Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Für vielfältige Grundsatzdiskussionen. Was ist 'Erwachen' überhaupt? Was sind ähnliche Erfahrungen (Satoris, Chakra-Erweckungen), wo endet das Subjektive und beginnt das Vergleichbare? Wieviele Worte gibt es für die SELBE Erfahrung, und wieviele unterschiedliche Erfahrungen bezeichnet das selbe Wort?
schlichtundeinfach

Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von schlichtundeinfach »

Geld ist ein allgegenwärtiges Thema und beschäftigt die Menschheit garantiert stärker als die Liebe. Ich möchte hier nicht über das Geld- und Bankensystem lamentieren, dass die Menschheit aus allen Fugen geraten liess. Zum Thema sind die Foren derzeit am überfliessen.

Vielmehr möchte ich antriggern, was Osho als einer der Ersten klar machen wollte: Sich im Bewusstsein vertiefende Menschen (bzs. Meister) sollen sogar in materiellem Überfluss schwelgen und damit aufzeigen, dass sie auf eigenen Füssen stehen können, weil das Ausdruck der geistigen Fülle ist. Osho hat es provokativ vorgemacht, was nicht zuletzt eingefleischten Materialisten sauer aufstiess, weil dieser „unverschämte“ Meister mit einem uralten Tabu brach: Vor allem das Christentum implementierte in uns das Programm, dass vergeistigte Menschen arm und genügsam sein sollen. Die bis aufs letzte Hemd entblössten Heiligen erhob es zum Kult. Seit Jahrhunderten eifern ihnen nun die Gottsuchenden nach. Man denke nur an den heiligen Franz von Assisi, der den Orden der Minderen Brüder (später Fransziskanischer Orden) gründete - alleine dieser Name, das sagt schon alles.

Mit dieser Vorstellung zementierte man einen, der stärksten Glaubenssätze in der Menschheit: Gott ist nicht die Substanz aller Erscheinungen, sondern etwas davon Getrenntes. Ergo ist alles Materielle des Teufels. Mit dem Teufel will offiziell aber niemand etwas zu tun habe. Darum wurde das Programm der Scham installiert und Geld damit behaftet. Über Geld wird nur am heimischen Esstisch gesprochen, was man hat, zeigt man allerdings etwas schizo überall her. Das ist Usanz also die gesellschaftliche Gepflogenheit, während sich die ganz Schlauen im Geheimen auf den Teufel einliessen und so zum unverschämten Reichtum gelangten. Von da an sahen wir die Dinge nicht mehr wie sie sind, sondern wie wir sind (gemäss den installierten Irrtümern meine ich).

Die Wahrheit ist aber, wie Ihr alle wisst: Bewusstsein ist die Substanz, Ursprung und Bestimmung von allem, was ist und jeglicher Erfahrung. Darum ist die Manifestation von Fülle ein Ausdruck der Selbsterkenntnis, Gott zu sein!!!!!!

Ein jeder ist diese wundervolle schöpferische Kraft, die ein ganzes Universum oder sogar mehrere in Bewegung gesetzt hat. Das sind wir, die aus Samen Bäumen heranwachsen lassen und aus Sternenstaub ganze Galaxien kreieren. Wir, das eine Bewusstsein, in all seinen Abstufungen der Selbsterkenntnis, hat diese Welt mit seinem Schrecken und seiner Schönheit geschaffen.


So, was bedeute all das für die materielle Fülle? Wollen wir wirklich noch an diesem Alptraum festhalten, der die Welt fest im Griff hält? Sind wir endlich bereit, aus unseren schlechten Träumen aufzuwachen und uns eine Welt zu kreieren im vollen Bewusstsein alle göttlichen Eigenschaften zu sein? Und was kann das für jeden Einzelnen bedeuten? Und wie könnten entsprechende Visionen aussehen? Darüber möchte ich mich unterhalten und auch einmal die Phantasie walten lassen anstatt die üblichen, schlauen Sätze aus der einschlägigen Literatur einander mitzuteilen: wie wir haben keinen freien Willen und alles geschieht von selbst. Das mag ja stimmen. Ist aber langweilig. Schliesslich bin ich auch die Quelle in Offenbarung und erkenne mich als Liebe, Schönheit, Humor und Verständnis. Als Gefässe dafür habe ich mir die Kunst erträumt, die Architektur, die Poesie und vieles anderes.

