Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
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Angy
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Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

Diesen Thread widme ich meinem SEIN, der aus all dem SEIN dieses Forum kommt
kopiere hier wenn ich darf, Worte und Aussagen, die mich in diesem Forum berührt haben. :bow: :bow: :bow: :bow: :bow: :bow:
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von: schlichtundeinfach
Bei etwas Glück, was dem Bewusstsein innewohnt, verläuft sich auch diese letzte grosse Gegenbewegung bzw. Anstrengung wieder im Sande. Und es dämmert zunächst, dass das, was wahrnimmt nicht identisch sein kann mit dem, was Wahrgenommen wird, weil letzteres kommt und geht aber das Wahrnehmende immer sich selbst bleibt. Diese spezifische und noch vorhandene Trennung, wird solange im Bewusstsein aufrechterhalten, bis ganz klar ist, dass der Glanz des Bewusstsein von rein gar nichts beeinträchtigt werden kann und Erleuchtung immerdar ist und niemand geschehen kann. In dieser grossen Entspannung beginnt das Bewusstsein sich wieder als Urgrund allen Seins zu erkennen, wo allem erlaubt ist hindurch zu fliessen, ohne an etwas festhalten zu müssen. Bewusstsein ist (wieder) alles, was ist. Und es ist nie wirklich irgend etwas geschehen.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

wenn jemand, wann auch immer etwas dazu sagen möchte, gerne <3 *freu*
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Tobias:
Erwachen ist ein Prozess, indem man selbst der eigene Verteidiger, die eigene Staatsanwaltschaft, und der eigene Richter
ist. Durchschaut man das, lässt sich der Prozess als Angeklagter einfach auflösen, indem man dem Urteil keine
Beachtung schenkt. :biggthumpup:
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Nano:

Man kann den Faden nicht wirklich Finden. Mann kann nur lange genug im Labyrinth um-herlaufen, bis man über ihn stolpert.
Vielleicht hat der Faden auch mich gefunden. Klar - auch ist wahr - ich trug ihn die Ganze zeit in der Hand.
Eine Ariadne ist ein Akt der Gnade. <3
Das Labyrinth ist nur - eine Seifenblase. Wir glauben ja so gerne an Seifenblasen.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

Norbert:

Wenn da draußen noch jemand ist, der sucht, dann glaube das: Du bist bereits DAS, was du suchst. Du hast dich nie verloren. Du hast nur geträumt. Aber der Traum ist das Wachsein, das Wachsein ist der Traum. Nicht-Zwei. Das-hier ist DAS. Prozess hin, Prozess her.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Tobias:

Es gibt kein gestörtes Verhältnis zu Gott. Es gibt nur ein "gestörtes Verhältnis" zu
mir selbst. Du siehst da in meinen Augen Gott zu sehr als ein Gegenüber.

Aber du bist ja schon Gott ... Hallo? ... du bist schon Gott.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Omar Khayyam (zitiert von Igor07)

Das Rätsel dieser Welt löst weder du noch ich,
Jene geheime Schrift liest weder du noch ich, -
Wir wüßten beide gern, was jeder Schleier birgt,
Doch wenn der Schleier fällt, bist weder du noch ich.

[edit von Admin: Original-Autor 'Omar Khayyam' hinzugefügt)
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

bei Vera gefunden, stammt von Rumi

Das Gasthaus

Dieses Menschsein ist ein Gasthaus.
Jeden Morgen ein neuer Ankömmling:
Eine Freude, eine Niedergeschlagenheit,
eine Gemeinheit, irgendeine unerwartete Einsicht,
die sich einstellt. Unerwarteter Besuch!
Heiße sie alle willkommen und bewirte sie alle.
Selbst wenn es ein Schwarm trauriger Gedanken ist,
der dir mit Gewalt alle Möbel aus dem Hause fegt:
Erweise dennoch jedem Gast die Ehre.
Vielleicht ist es ja nur die Vorbereitung für ein neues Entzücken!
Der düstere Gedanke, die Scham, die Bosheit –
Begrüße sie alle lachend an der Türe
Und bitte sie herein.
Sei für jeden dankbar, der kommt, wer es auch sei.
Denn jeder einzelne wurde dir als Helfer
Aus dem Jenseits geschickt.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

gefunden bei mouna, auch von Rumi

Hör auf zu grübeln.
Verlier dich nicht in deinen Gedanken.
Sie ziehen nur einen Schleier
über das Antlitz des Mondes.

