Kuku II

Erwachen aus der Perspektive des modernen Advaita und der Satsang-Bewegung
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Tobias

Kuku II

Beitrag von Tobias »

"Ich weiss nicht ..." dachte Kuku, "wie lange es mich schon gibt. Ich sehe nur, dass ich
im "halben Wesen" keine Zeit bin. Wie lange sollte es mich dann geben? Der Mensch, der
ich bin - den gibt es so und so viele Jahre, aber wo ich nicht im Leben erscheine,
bin ich auch keine Zeit."

Es sass so vor der Hütte Fus, und Kuku hatte auch nichts anderes zu tun, als sich
Betrachtungen zu widmen. Er trieb dabei vor sich hin und bohrte sich mit seiner
Aufmerksamkeit in das Hier, in dem es solche Dinge zu sehen gab, wie die vollständige
Verneinung jeglicher eigenen Existenz.

Und trotz dieser Verneinung jeglicher Form, selbst des Raumes und der Zeit, sass er
gleichzeitig am Ufer des Sees, hörte die kleinen Wellen, spürte den Wind, befand
sich selbst wie in einem Traum über sich selbst - von etwas, was gleichzeitg als
Selbsterfahrung still rief: "Mich gibt es nicht."

Auf der einen Seite gab es ihn selbst, als Kuku in der Welt - auf der anderen Seite gab
es ihn selbst, in egal welcher Form, einfach nicht.

Kuku hatte sein Satsanggeschäft aufgegeben und nun eigentlich gar nichts mehr vor.
Er hatte jegliches Ziel im Leben damit auch verloren und spürte nun auch die Verlockung,
die von einem Leben als "Eremit" ausging: im Hier-Sein nicht gestört zu werden.

Im Hier-Sein lag eine blanke Klarheit, die nicht mehr bedurfte, als dem, was ist.

Es war eine einer Droge gleichenden Berauschung am Sein, das auf alles verzichtete, was
nicht war - und sich in dem, was war, in einer stillen Vollständigkeit erlebte.

Die meisten Menschen hatten vergessen, das zu geniessen, was ist. Und es war gratis.

Man sitzt im Kino in einem Film und blättert ständig in Prospekten über andere Filme,
statt den eigene Film ganz zu geniessen: "Ich könnte auch diesen oder jenen Film
anschauen" - aber, der "Traum", der läuft, ist eben der, der ist.

Da war real kein anderer "Traum". Und "Traum" war halt ein Begriff, der die andere
Seite berücksichtigte: die Verneinung jeglicher eigenen Existenz. Wenn ich aus einem
Traum aufwache, und er war gruselig, dann fällt mir ein Stein vom Herzen: "war ja
nur ein Traum ..." .

Erwache ich aus einem Traum, der sehr schön war, ärgere ich mich eher. Kurz vor
dem Orgasmus ein "coitus interruptus", durch blosses Aufwachen - das ist ärgerlich.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Es gab für Kaku keine klar rational mögliche Auflösung für diesen Widerspruch,
in dem er in stiller Klarheit existierte wie auch nicht existierte.

Es war das Reich der "Virtualität", des und der "Erschaffenen": der Schöpfung.

Schon das Wort "Schöpfung" sprich von etwas, was eigentlich immer virtuell ist,
in Bezug auf das, was schöpft: das "Schöpfende". Es war etwas, was erschuf,
dieses Universum erschuf - und sich darin selbst als alles erschuf - auch als Kuku.

Eigentlich hatte sich ja Kuku auch zurückgezogen, weil er ein Buch über Erwachen
schreiben wollte, aber er wusste einfach nicht, wie anfangen.

Wie er auch anfing und dann später nachlas, der Anfang schien ihm nicht geeignet -
und er verwarf ihn wieder. Wo fängt etwas an, das es nie gab? Eben dort,
wo es anfängt, war die schlichte "andere Wahrheit". Aber Kuku war bisher mit
keinem Anfang zufrieden.

Wo fing er selbst an? Wo hörte er selbst auf? Und vor allem, zu wem anderen könnte
er sprechen, als zu sich selbst? Für was sollte er sich sich selbst erklären müssen?

So war in seinem Buch bisher jeder Anfang durchgestrichen. Es gab auch eigentlich
keinen Anfang, jede Situation stellte sich mit dem ihr eigenen Anfang und Ende dar.

Es war mehr die Gleichzeitigkeit einer jeden Erscheinung, zu der automatisch ein
"scheinbarer Anfang" und ein "scheinbares Ende" gehörte - als die Umrisse ihrer Gestalt.

