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Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon Edgar » Sa 20. Apr 2013, 18:46

oceanico hat geschrieben:Advaita und Param Advaita

Genügt Advaita nicht allein?:


Advaita bezieht sich auf das Absolute, und ist somit eigentlich "das Höchste".

Param-Advaita bezieht sich auf den relativen Weg derer, die diese Erfahrung (des Advaita) gemacht haben. Und die dann in ihrem menschlichen Sein sozusagen in "Param-Advaita" landen.

Man könnte auch sagen, wie grad in einem ähnlichen Nachbarthread hier:
Das Absolute offenbart sich in "Nirvikalpa-Samadhi". Das reine göttliche, ewige. Advaita.
Und für den das absolute erfahrenden Menschen gehts dann Richtung "Sahaja-Samadhi" weiter. Jenseits von Einheit und jenseits von Vielheit.

Advaita ist also der Schnittpunkt von altem und neuem. Es ist die Verschmelzung von Shiva+Shakti in A-Dvaita, Nicht-Zweiheit, Nondualität. Das Ende des alten Lebens, das Ende der alten Individualität. Das "Ergebnis" (der Suche). Die "Vereinigung" (dessen, was immer schon eins war).

Und von dort geht es danach weiter... ganz normal .... als Mensch.... meinetwegen "wissender Mensch" - oder auch "nichts mehr wissender Mensch" (beides ist das selbe) ... - und man lässt langsam diese Einheitserfahrung los (irgendwann). DANN landet man in "Param-Advaita".

Das Ding ist einfach, daß der Mensch dazu neigt, die Einheitserfahrung "persönlich" zu nehmen. Oder bei der Erfahrung kleben zu bleiben. "Ich bin Gott". "Mich gibts gar nicht" usw usf.... - und letztlich bei einer vergangenen Erfahrung klebt. Das Weitergehen und frische Erfahren eines neuen "Jetzt im Außen" ist dann der Weg "beyond".

Das heisst: Die "Gipfelerfahrung" ist Advaita, ja. Aber man bleibt nicht am Gipfel stehen, sondern geht irgendwann den Berg auch wieder runter. Aber sozusagen "auf der anderen Seite". Es ist kein zurück, sondern es ist ein weitergehen.

Eigentlich schon, jedoch steckt in Param Advaita noch eine weitere, “höchste“ Erkenntnis:
Der Teil ist auch das Ganze und umgekehrt!
Beides ist dasselbe.
Nicht-Dualität ist ein Sowohl als Auch
und nicht ein Entweder/Oder.


Nein, das was du beschreibst, ist schon noch immer Advaita und in Advaita "mit dabei" (wie das klingt, "noch immer", sorry !! *g* - ist nicht wertend gemeint)

Das, was du beschreibst, ist Wahrheit, ist das Absolute, ist das Höchste. Ist die "Bergspitze". Vom absoluten aus betrachtet gibt es da nichts "weiteres". Gibt es nichts "höheres" (gleichzeitig mit dem Nichts).

Das, was aber für das "übrigbleibende Individuum", den Menschen der das absolute erfahren hat, der Advaita erfahren hat, *danach kommt*, ist ein wiederum relativer, persönlichen Prozess (ohne daß er ein "danach" erwartet hätte). Er findet sich dann SOWOHL in "Advaita", als auch "im menschlichen individuellen". Es ist sowohl in und als Gott, als auch in und als Mensch. Sowohl Einheit, als auch Vielheit. Oder eben besser: Jenseits von Einheit und Vielheit. Oder: Einheit und Vielheit zu gleich. Oder: Weder Einheit noch Vielheit.

Sahaja-Samadhi. Das Leben im völlig Gewöhnlichen. Ohne daß es da dann noch irgendetwas zu "lehren" gäbe. Also nichtmal Advaita. Gar nix mehr. Nada, Ende, Klappe zu.
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon oceanico » So 21. Apr 2013, 08:27

O je, das ist ja sowas von kompliziert :exclaim: :confused1:
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon Edgar » So 21. Apr 2013, 12:32

.
:nixweiss:

Hat aber Spass gemacht.... :icon_cheesygrin: :icon_cheesygrin: :schreiben:

irgendwer wirds sicher irgendwann mal verstehen. oder auch nicht. :freak:


Und deine Fragen ignorier ich wohl künftig besser... :stumm: :sneaky2:
:machkaputt: :irre:
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon oceanico » So 21. Apr 2013, 23:28

Die Tür zu Param Advaita hat sich zumindest einen Spalt breit geöffnet.