Doch dieser Mond ist dein Herz,
und jene Gedanken decken es zu.
Lass sie ziehen,
lass sie einfach ins Wasser fallen.

(Rumi)
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Edgar: (Satsangsammlung)
Wenn der Wunsch zu erwachen das ist, was jetzt da ist, dann ist es DAS, was JETZT da ist - da gibt es nichts zu "verbessern" oder zu "verändern". Denn gerade das schafft wieder neues "Leid", neuen KONFLIKT. Hier der "böse" Verstand der sich etwas wünscht, und da "ich" der darunter leidet, dass der Verstand nicht versteht - oder hier "ich" der so gern erwacht wäre - und dort die Erwachten, die mir sagen ich wäre schon erwacht nur ich kann das nicht sehen.

Der Verstand ist völlig okay, du bist völlig okay und der Wunsch nach Erwachen ist völlig okay. Im Gegenteil, oft ist der brennende Wunsch danach sogar notwendig und Teil des Spiels. Da gibt es kein "Entkommen".
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

Jedesmal wenn ich diesen Thread aufmache,
lese ich das alles nochmal,
und es berührt mich doch immer wieder. <3
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Tobias
Die Schule des Erwachens
"In meinem Fach könnt ihr eigentlich nichts falsch machen, denn das, um was es
geht, seid ihr schon ..."

Das klang schon einmal nicht schlecht, fand Jacco. Ein Fach in dem man nichts
falsch machen kann, das war wirklich neu.

"Ich lehre euch, von jeder Vorstellung frei zu sein ... von jeder Vorstellung über
euch selbst ..."

Und das wiederum leuchtete Jacco gar nicht ein. Das im ersten Teil des Satzes
formulierte "ihr könnt nichts falsch machen" kumulierte sich hier in etwas,
was er nicht verstand.

Aber es klang nach irgendeiner Form von Anarchie, und wenn er so darüber
nach sann, schien es ihm, er könnte fast begreifen, was der Lehrer meinte,
denn es hatte etwas mit diesem "ihr könnt nichts falsch machen" zu tun .."

So in Gedanken versunken hatte Jacco aber den Anschluss an die Ausführungen
des Lehrers verpasst, und als er seine Aufmerksamkeit von seinen Gedanken wieder
auf die Stimme des Lehrers richtete, hörte er nur noch: "... aber ihr müsst es
selbst erkennen."

Und dann war die Lektion auch schon zu Ende, und sie mussten eine Übung
machen: jeder sollte an sich etwas finden, das sich nie verändert hat.

Und da saß nun Jacco und dachte darüber nach, was sich an ihm noch nie
verändert hat.

Immer mal wieder warf der Lehrer etwas ein, wie "es hat sich nie bewegt" -
und damit musste Jacco wieder alles abziehen, was sich bewegt hat.

Aber er kam nicht dahinter. Was hat sich da nie verändert?

"In der ganzen Thematik geht es nur um das, was sich an dir selbst nie
verändert hat."

Jacco suchte weiter - einige Klassenkameraden(innen) erzählten dem Lehrer
darüber, was sie gefunden hatten, aber dieser stritt immer ab, dass das das gesuchte
sei.

"Wenn es sich nie verändert, muss es hier sein, genau jetzt ..." hob der
Lehrer wieder an, und sie sollten weiter prüfen, was er wohl meinen könnte.
Etwas an einem selbst, das sich nie verändert hat?

Und das waren dann auch die Hausaufgaben ... und das war auch die Hausaufgabe
für den Rest des Jahres, wie der Lehrer gleich betonte. Aber eben eine Hausaufgabe,
an der man "nichts falsch machen kann", wie er auch betonte.

