Zitate von Meistern, die es nie gab.

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Frauke
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Frauke »

auch gut ... :stumm:

[youtube][/youtube]

:fisch:

Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

1. "Was ist das Selbst?"

"Wenn immer nur von *einem* Selbst die Rede ist, wie kann es etwas anderes sein,
als das Selbst, das ist?"

Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

In deinem Wesen bist du das Hier, in deiner Gestalt die Erinnerung.

Nicht du bist an die Erinnerung gebunden, sondern die Erinnerung an dich.

Sie sammelt sich in mir als die Persönlichkeit, und vergeht in mir, wie das
erinnernde Instrument zerbricht - doch sterbe nicht ich (das Hier) - was
stirbt ist mein Erinnerung - an mich.

Und dort, wo ich ich bin, muss ich mich an nichts erinnern - denn ich bin,
was unabhängig jeglichen Erinnerns ich bin. Bewegungslos hier.

Erst Erinnerung macht Bewegung sichtbar.

Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

Machst du dich an deinem Sein fest, und nicht an deinem Wissen,
wirst du dich nie mehr selbst vermissen.

Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

Die erste Antwort war schon immer die richtige Antwort: ich bin

Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

Das Hier ist die Klippe, an der jedes Schiff des Wissens zerschellt.

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Rudolf
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Rudolf »

im erkunden des erkunden
zieht das denken seine runden
und es sucht bemüht nach worten
ohne kunde zu verorten

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nano
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Als es Yogi Tobi im Hier zu langweilig wurde, da ging er einfach ins Jetzt.
Um sich die Zeit der Reise vom Hier ins Jetzt abzukürzen, trank er unterwegs einen exzellenten Rotwein.
Dadurch verzögerte sich seine Reise leider etwas, da aus dem einen Glas eine Zeitlosigkeit wurde.

Zitiert aus - Legenden der wundersamen Waldyogis - oder vor der Erleuchtung Feuerholz stehlen, nach der Erleuchtung klauen.

Nano :angel:
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Tobias

Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von Tobias »

Ach ja, zum Glück hab ich jetzt genug Holz für ca. 2 Winter ... :angel:
Und bezahlt ist es auch. Ich finde ja Holz so genial.

Ich kaufe auch zukünftig nur noch - kostet mich 35 Euro/Ster gesägt und
geliefert, also um die 200 Euro Heizkosten im Jahr - und so eine schöne
Ofenwärme ist halt irgendwie angenehm. Ich mag ja so um die 25°C im
Zimmer ... :angel: :angel: :angel: :thumbup:

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nano
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Ich habe noch meinen Kachel -- mit Kohle meist. Hier ist Holz teuer.
Aber jetzt im Jetzt habe ich nicht geheizt, denn heute ist mild. Ich bleibe so lange im Jetzt bis es morgen ist, und heize vielleicht dann.

Gruß nano
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Als die einige Jünger des Neo-Advaita nach Indien pilgerten, um dem großen Kontinent die Segnungen ihrer spirituellen Arroganz zukommen zu lassen, trafen sie auf Yogi Doppelkorn.

Sie brüsteten sich vor dem Alten und redeten eine wirre Philosophie, dass Yogi Doppelkorn erst einmal einen doppelten Doppelkorn mittels fortgeschrittener Yoga-Technik durch die Nase einzog, um die Kundalini zu harmonisieren.

Da sprach der erste Advaiti: Ich habe denk meines vorzüglichen Intellekts, die Erleuchtung mit 25 Jahren erlangt!
Der zweite Sprach: Ich habe sie mit Zwanzig erlangt, weil ich so ein guter Mensch war.
Sprach der dritte: Ich habe sie bereits als Kind erlangt, weil mir die Gnade zuteil wurde.

Da wurde Yogi Doppelkorn ganz traurig und goss sich sogleich nach, wie die heiligen Schriften es empfehlen.
Er sprach: Ich beweine euch, ihr Armseeligen. Ich war schon vor meiner Geburt erleuchtet, und habe nichts dafür getan.
Er kippte noch einen Doppelten im Richtung Magenchakra herunter und die Advaitis zogen beschämt von dannen.

Nano
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Meister Yo-Mo sprach lachend auf seinem Totenbett:
"Die Welt ist eine einzige Verschwörung, die ich gegen mich selbst angezettelt habe!"
:angel:
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Ramnichtdas sprach zu seinen Schülern: Als Guru Ram Ram Lust auf Selbsterforschung bekam, machte er auf dumm und inkarnierte sich einfach.
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Der berühmte Tantra-Lehrer Shivamurti sagte einst: "An manchen Tagen ist die Welt so erotisch, dass das Geboren-werden in ihr unter Achtzehn verboten werden müsste!"
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Re: Zitate von Meistern, die es nie gab.

Beitrag von nano »

Meister Ni Man, der in Folge versehentlich gut gelaufener Inkarnationen die Natur-gesetzte nicht mehr beachten musste und keinen Körper mehr besaß, hielt sich Körper in seinem Kleiderschrank. So wie andere ihre Sachen anzogen, zog er sich zuweilen einen der Körper an. In den Körpern war auch Persönlichkeit eingebaut, Temperamente, sogar Meinungen.
So hatte er Körper und Persönlichkeiten für alle Gelegenheiten. Er wollte ja nicht immer Nackt unter die Leute treten.

Da war zuweilen Freude, so zu tun, als wäre er jemand. An witzigen Tagen, stieg er in den Körper eines Gurus, ging zum Spiegel und lachte. Dann begann er die Leute an der Nase herumzuführen. Er tat zuerst so, als wüsste er etwas,
was die anderen nicht wissen würden. Ja er wurde im Übermut zuweilen so dreist, dass er behauptete, er wisse, wie man sich befreien könnte vom Ich und wie man Seligkeit erlangen könnte.

Sobald aber jemand anfing ihm zu glauben, begann er diesen zu beschimpfen. Wie man denn nur so etwas glauben könnte! Und selbst wenn es auf der Welt nur ehrliche, vom Selbstbetrug freie Gurus gäbe, sei das vollkommen irrelevant, was diese gesagt hätten! Alles seien eben nur Worte. Wer was sagte oder nicht, sei vollkommen Bedeutungslos.

Vielleicht waren die Gurus ja betrunken oder von der Askese verblödet. Ja selbst wenn nicht, seien ihre Worte verklungen und tot.

Er nahm einen Spiegel und zeigte ihn den Leuten. Er fragte, was sie sähen. Die Leute sagte, sie würden sich selbst sehen. Er schaute dann wieder in den Spiegel. "Komisch" , sprach er, " ich sehe nur einen Spiegel!"

Nach solchen Späßen genoss er es den Körper wieder auszuziehen. Frei von Meinungen, Geschichten und Wissen seufzte er zufrieden. Er fand es sehr seltsam, dass es Menschen gab, die ihr Leben lang ihre Kleidung nicht auszogen.
Ja viele meinten gar, sie eigenes wären ihr Kleid!! Sie schauten wirklich nie nach, wer in ihren Kleid steckte!

Er trat aus der Zeit heraus. Das Zimmer war leer - in der Ecke stand nur der große Kleiderschrank.
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