Ich erkenne jetzt:
Advaita und Param Advaita bezeichnen nicht dasselbe, sondern Param Advaita ist DANACH.

Advaita bezieht sich auf das Absolute.
Der Mensch erlebt das Absolute als Erfahrung von Advaita.

Ich erkenne mehr oder weniger deutlich:
Param Advaita bezieht sich auf den relativen Weg derer, die diese Erfahrung von Advaita schon gemacht haben.
Es ist ein wiederum relativer, persönlicher Prozess (Weg), ohne dass der Mensch ein Danach erwartet hätte, also ein Individuum, das noch übrig geblieben ist (nach der Erfahrung der Nicht-Dualität).

Der Mensch findet sich dann sowohl in Advaita als auch im menschlichen Individuellen.
Es ist sowohl in und als Gott als auch im und als Mensch.
Es ist sowohl Einheit als auch Vielheit und dadurch jenseits von Einheit und Vielheit.
Es ist Einheit und Vielheit zugleich und damit weder Einheit noch Vielheit.

Die Gipfelerfahrung ist Advaita.
Aber man bleibt nicht auf dem Gipfel stehen, sondern geht irgendwann den Berg auf der anderen Seite wieder runter.
Es ist kein Zurück, sondern ein Weitergehen und frisches Erfahren eines neuen Jetzt im Außen,
es ist der Weg "beyond".

Es ist das Leben im völlig Gewöhnlichen, ohne dass es da noch irgendetwas zu "lehren" gäbe,
nicht mal Advaita,
gar nix mehr.

:irre: :supercool:



P.S.: Und meine Fragen bitte künftig nicht ignorieren :exclaim: Der Austausch macht echt Spaß.
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon SabdhaNisabdha » Mo 22. Apr 2013, 07:04

:-) <3
tot und lebendig
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon Edgar » Mo 22. Apr 2013, 12:17

:versteck:


oceanico hat geschrieben:Die Tür zu Param Advaita hat sich zumindest einen Spalt breit geöffnet.

Ich erkenne jetzt:
Advaita und Param Advaita bezeichnen nicht dasselbe, sondern Param Advaita ist DANACH.

Advaita bezieht sich auf das Absolute.
Der Mensch erlebt das Absolute als Erfahrung von Advaita.

Ich erkenne mehr oder weniger deutlich:
Param Advaita bezieht sich auf den relativen Weg derer, die diese Erfahrung von Advaita schon gemacht haben.
Es ist ein wiederum relativer, persönlicher Prozess (Weg), ohne dass der Mensch ein Danach erwartet hätte, also ein Individuum, das noch übrig geblieben ist (nach der Erfahrung der Nicht-Dualität).

Der Mensch findet sich dann sowohl in Advaita als auch im menschlichen Individuellen.
Es ist sowohl in und als Gott als auch im und als Mensch.
Es ist sowohl Einheit als auch Vielheit und dadurch jenseits von Einheit und Vielheit.
Es ist Einheit und Vielheit zugleich und damit weder Einheit noch Vielheit.

Die Gipfelerfahrung ist Advaita.
Aber man bleibt nicht auf dem Gipfel stehen, sondern geht irgendwann den Berg auf der anderen Seite wieder runter.
Es ist kein Zurück, sondern ein Weitergehen und frisches Erfahren eines neuen Jetzt im Außen,
es ist der Weg "beyond".

Es ist das Leben im völlig Gewöhnlichen, ohne dass es da noch irgendetwas zu "lehren" gäbe,
nicht mal Advaita,
gar nix mehr.

:irre: :supercool:


Ja genau.... - perfekt geschrieben - super verstanden - schön zusammengefasst - und vereinfacht für die Nachfolgenden.... :-)

:bindafuer: :love: :angel:


P.S.: Und meine Fragen bitte künftig nicht ignorieren :exclaim: Der Austausch macht echt Spaß.


:bia:
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon oceanico » Mo 22. Apr 2013, 19:15

Prost, Edgar :exclaim:
:thanks:
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon oceanico » Mo 22. Apr 2013, 19:23

SabdhaNisabdha hat geschrieben::-) <3


:knuddel: <3
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon Norbert » Do 25. Apr 2013, 09:44

Edoranico hat geschrieben:Der Mensch findet sich dann sowohl in Advaita als auch im menschlichen Individuellen.
Es ist sowohl in und als Gott als auch im und als Mensch.
Es ist sowohl Einheit als auch Vielheit und dadurch jenseits von Einheit und Vielheit.
Es ist Einheit und Vielheit zugleich und damit weder Einheit noch Vielheit.