Oder habt Ihr wirklich das Gefühl, es stünde nicht in Eurer Macht, das gewünschte Schicksal zu erschaffen?

Lieben Gruss

sue

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Saradevi
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Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Saradevi »

Ich sage nur: Geld ist dazu da, damit es fließt ... Angst bringt uns dazu, es zu horten und Gier zu entwickeln. Wenn wir das Geld fließen lassen können, sogar diese Angst von Unsicherheiten überwinden lernen, dann meine ich, dass Geld auch nicht mehr das große Thema sein wird, weil Geld dann einfach DA ist, um es auszugeben und/oder zu tauschen. Vielleicht blondäugig ( ;-) ) aber für mich eben doch in seiner Tiefe sehr wahr.

Übrigens hat mir mal eine Kundalini-Yogini erzählt, dass man das Geld (die Scheine) mit der Brücke geben soll. Jeder Euro hat eine Brücke und auf der anderen Seite Fenster...gebe ich es mit der Fensterseite, schmeiße ich das Geld zum Fenster raus ;-) ... ist Yantra-Yoga-Magie und ich bilde mir ein, dass es funktioniert, seit dem ich das praktiziere. Es fließt immer wieder Geld (über die Brücke) zurück.

Henrik

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Henrik »

schlichtundeinfach hat geschrieben:
Oder habt Ihr wirklich das Gefühl, es stünde nicht in Eurer Macht, das gewünschte Schicksal zu erschaffen?


Das ist ja keine Frage von Gefühl, Macht oder Schicksal. Ich bin der ich bin.

Tysia

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Tysia »

Ich bin noch ganz am Anfang mich überhaupt mit diesem Thema zu beschäftigen.

Geld war für mich einfach niemals ein Thema. Es war einfach da.

Erst seitdem ich darüber nachdenke, ist es zu einem Thema geworden. Bisher hatte der Kosmos mich so lieb, daß ich es nur sehr selten vermisste. Ich bin allerdings auch sehr anspruchslos aufgewachsen. Wenn ich Hunger hatte, fand ich immer irgendwas zum futtern... So war es einfach. Heute muss ich mir Gedanken machen was ich am WE koche und ob ich allen Ansprüchen auch gerecht werde. Das lernte ich leider erst.

Zu gerne würde ich zurückgehen. Ja, in die Zeit von damals, in die DDR, wenn es um dieses Thema geht. Geld ist heute vermeintlich sooo wichtig geworden und schürrt viel Neid und Hass. Das durfte ich vergangene Nacht erst wieder sehen und weiß auch, wie es ist, wenn ich sehr viel Geld verleihe und der Schuldner es einfach nicht zurückzahlt. Ob er nun nicht will oder nicht kann, weiß ich nicht mal - habe keinen Kontakt zu ihm. Ich weiß nur, daß ich es damals sehr gerne gab - aber schenken?.... Das hat Hass in mir geschürt und schon ist der Zwiespalt geboren. Schade und traurig zugleich. So war ich früher nie.

Ich bin gerade im Umbruch - wie so oft. Aber Geld werde ich nicht als mein Lebensthema machen. Ich will es nicht. Geld ist doch nur ein Tauschmittel. Tauschmittel aber gibt es an jeder Ecke, in meinen Händen, in meinem Haushalt - andauernd finde ich was was andere brauchen könnten oder lieb haben. Ich sehe mal zu wirklich endlich hexisch zu denken und das doofe Geld nur noch für Zigaretten zu verwenden - oder so ähnlich. Gedankenansätze sind da - auch wenn ich wieder mal für ein bisschen bekloppt erklärt werde. Ok - sorry - war hier nie öffentlich. :icon_cheesygrin: :w00t:

Alles Liebe Tysia

schlichtundeinfach

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von schlichtundeinfach »

@Henrik

Ich bin der ich bin.