Danach hatte Jacco Mathematik, und das schien ihm dann etwas anschaulicher, denn
man hatte etwas in der Hand, mit dem man etwas tun konnte. Aber dieses
"was immer gleich ist", das musste auch hier sein, im Matheunterricht?

So schwer kann das ja eigentlich nicht sein? dachte sich Jacco, denn, "es muss immer
hier sein", sonst hätte es sich ja irgendwann verändert? Es muss also immer gleich
gewesen sein.

Und das schien ihm das eigentlich wesentliche an dieser Frage zu sein. Man konnte
beliebig viel abziehen, an Möglichkeiten, alleine dadurch, dass es nichts mit
Veränderungen zu tun haben kann.

Und da Jacco doch einigen Ehrgeiz verspürte, den Lehrer in der nächsten Stunde
mit der Lösung zu beglücken, legte er sich nachmittags auf sein Bett und brütete
über diese Frage nach.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Tobias
Die Schule des Erwachens


Aber was sollte das sein, was sich da nicht verändert? so dachte Jacco nach.
Ein Gedanke konnte es nicht sein, aber er wurde sie auch nicht los, so
sehr er es versuchte. Sie quollen wie ein Monolog aus ihm heraus. Der
vorige provozierte schon die Antwort des nächsten, und in diesem endlosen
Monolog der Gedanken, dachte er darüber nach, was das sein könnte, was
sich an ihm nie veränderte.

Die Gedanken selbst können es nicht sein, dachte er, die verändern sich ja ständig.
Und ein Gedanke auch nicht, der war ja nicht immer vorhanden.

Und da fiel ihm auf, dass der Hintergrund des Denkens, des Wahrnehmens sich nie
verändert hat. Nicht die Gedanken, der Hintergrund in dem sie entstanden,
monologisierten, und wieder vergingen, durch andere ersetzt wurden - der
Zeuge des Ereignisses, egal welches - war immer gleich.

Und das untersuchte er nun genauer. Und egal, wie herum er es drehte und damit
spielte, dieser Hintergrund blieb gleich. Aber so ganz sicher war sich Jacco noch
nicht. So betrachtete er es sich immer wieder neu, überprüfte es - und kam immer
wieder zum selben Ergebnis.

In der nächsten Stunde teilte er dies gleich dem Lehrer mit, und er bekam dafür eine
"1" und eine geänderte Hausaufgabe: er sollte sich nun das, was er da als "unveränderlich"
gefunden hatte, immer wieder anschauen.

"Was bedeutete das?" fragte ihn sein Lehrer, ja, "was bedeutet das eigentlich, dass
an dir etwas ist, was sich nicht verändert?"

"Was bedeutet diese Entdeckung?" wollte nun sein Lehrer von ihm wissen.

"Was bedeutet es?" "Was?" ... Jacco dachte nach, und betrachtete dabei mit dem Denken
das, was der Hintergrund zum Denken war, und was sich nicht veränderte.

Was bedeutet das? Und das interessierte ihn nun selbst, denn da war etwas an ihm
selbst, das ihm noch gar nicht aufgefallen war. Etwas an ihm, das sich nicht
veränderte.

"Was bedeutet das für dich?" war seine neue Hausaufgabe. Natürlich waren seine
Mitschüler etwas neidisch, dass er die Antwort schon gefunden hatte - auch wenn
er noch nicht genauer wusste, was sie bedeuten könnte - aber so gut
er es ihnen auch erklären wollte, er schien in einer fremden Sprache zu sprechen: "na hier",
"es ist immer hier", "es ist überall", "es ist das, in dem alles geschieht", u.s.w.

Und so klar es ihm schien, er schien nun über etwas "fremdes" zu sprechen, obwohl er sah,
dass es ebenso unmittelbare Erfahrung all seiner Mitschüler selbst war, ist.
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Re: Worte in diesem Forum, die mich berührt haben

Beitrag von Angy »

von Edgar
Du bist absolut unique.
Als Mensch... - absolut unique.
Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen.

<3 <3 <3
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