Die Gipfelerfahrung ist Advaita.

:thumbup:

Du hat mein Empfinden perfekt auf dem Punkt gebracht. Auch der Begriff "Gipfelerfahrung" gefällt mir, weil es "danach" wieder den Abstieg gibt. Von der Gipfelerfahrung des Gottseins (Einheitserfahrung) zum Tal des Menschseins (Trennungserfahrung), in der zunehmenden inneren, stillen Gewissheit, dass weder das eine noch das andere ein angestrebter Zustand ist, sondern immer das gelebt wird, was gerade ist .

Ich bin nicht frei und in dieser Unfreiheit bin ich absolut frei - und umgekehrt. Was ich glaube zu sein, ist eingebettet in dem, was ich wirklich bin und das kann ich nicht nicht sein, egal was ich auch glaube (jetzt gerade mal) zu sein. Darum kann ich sein, was immer ich gerade bin ohne mich selbst jemals wirklich zu verlieren. Und in diesem Sinne kann ich mich ganz und gar verlieren (hingeben) an das/in dem, was gerade geschieht. Und diese Okayness ist etwas, was "danach" wächst und gedeiht, bis hin zur absoluten Okayness damit, dieses Menschsein irgendwann mal wieder loszulassen - so Gott will.

<3

[Edit-von-Admin: Urheber des obigen Zitats auf "Edoranico" geändert]
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Re: Edgars Vortrag: "Param Advaita" - Forum Erleuchtung 2012

Beitragvon Edgar » Fr 24. Mai 2013, 00:36

Mir ist aufgefallen, daß ich hier im Thread meinen Text "Param Advaita - Jenseits Erleuchtung" gar nicht verlinkt habe, der anlässlich des letztjährigen Kongresses auch im Sein (Ausgabe Juli 2012) veröffentlicht wurde, sowie auch im Buch "Erleuchtung - Phänomen und Mythos" abgedruckt wurde. Würde aber hier im Thread noch dazupassen.

Will das nun nachholen, hier zuerst die Links:

Ganz frisch auf meiner Homepage
auf Sein.de
Scan vom Artikel im Sein (2. Seite)
Link zum Buch "Erleuchtung - Phänomen und Mythos"

Und hier nun der Text (manche kennen ihn vielleicht auch schon von anderen Orten):





परमाद्वैत
Param Advaita

Jenseits Erleuchtung


Was ist "Param Advaita"? Die Definition sagt: "Jenseits von Einheit und jenseits von Vielheit.” Besser: Jenseits von Konzepten über dies und das, Einheit, Zweiheit, Mehrheit, Nullheit, ­Keinheit. Nicht dies und nicht das (neti neti), und sowohl als auch (kennen wir vom Tantra). Wieder andere nennen es "den gewöhnlichen Zustand", oder, poetischer und "nach etwas ­klingend" ausgedrückt: Sahaja-Samadhi. Osho meinte "beyond enlightenment", Aurobindo sprach von "bringing it down to earth".

Letztlich ist es völlig egal, wie man es nennt. Man muss es nicht einmal benennen. Es ist auch kein definierter Zustand. Es ist eben überhaupt kein Zustand. Oder eben jeder x-beliebige Zustand. Und ja, in vielen modernen westlichen Satsangs wird auch genau davon gesprochen. Nicht so sehr von Advaita, von "Einheit", von "Nicht-Zweiheit" – auch wenn das so schön spirituell klingt und nach etwas "Höherem", etwas Erreichbarem". Es wird letztlich von Param-Advaita gesprochen, von dem, was kommt, wenn man die Erleuchtung endlich loslässt (!). Ein "Erwachen aus der Erleuchtung" sozusagen, ein Loslassen des "mythischen Zustandes", ein Loslassen der "Identifikation mit der Nicht-Identifikation".

Es ist.... "mu". Es ist der Baum, der wieder ein Baum ist. Das Holz, das wieder gehackt wird, das Wasser, das wieder getragen wird. Oder fallen gelassen wird. Oder getrunken wird. Oder verschüttet wird. Whatever. Völlig ohne Bedeutung, völlig ohne jedes "richtig" und ohne jedes "falsch".