Sonst fällt Dir nichts ein?

sue

Henrik

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Henrik »

schlichtundeinfach hat geschrieben:@Henrik

Ich bin der ich bin.


Sonst fällt Dir nichts ein?

sue


Jede Menge ! :biggrin: Nur nicht zum Thema machtvoll Schicksal zu erschaffen.

Vera

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Vera »

Henrik hat geschrieben:
schlichtundeinfach hat geschrieben:@Henrik

Ich bin der ich bin.


Sonst fällt Dir nichts ein?

sue


Jede Menge ! :biggrin: Nur nicht zum Thema machtvoll Schicksal zu erschaffen.


:rofl:

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Edgar
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Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Edgar »

schlichtundeinfach hat geschrieben:Vielmehr möchte ich antriggern, was Osho als einer der Ersten klar machen wollte: Sich im Bewusstsein vertiefende Menschen (bzs. Meister) sollen sogar in materiellem Überfluss schwelgen und damit aufzeigen, dass sie auf eigenen Füssen stehen können, weil das Ausdruck der geistigen Fülle ist. Osho hat es provokativ vorgemacht, was nicht zuletzt eingefleischten Materialisten sauer aufstiess, weil dieser „unverschämte“ Meister mit einem uralten Tabu brach: Vor allem das Christentum implementierte in uns das Programm, dass vergeistigte Menschen arm und genügsam sein sollen. Die bis aufs letzte Hemd entblössten Heiligen erhob es zum Kult. Seit Jahrhunderten eifern ihnen nun die Gottsuchenden nach. Man denke nur an den heiligen Franz von Assisi, der den Orden der Minderen Brüder (später Fransziskanischer Orden) gründete - alleine dieser Name, das sagt schon alles.

Mit dieser Vorstellung zementierte man einen, der stärksten Glaubenssätze in der Menschheit: Gott ist nicht die Substanz aller Erscheinungen, sondern etwas davon Getrenntes. Ergo ist alles Materielle des Teufels. Mit dem Teufel will offiziell aber niemand etwas zu tun habe. Darum wurde das Programm der Scham installiert und Geld damit behaftet. Über Geld wird nur am heimischen Esstisch gesprochen, was man hat, zeigt man allerdings etwas schizo überall her. Das ist Usanz also die gesellschaftliche Gepflogenheit, während sich die ganz Schlauen im Geheimen auf den Teufel einliessen und so zum unverschämten Reichtum gelangten. Von da an sahen wir die Dinge nicht mehr wie sie sind, sondern wie wir sind (gemäss den installierten Irrtümern meine ich).


:thumbup:

schlichtundeinfach

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von schlichtundeinfach »

Ich meinte nicht das Schicksal wie es allgemein verstandne wird ?

Ich glaube nicht an das Schicksal. Vielleicht muss man, um eine solche Diskussion führen zu können, zuerst die Begrifflichkeiten klären. Ich versuchs vorerste einmal so, das heisst, muss noch was festhalten :

Der Ausdruck « Ich BIN der Ich Bin » ist übrigens zum ersten Mal aufgetaucht im Zusammenhang mit Moses und Yahve oder Adonai. Er ist der Gott dieser Welt oder in der altindischen Weisheitssprache der Ishvara.

Doch Ich bin reine Wirklichkeit, die es dem ICH BIN erst ermgölicht, zu Bewusstsein zu kommen. Ich bin nicht einmal jenseits vom Bann meiner Projektionen, weil ich in Warheit das Nicht-Bin « bin » (begrenzte Sprache). Oder ich bin derjenige, der einfach nur sieht. In dessen Sehen alles erscheint. Was passiert also, wenn ich nichts mehr Glauben schenke, wie es Igor grad in seinem Thread zum Ausdruck bringt ? Was passiert denn, wenn ich den Gedanken einfach nicht mehr Aufmerksamkeit schenke, dass die Welt böse und schlecht sei und wir darum bsp. ein kaputtes Wirtschaftssystem haben ?