Was er in seinem Buch versuchte, war etwas in der Zeit darzustellen, das im Wesen
eine "Gleichzeitigkeit" war, in der "Anfang und Ende" einfach nicht mehr waren, als
ob man einen Menschen vom Kopf oder von den Füssen aus beschrieb.

Von beiden Enden her wird etwas beschrieben, was in seiner Gesamtheit einen Menschen
beschreiben soll. Aber war da zuerst der Kopf und zuletzt die Füsse? Ein Mensch besteht
ja auch nicht zuerst aus einem Kopf und später dann aus Füssen.

Bei jeder Beschreibung über Erwachen, beschreibt sich etwas, was sich in der Zeit so und so
darstellt, aber sich eigentlich als eine Einheit zeigt, die vom Anfang bis zum Ende einer
Beschreibung reicht.

Und wenn es eine Methode gäbe, dieses Buch in einem Augenblick vollständig zu lesen,
dann wäre auch nicht dieses leidige Problem mit dem Anfang, dachte Kuku.

Ein Buch, in dem der Anfang auch gleichzeitig auf das Ende verweist, wäre wohl
am besten geeignet, dachte Kuku weiter und schrieb dann:

"Genau hier und jetzt bist du vollständig erwacht." ...

und haderte weiter mit dem "Anfang".

"Alles, was es jemals geben wird, ist hier" ... die nächste Variante, aber wer fasst sich da nicht
an den Kopf. Und Kuku schaute nach und sah, dass es im Grunde nur das gab, was gerade war -
und sonst nichts. Die Aussage war vollständig wahr, auch wenn sie den Aussagen des Lebens
zu widersprechen schien.

Er ging dann baden, legte sich etwas hin und schrieb: "Ich bin ohne Anfang und Ende ... wo sollte
davon ein Anfang sein?" :w00t: :irre: :icon_cheesygrin:

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Der "Träumer" und der "Traum" entstehen in einer Gleichzeitigkeit. Das sehe ich
selbst, finde ich mich in einem nächtlichen Traum wieder: der, der ich im Traum
bin und die Traumwelt bilden eine Einheit. Es kann nicht unterschieden werden, ob ein
Träumer die Welt erschafft oder sich die Welt den Träumer.

Sie sind beide Aspekte desselben Vorgangs: des Träumens. Und es wäre richtig zu
sagen, der Träumer erschafft sich den Traum - und auch richtig zu sagen, der Traum
erschafft sich den Träumer.

Und hier werde ich mit dem Aspekt meiner selbst konfrontiert, der das Schöpfende
genannt wird: Gott.

Im Traum bin ich vollständig an diesen Aspekt meiner selbst gefesselt: an Schöpfung
und daran eine Schöpfung zu sein.

Diese "Fesselung" konnte Kuku im Hier spüren - und sie strömte aus diesem "nicht
selbst im Traum sein" ...

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Kuku selbst sah sich nun als eine Schöpfung, die das Schöpfende in Gestalt nur als
Schöpfung kannte, sich selbst als Kuku.

Er war eine Schöpfung, eine Erfindung in einer erfundenen Welt - und gleichzeitig
darin Gott selbst: Gottes Schöpfung.

"Es gibt nur ein "ich" und das teilt sich nie." schrieb Kuku dann als "Anfang", denn
das war auch sein "Ende" ...

"Das Ur-Ich ist hier und leer. Es gehört niemandem, aber alle gehören ihm: "ich".

Wieder durchgestrichen. Klingt irgendwie blöd, dachte Kuku und schrieb: "Am Anfang, wie
auch am Ende - ich bin hier". Und es war gerade dieses "hier" seiner selbst, das alles zu
einer Einheit verband, wie es sie in eine scheinbares Nacheinander gliederte.

Das, was alles verband, war auch das, was alles in Zeit und Raum aufspaltete.

Das alles sah Kuku, wenn er in das Hier schaute, aber, der Leser mag sich fragen -
wie kommt Kuku dazu, im Hier solche Dinge zu sehen?

Er betrachtete sich die "Matrix": das "ich bin". "Matrix-Sein" ist immer hier.

Sie ist das Hier. Matrix ist nicht Film, sie ist die "Leinwand" (ein Begriff von Ramana).

Der Matrix entkommt niemand. Ich selbst bin eine Erscheinung in der Matrix. Und
die Matrix erleuchtet auch niemand. Sie erleuchtet sich selbst als die jedem bekannte
Erfahrung selbst zu sein: ich bin.