Okay, da war "Einheit". Da war "Gott". Das war daaas alles. Und daaaas alles war "eins". Und war gleichzeitig "keins". War Nirvana, und dieses Nirvana war Samsara, immer schon. Und umgekehrt.... – und irgendwann kommt da einfach nur ein großes "so what" dazu!! Wen kümmert’s.


Nur noch Mensch sein

Advaita ist "jenseits von Vielheit". Es ist sozusagen Einheit (mit Gott, mit dem Ganzen, mit allem-was-ist), verweist auf die Nicht-Zweiheit (A-Dvaita) von "Ich und Gott", von "Seele und Brahman", und auch von "Gott und der Welt". Alles: Nicht-Zwei. Gott ist die Welt, die Welt ist Gott. Gott ist das Nichts, und das Nichts ist gleichzeitig auch diese Welt der Erscheinungen. Ein Nichts, das so tut, als würde es existieren.

Schön. Und dann gehen wir verloren, als individuelles Ich, und sehen uns nicht mehr getrennt, und überall nur dieses eine unsagbare "Es", existierend und nichtexistierend gleichzeitig. Und mal schimpft man vielleicht auf den bösen Verstand, und ein andermal auf das böse Ego.

Und dann kommt Param-Advaita und sagt dir, all das kannst du wieder vergessen. Du kommst runter auf die Erde und lässt die Einheit auch noch los. Bist.... Mensch. Einfach nur Mensch. Das ist völlig heilig genug. War zuvor die "Gottwerdung des Menschen", erfährst du nun die Menschwerdung Gottes. Mit allen Kanten und Ecken, mit allen Schwächen und Stärken. Mit allem, was Mensch ausmacht. Ja, auch Gefühle, ja, auch Gedanken, ja, auch "Ego" (was ja nichts anderes als "Ich" heißt. Und es ist "das Ich Gottes", weil es immer "das Ich Gottes" ist).

Als Osho zum Beispiel von so einem "Schwachsinn" zu erzählen begann, waren die Leute verwirrt. Was heißt das nun? Wo sollen wir dann hin? Was wollen wir dann erreichen? Wenn das Ende gleich dem Anfang ist? Osho sagte: “Jetzt bin ich kein Erleuchteter mehr, ich bin jetzt euer Freund.” Das war wohl ein Schock. Ich meine: Da setzt man ihm bunte Häubchen auf und steckt ihn in bunte Kleidchen, und dann sagt er so was. Daraufhin machte er einen Rückzieher. Er sagte: “Aus meiner Sicht bin ich ein Freund; aus eurer Sicht ist es wohl besser, weiterhin einen Meister in mir zu sehen.” Und noch schlimmer: "Kümmert euch nicht um ‚jenseits der Erleuchtung‘, sondern findet erstmal besser die Erleuchtung, dann reden wir weiter.” Sinngemäß. Und das Schlimmste: Er hat(te) recht!


Der Kreis hat sich geschlossen

Aber es will halt gesagt werden. Und angedeutet werden. Obwohl das ja völlig nutzlos ist. Nichtmal eine Info ist. Gar nichts ist. Was soll man damit anfangen? Aber soll man überhaupt mit irgendetwas etwas anfangen? Wer denn? Warum denn? Wozu denn? Und vor allem: Wozu denn nicht? Die Uhr zeigt einfach wieder zwölf. Sie ist einfach einmal im Kreis gegangen; Ende und Anfang eins, der Kreis hat sich geschlossen.

Aber es ist auch eine “frohe Botschaft”. Es ist die Botschaft: “Leute, hey, es ist egal. Ob ihr euch als erleuchtet erfahrt oder als normale Menschen, ob ihr jemals so eine spirituelle Erfahrung habt oder einfach nur fernsehguckt, es ist einfach sch...egal." Letztlich. Absolut gesehen. Auch wenn man mit solchen Aussagen natürlich gern aneckt. Vor allem dort, wo es darum geht, besser zu werden. Schöner zu werden. Spiritueller zu werden. Achtsamer zu werden. Liebevoller zu werden. Egoloser zu werden. Denn wenn man den Leuten das wegnimmt, was dann?? Heilige Scheiße noch mal!! Dann wäre ja jetzt schon alles perfekt. Und das soll eine frohe Botschaft sein??

Die Uhr zeigt einfach wieder zwölf. Sie ist einfach einmal im Kreis gegangen. Es ging immer nur um den Weg und nie ums Ziel. Weil alle Wege nicht nur nach Rom führen, sondern in Rom geschehen. Denn es gibt nur Rom; und Rom geht viele Wege.
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