Vieleicht habe ich das in meinem Eingangsposting zu wenig verdeutlicht. Aber ich meinte nicht damit : die Suche nach Erlösung in der Zukunft. Also alleine die gedankliche Ausrichtung auf eine bessere Welt. Ich meinte, jetzt dieser Moment, worin ich zu meiner Essenz erwacht bin und diese auch in allen anderen erkennen kann. Was hat das für Auswirkungen auf die Welt, die von mir erträumt wird? Was das bedeute, das soll hier bewusst gemacht werden, wenn es so sein soll.

sue

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oceanico
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Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von oceanico »

schlichtundeinfach hat geschrieben:

So, was bedeute all das für die materielle Fülle? Wollen wir wirklich noch an diesem Alptraum festhalten, der die Welt fest im Griff hält? Sind wir endlich bereit, aus unseren schlechten Träumen aufzuwachen und uns eine Welt zu kreieren im vollen Bewusstsein alle göttlichen Eigenschaften zu sein? Und was kann das für jeden Einzelnen bedeuten? Und wie könnten entsprechende Visionen aussehen? Darüber möchte ich mich unterhalten und auch einmal die Phantasie walten lassen anstatt die üblichen, schlauen Sätze aus der einschlägigen Literatur einander mitzuteilen: wie wir haben keinen freien Willen und alles geschieht von selbst. Das mag ja stimmen. Ist aber langweilig.


Du hast schon Recht, wer will schon hören (als vermeintliche Person), dass du nichts tun kannst , ja mehr noch, dass da gar nichts zu tun ist. Die in der Identifikation als Einbildung existierende Person will halt immer etwas tun fürs Erwachen oder einfach fürs Lebensglück, sofern sie noch nicht resigniert hat - sonst ist ihr langweilig. ;-)

Trotzdem, ob DAS nun Langeweile ausdrückt oder etwas anderes, du bist immer schon DAS.
Und Erwachen geschieht einfach aus Gnade, wenn die Bereitschaft dazu gekommen ist zu durchschauen,
dass die Person bloße Illusion ist.

Igor07

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Igor07 »

Doch Ich bin reine Wirklichkeit, die es dem ICH BIN erst ermgölicht, zu Bewusstsein zu kommen. Ich bin nicht einmal jenseits vom Bann meiner Projektionen, weil ich in Warheit das Nicht-Bin « bin » (begrenzte Sprache). Oder ich bin derjenige, der einfach nur sieht. In dessen Sehen alles erscheint. Was passiert also, wenn ich nichts mehr Glauben schenke, wie es Igor grad in seinem Thread zum Ausdruck bringt ? Was passiert denn, wenn ich den Gedanken einfach nicht mehr Aufmerksamkeit schenke, dass die Welt böse und schlecht sei und wir darum bsp. ein kaputtes Wirtschaftssystem haben ?


Sue, du schreibst, du isst, du gehst, du benutzst die Sprache( die dual ist!) um deine Nicht-dualität zu beweisen. Das ist der krasse Widerspruch. Als die begrenzte Personen wir leben im unserem Körper und dann wir sterben. Unserer Körper bestimmt... Egal, fühlst du dich als NICHT-BIN, oder es gibt die innerliche Identifizierung. Du braucht das Brot oder das Wasser den jeden Tag. Trotz oder ungeachtet deinem Nicht-BIN..
Und wir leben sowieso in dieser Welt und wollten überleben. In diesem System, Sue, apropo. Das ist real oder nicht? :question:
Lg.
Igor.

schlichtundeinfach

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von schlichtundeinfach »

OFF TOPIC kurz einmal:

Lieber Oceanico

In Bern bin ich letztes Jahr Tony Parson begegnet. Der sprach nur während der Begegnung so, danach war er völlig normal, bestellte sich ein Gläschen und war zu Scherzen aufgelegt. Ein ganz normaler Typ halt, der nicht in jedem zweiten Satz, zu jedem sagte: Du bist schon DAS. Also ich will sagen, der nimmt durchaus das Wort « langweilig » in den Mund.