""Ich bin" hat weder vor noch nach dem Erwachen einen Anfang oder ein Ende".

Und Kuku war mit dem Anfang nun zufrieden.

Im Erwachen ist jeder Anfang ohne Anfang und jedes Ende ohne Ende.

Sie sind Bestandteil der Schöpfung - als Schöpfung hat Kukus Buch einen Anfang und auch ein
Ende, aber er wollte ja über sich selbst erzählen, wo er keinen Anfang und keine Ende
hat, soviel Anfang und ende er als Kuku erlebte.

Permanent erlebte er Anfang und Ende - eben als Kuku in seinem Hadern um den Anfang
seines Buches.

Und Kuku überlegte sich: Wenn schon der Anfang so schwierig ist, wie schwer wird das erst
beim nächsten Satz. Was kommt als nächstes -Nähe.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Hier war immer Nähe - Nähe zu sich selbst. Und so, dachte Kuku, sollte
man auch das Buch lesen. In einer permanenten Nähe, Nähe zum Hier,
Nähe zum "ich bin", Nähe zu mir selbst.

Denn in dieser Nähe zerfällt das Buch zu nichts, weil das, um was
es handelt, direkt erfahren wird - und in seinem Licht alle Beschreibung
überstahlt.

Wenn man ein Buch über Erwachen so liest, überstrahlt im Lesen die eigene
Realität die Beschreibung, die versucht, auf diese eigene Realität
hinzuweisen - und ich sehe selbst das, für das all unsere Beschreibungen
Krücken eines humpelnden Verständnisses sind: "ich bin".

Ich blicke quasi nicht auf die Worte, sondern durch sie hindurch, in die Matrix,
in der sie erscheinen - und mit der ich selbst untrennbar bin: ich bin -
und das Buch ist eine Erscheinung in der Matrix, die auf die Matrix verweist.

Denn wer die Matrix erkannt hat, braucht im Grunde gar keinen weiteren Hinweis mehr.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

"Das eigentliche "Wissen" um das "Erwachen" steckt in der Matrix selbst." schrieb Kuku weiter,
als eine nahe- liegende Fortsetzung seines Buches. Denn eigentlich lag nichts von diesem
Wissen in diesem Buch - es verwies auf das "Wissen der Matrix", das nicht in
irgendeinem Buch ist, das in der Matrix erscheint - sondern in der Matrix selbst
liegt: im "ich bin". Wo? HIER!

In der Begegnung mit der "Matrix* verstummen nach und nach alle "sozialen Stimmen"
und damit auch die Stimmen über Erwachen. Und damit auch alle Stimmen, wie "Erwachen"
aussieht.

Und wie diese Stimmen nach und nach verstummen, ist die Matrix mit sich selbst. Der "Mittler"
ist "weg" - die eigene Wahrheit steigt quasi über jegliche "soziale Wahrheit" hinaus - hat
im Sozialen keine Heimat mehr: das "Alleine_Sein_der_Matrix."

Das "ich" der Matrix vernichtet gleichsam jegliches "Du" - und zwischen Matrix und
Matrix ist kein Platz mehr für "du", das im Leben ganz natürlich weiterlebt.

Aber wenn die Matrix quasi zu sich selbst wird - empfunden - also "erkannt" wird, fällt
sie so weit in sich selbst, dass zwischen ihrer scheinbaren Haut und ihrem Wesen kein
Platz mehr für "du" ist oder "etwas anderes".

Die Matrix wringt sich gleichsam selbst aus - entleert sich gleichsam jeglichen "nicht ichs".

Und wringt damit auch jegliche Wahrheit über sich selbst aus, um dabei wie etwas über das
Leben zu "sagen", was zeigt, dass es dem Wesen nach eine Schöpfung ist.

Aber in der Art der Schöpfung unterliege ich als "Geschaffenes" der Schöpfung - und somit auch
jegliches Buch. Kuku kann eigentlich nicht wissen, warum er dieses Buch im Kopf hatte.

Es war eine Angelegenheit von "Schöpfung", in der die Matrix in ihm über diese Buch sinnierte.

Und diese Schöpfende ruhte im Hier, in dem, wo er selbst eigentlich gar nicht zu sehen war.
Er war die Schöpfung.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Wegen diesem "Problem" mit Anfang und Ende, so dachte Kuku, besteht
ein gutes Buch über "Erwachen" eigentlich nur aus einem Wort:

"Hier" - "Ich" - "Ich bin" - und der Leser folgt nur noch diesem Hinweis.