Ehrlich gesagt, ich bekomme den Eindruck, es wird gar nicht wirklich gelesen, was ich inhaltlich schreibe. Dafür Satz für Satz überprüft, ob er advaitisch korrekt formuliert ist, also bestimmten Vorstellungen entspricht.

Und Igor, Du machst den Eindruck einfach jeden Satz ad absurdum zu führen, um dann wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen, Du drehst Dich im Kreis, will ich sagen. Ist halt so. Hab kein Problem damit.

Kennt Ihr die Gabriele Rudolph, eine ganz Liebe, jedoch mit einer echt komischen Sprache, die sie da entwickelt hat: sie redet von Ich-en. Oder die Sarla, die spricht nur noch in Wir-Form, als würde ihr das Wort ich gleich den Mund verätzen beim Aussprechen. Nee, Leute, ich schreib, wie mir der Schnabel gewachsen ist und berichte durchaus von Erlebten, als wäre da ein ICH, das von sich spricht. Die Leute, die wirklich sehen, sehen sowieso was ist. Da brauch ich nichts künstlich hervorzuheben.

OFF TOPIC geschlossen.

Ursprünglich gings eigentlich ums Geld und ob man sowas verlangen und haben darf: Wenn es mir beispielsweise hilft, kreative Impulse grosszügig umzusetzen, dann her damit! Es geht hier auch um Glaubenssätze, die wir gemeinsam klären könnten in der Bewusstwerdung. Jeder Mensch ist Essenz und ihr ureigenster Ausdruck davon mit einem bestimmten Potential in Ent-wicklung. Zudem ist der Berreich hier öffentlich und nicht jedem Leser ist ab Geburt klar: Ich bin schon DAS.

Gruss sue

Niranjana

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Niranjana »

du bist ne bombe sue *gg* .. <3 ich steh total auf deine beiträge, bin aber geistig gerade noch nicht auf der höhe :biggrin: ..

und doch, wird schon inhaltlich gesehen. wie willst du denn auch advaitisch korrekt von etwas sprechen..das..usw. geht ja nicht. und das ist auch eine art von tod. diese correctness hinter sich zu lassen. beyond. ich glaube nicht, dass "das" ausschliesslich da gesehen wird, wo es so "entblösst" als möglich dargeboten wird. weil egal wie nah dran oder wie weit weg man sich in sprache davon befindet, treffen wird man es mit worten oder anderweitigem ausdruck ja eh nie. :irre:

schlichtundeinfach

Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von schlichtundeinfach »

….thanks <3 <3 <3 <3

Und nochwas, was ich unbedingt einmal loswerden muss: Ich habe in anderen Foren Menschen angetroffen, die von sich behaupteten, den Durchbruch gehabt zu haben, den Gong gehört zu haben. Sie konnten sogar sehr geschickt Passagen angesehener Weisheitslehrer wiederlegen. Wow, das machte allen soooo viel Eindruck. Die anderen kuschten und taten unterwürfig, es war ein Graus. Und ich weiss übrigens, dass einige von denen hier angemeldet sind, aber nie in Erscheinung treten, weil sie nur begierig drauf aus sind, im Verborgenen ihre Vorurteile zu hegen und pflegen, die sie sich jedoch niemals eingestehen würden.


Nach einiger Zeit kanzelten die so sehr « Erleuchteten » die Unterwürfigen bei jedem Wort ab. Sie warfen ihnen Unverständnis vor. Es war ein Graus. (Kennt ihr das Buch « Liegestützen zur Erlechtung » von André van der Braak. Es gibt einen sehr guten Eindruck davon, was ich grad nur andeuten kann.)

Ich hatte jedoch immer ganz genau hingekuckt, lies mich nie beirren und schon gar nicht als Speichelleckerin heranziehen. Stand dafür immer im Abseits, man nahm es mir sehr übel. So sah ich beispielsweise, dass so viele Voraussagen und Prognosen von jenen, die von sich glaubten, den Durchblick zu haben und über alles und jedes bis in kleinste Detail Bescheid zu wissen, nie eintrafen.