Und eigentlich ist ein gutes Buch über Erwachen ein Buch, das sich problemlos
auf diesen Hinweis reduziert: hier.

Es kann einfach keinen Massstab für "hier" geben - keinen Massstab für dich selbst.
Es kann aber auf das verweisen, wo du selbst jeglichen Massstab verlässt: hier.

Und Kuku, der am See sitzt, erlebt darin dasselbe, wie ich vor dem PC: ich bin.

Kuku ist eine Erfindung, die mich zu einer Instanz macht, die sie gleichsam
"schöpft", was einfach heisst: sie wird durch mich sichtbar - und ist doch eine
Fiktion.

Und so sehr Kuku eine reine Fiktion ist, so sehr ist er ein ECHTER ERWACHTER.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Ich selbst bin letztlich nicht weniger eine Fiktion als Kuku, so sehr
Kuku eine Fiktion von mir zu sein scheint.

Sozial definiert die Menschheit die Welt der Materie als die "eigentliche Realität",
im Erwachen werde ich mit der Realität konfrontiert, die sie trägt: die Matrix "ich bin".
Und diese Realität kann sehr verwirrend sein.

Es ist nicht ohne Wagemut, dieses Terrain zu betreten, das alle scheinbar festen Ideen
trägt, aber in dem sie letztlich "Schöpfungen" sind, und man steht darin alleine,
so viel "Erwachte" es geben mag.

Und darin ist man auf Gedeih und Verderb sich selbst ausgeliefert als die Matrix.

Sicher kann man der Matrix Geheimnisse entlocken, die heute noch unvorstellbar
sind, aber was alleine zählt, ist diese EIGENE Begegnung mit der Matrix, die eigentlich
jegliches Buch überflüssig macht - und auch nicht: es ist immer nur ein Hinweis.

Für die eigene Persönlichkeit, den Menschen, ist es wie ein "next level" - die alte Form,
das Spiel zu spielen, wurde einfach zu "unbefriedigend", warum auch immer.

Irgendwie ist "Erwachen" schon ein "next level", würde Kuku sagen.

Aber so anspruchslos es eigentlich ist, so anspruchsvoll ist es auch wieder in der
Integration in die eigene Persönlichkeit.

Daher weiss auch ich nicht, ob man zu "Erwachen" raten soll, oder auch nicht. :tobroll: :icon_wink_small:

Vielleicht gleicht es viel mehr einem Level in einem Spiel, als ich denke. Und in ein
anderes Level kommt man automatisch, und das vorherig Level "abgehakt".

Wie gross dieses Level ist, weiss eigentlich niemand, denn die Menschheit steht in diesem
Level mehr am Anfang - die Spieler müssen sich auf diesem Level erst orientieren -
wie es genau "funktioniert"? Als Spezies stehen wir damit am Anfang - und jeder auf
diesem "Level" steht fast noch am Anfang.

Der Anfang vom Erwachen ist, dass es ein Anfang ist ... in seinem Ausdruck, in der
Gestalt.

Rein menschlich begibt man sich auf ein anderes Level, was das vereinfacht,
was bisher schwierig schien, aber doch seine eigene Herausforderung hat,
nur ist die eben eine andere, als auf dem vorherigen Level.

Das Level hat es "in sich", kann Kuku guten Gewissens behaupten - und darin ist
Erwachen ein Anfang von etwas, was zu Ende war.

So steht Kuku am Anfang eines Levels, das seiner Gestalt nach das Ende des
alten Levels ist. Es "nutzt" ihm nichts mehr - er hat es "übertreten" ... er
muss sich neu orientieren, auf diesem Layer umschauen - als der Mensch: Kuku.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Das Problem an jeder Beschreibung ist, dass real die Pforte in das Erwachen
größer als das Universum ist. Und was den Zen-Mönch erschaudern liess: "kein Tor"! :w00t:

Es gibt nur eingebildetet Tore in das Erwachen - real steht die Tür immer vollständig offen:
das Hier.

Man muss sich aber, weil man dort eine Türe vermutet, das Hier lange genug selbst
betrachten - um eines Tages festzustellen, dass da keine Türe ist.

Das ist etwas schwierig, da sie in der Einbildung existiert - aber wie soll ich eine Türe
real öffnen, die es real gar nicht gibt? - schon gibt, aber eben als Schöpfung, als
die "Fiktion einer Türe" in meinen Überzeugungen:

"Und geht diese Türe auf, dann bin ich erwacht."

Da geht aber keine Türe auf, so dachte Kuku: da ist gar keine.

Alles offenes HIER.

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

"Keine Tür, kein Anfang, kein Ende" schien Kuku eine weitere Möglichkeit zu sein,
sein Buch zu beginnen - aber stand das nicht im Widerspruch zu dieser Aussage?

Wozu ein Buch über eine Türe, wo es gar keine Türe gibt? ... es beschäftigte sich
mit einer Fiktion: "der Türe ins Erwachen".

Und so wie es diese Türe real gar nicht gab, so gab es sie für die eigene Persönlichkeit,
die selbst lange mit dieser Türe gerungen hatte, die da scheinbar war, so fiktiv sie
auch war.

Für Fiktionen sind Fiktionen ein echter Widerstand. Und so lange ich mich auf
eine Fiktion beschränke, erlebe ich mich in diesem Widerstand, den eine Fiktion einer
anderen entgegenstellt: das Erreichen von Erwachen.

Aber ich bin gar keine Fiktion: ich bin. Offenes Tor...

Der Kampf findet im Verständnis statt, das mit Fiktionen, Ideen über das Leben
hantiert. Es scheitert an der "richtigen Idee" über das "Erwachen".

Das Tor steht dort offen, wo ich gar keine richtige Idee über das Erwachen haben
muss: wo ich bin - wo ich es selbst bin: hier.

Es ist nur der Widerstreit von Ideen, was das scheinbare Bild von Türen und Toren ins
Erwachen zeichnen.

Real ist niemand mehr oder weniger erwacht, so oft er erwacht ...

next level - and what it all means, who knows? I don^t know: I am here.

Nicht viel, für ein Buch über Erwachen, das auch noch sehr kurz geraten
ist, ein "Groschenroman" über Erwachen, so to say - but what to say?

Die gute Seite an einem kurzen Buch ist ja, dass man in unserer schnelllebigen
Zeit schnell auf den Punkt kommt.

Man kann den Leser, damit 350 Seiten voll werden, auch durch Ober- und Unterammergau
führen, und auch noch zum Papst, zu Ramana, zu Osho und durch die Sahara,
aber Anfang ist in diesem Thema das Ende - die Antwort:

HIER

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oceanico
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Re: Kuku II

Beitrag von oceanico »

ERSCHEINUNG – SCHÖPFUNG – GESCHAFFENES
in
MATRIX – ICH BIN

-->
Tobias hat geschrieben: Der Matrix entkommt niemand. Ich selbst bin eine Erscheinung in der Matrix. Und
die Matrix erleuchtet auch niemand. Sie erleuchtet sich selbst als die jedem bekannte
Erfahrung selbst zu sein: ich bin.

Aber wenn die Matrix quasi zu sich selbst wird - empfunden - also "erkannt" wird, fällt
sie so weit in sich selbst, dass zwischen ihrer scheinbaren Haut und ihrem Wesen kein
Platz mehr für "du" ist oder "etwas anderes".

Sozial definiert die Menschheit die Welt der Materie als die "eigentliche Realität",
im Erwachen werde ich mit der Realität konfrontiert, die sie trägt: die Matrix "ich bin".
Und diese Realität kann sehr verwirrend sein.

Es ist nicht ohne Wagemut, dieses Terrain zu betreten, das alle scheinbar festen Ideen
trägt, aber in dem sie letztlich "Schöpfungen" sind, und man steht darin alleine,
so viel "Erwachte" es geben mag. ...

Sicher kann man der Matrix Geheimnisse entlocken, die heute noch unvorstellbar
sind, aber was alleine zählt, ist diese EIGENE Begegnung mit der Matrix, ...
:thanks: :thumbup: :gut:

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Danke oceanico. :angel:

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Angy
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Re: Kuku II

Beitrag von Angy »

lieber Tobias,

es gefällt mir, dass du weiter Geschichten schreibst. :thumbup:
Ich lese sie sehr gerne!

<3
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

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Re: Kuku II

Beitrag von oceanico »

Angy hat geschrieben:lieber Tobias,

es gefällt mir, dass du weiter Geschichten schreibst. :thumbup:
Ich lese sie sehr gerne!

<3
Ich auch :exclaim: :freude:

Tobias

Re: Kuku II

Beitrag von Tobias »

Danke angy und oceanico. :angel:

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