Und ich erkannte, dass es zwei Sorten von Leuten gibt : Die obgenannten erkennen durchaus die Nondualität, sie bleibt aber im Kopf stecken und sinkt niemals ins Herz hinab. Sie schreiben vielleicht eindrückliche Worte, die adavaistisch korrekt sind, aber keine Kraft in sich bergen. Es sind übrigens auch die, die immer von sich behaupten, der Unwissenheit in der Welt soooo müde zu sein und so ein schwere Kreuz zu tragen für alle anderen und die, die noch kommen werden. Nur ein Spürchen von Shakti ist darum in ihnen zu finden. Mehr nicht. Davon hat mein Kater mehr.

Ob jemand wirklich Kraft frei machen kann, darauf kommt es an. Und das bemerkt ein jeder in seinem Umkreis. Daran kann er unter anderem erkannt und gemessen werden.

Gruss sue

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Saradevi
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Re: Geld - ein Grund mehr auf- und zu erwachen

Beitrag von Saradevi »

schlichtundeinfach hat geschrieben:….thanks <3 <3 <3 <3

Und nochwas, was ich unbedingt einmal loswerden muss: Ich habe in anderen Foren Menschen angetroffen, die von sich behaupteten, den Durchbruch gehabt zu haben, den Gong gehört zu haben. Sie konnten sogar sehr geschickt Passagen angesehener Weisheitslehrer wiederlegen. Wow, das machte allen soooo viel Eindruck. Die anderen kuschten und taten unterwürfig, es war ein Graus. Und ich weiss übrigens, dass einige von denen hier angemeldet sind, aber nie in Erscheinung treten, weil sie nur begierig drauf aus sind, im Verborgenen ihre Vorurteile zu hegen und pflegen, die sie sich jedoch niemals eingestehen würden.


Nach einiger Zeit kanzelten die so sehr « Erleuchteten » die Unterwürfigen bei jedem Wort ab. Sie warfen ihnen Unverständnis vor. Es war ein Graus. (Kennt ihr das Buch « Liegestützen zur Erlechtung » von André van der Braak. Es gibt einen sehr guten Eindruck davon, was ich grad nur andeuten kann.)

Ich hatte jedoch immer ganz genau hingekuckt, lies mich nie beirren und schon gar nicht als Speichelleckerin heranziehen. Stand dafür immer im Abseits, man nahm es mir sehr übel. So sah ich beispielsweise, dass so viele Voraussagen und Prognosen von jenen, die von sich glaubten, den Durchblick zu haben und über alles und jedes bis in kleinste Detail Bescheid zu wissen, nie eintrafen.

Und ich erkannte, dass es zwei Sorten von Leuten gibt : Die obgenannten erkennen durchaus die Nondualität, sie bleibt aber im Kopf stecken und sinkt niemals ins Herz hinab. Sie schreiben vielleicht eindrückliche Worte, die adavaistisch korrekt sind, aber keine Kraft in sich bergen. Es sind übrigens auch die, die immer von sich behaupten, der Unwissenheit in der Welt soooo müde zu sein und so ein schwere Kreuz zu tragen für alle anderen und die, die noch kommen werden. Nur ein Spürchen von Shakti ist darum in ihnen zu finden. Mehr nicht. Davon hat mein Kater mehr.

Ob jemand wirklich Kraft frei machen kann, darauf kommt es an. Und das bemerkt ein jeder in seinem Umkreis. Daran kann er unter anderem erkannt und gemessen werden.

Gruss sue


Ja, ich glaube, so etwas habe ich schon mal bei Ramana gelesen und es stimmt ... wenn es nicht im Herzen ankommt, dann bleibt es eine Lufthülse und Wissen wird nie zur Lebendigkeit. Mir ist es auch viel lieber, gelebtes Wissen anzuwenden und weiterzugeben. Das, was ich lese, ist nicht immer das, was ich auch selbst zu dem Thema weitergebe. Ich kann ein gutes Zitat lesen, würde es aber nicht weitergeben, wenn ich es nicht selbst er-lebt hätte. Schöner Beitrag, schönes Thema :bow: :thumbup:

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