Traumata

Für neue Benutzer. Stelle Dich ein bisschen vor und erzähl was von Dir.
Alexander Frenn
Neuling
Neuling
Beiträge: 11
Registriert: Fr 19. Jul 2013, 02:33

Traumata

Beitrag von Alexander Frenn »

Vor kurzem war ich zuhause gewesen und in einem relativ entspannten Zustand. Ich hatte keine größeren Probleme, ein Dach über den Kopf, ausreichende Einnahmen, mir war aber etwas langweilig. Also habe ich etwas gewagt, das in einem traumatischen Erlebnis mündete.

Nachdem die Gefühle, die damit assoziiert sind nun stetig weniger werden ist bei mir die Frage aufgekommen, ob wir das Thema Trauma so behandeln, wie es der Körper auch braucht.

Wenn man es sich genau betrachtet, geht sehr viel Zeit dafür drauf, Ereignisse, für die man im Regelfall nicht viel konnte, zu "bearbeiten". Auch durch das einfache Beobachten des Schmerzkörpers nach Eckart Tolle.

Wenn das Erlebte einen für das Leben lang quält und bestimmte Situationen, die vorher nicht mit Angst besetzt waren plötzlich mit Angst besetzt sind und das letzten Endes das ganze Leben lang nicht mehr richtig weggeht, ich also jederzeit durch einen bestimmten Reiz wieder an diese alte Sache erinnert werden kann, dann stellt sich mir die Frage, ob man überhaupt noch Erfahrungen machen darf als Mensch, Risiken eingehen darf.

Nehmen wir an, ich möchte beispielsweise einmal den Krieg erleben. Wir erfahren von Kriegsheimkehrern, daß diese oft das posttraumatische Streßsyndrom aufweisen. Das ist nichts anderes als ein Trauma oder mehrere Traumata. Und damit quälen die sich dann jahrelang herum, nicht selten bis an ihr Lebensende. Da ist eben die Frage, ob man nicht einfach etwas tun kann und wenn es dann nicht so ausgegangen ist, wie es einem gefallen hat bzw. traumatisch wurde, dieses Gefühl einfach wieder löschen und zwar wirklich langfristig.

Denn letztenendes kann man leider bezogen auf jede Sache ein Trauma entwickeln. Man kann Tramata entwickeln bezogen auf U-Bahnen, wenn etwa man von einer U-Bahn erfasst wurde oder man einmal in einem U-Bahn-Schacht körperlich angegriffen wurde. Dann ist dem Körper vollkommen scheißegal, was man tut er wird immer und immer wieder mit Angst reagieren, wenn man sich in eine ähnliche Situation begibt. Meiner Erfahrung nach ist es ganz egal, ob man den Schmerzkörper nach Eckart Tolle beobachtet oder sich einredet, daß man das schon schaffen wird. Wenn überhaupt ergibt es nur eine temporäre Erleichterung.

Ich würde gerne einen Weg finden, mit dem ich ein Trauma von Gefühlen dauerhaft separieren kann. Dann ist es nur noch eine Erinnerung und diese wird nach einiger Zeit verblassen, weil es keine Gefühle gibt, die sie am Leben hält.

Vera

Re: Traumata

Beitrag von Vera »

Alexander Frenn hat geschrieben:V

Ich würde gerne einen Weg finden, mit dem ich ein Trauma von Gefühlen dauerhaft separieren kann. Dann ist es nur noch eine Erinnerung und diese wird nach einiger Zeit verblassen, weil es keine Gefühle gibt, die sie am Leben hält.
Hi, Alexander

Etwas auchließen zu wollen- weghaben zu wollen, ist so ziemlich der sicherste Weg, das, was man da "weghaben will" zu zementieren und zu verstärken.

Ansonsten gibt es bestimmt gute Traumatherapien.

Achja: Welcome hier

:welcomeani:

Tobias

Re: Traumata

Beitrag von Tobias »

Alexander Frenn hat geschrieben:
Ich würde gerne einen Weg finden, mit dem ich ein Trauma von Gefühlen dauerhaft separieren kann. Dann ist es nur noch eine Erinnerung und diese wird nach einiger Zeit verblassen, weil es keine Gefühle gibt, die sie am Leben hält.
Guten Morgen Alexander,

Gefühle gehen ja weit mehr mit uns um, als dass wir mit ihnen umgingen :w00t: :irre: :icon_cheesygrin: - und sicher ein interessantes
Thema, denn alles Leben sucht Glück und die Vermeidung von Schmerz.

"Separieren"? Das hat bei mir nie funktioniert. :tobroll: Wären Gefühle ein Hühnchen, könnte man natürlich das eine oder andere
daran anschneiden, aber auch ein abgeschnittenes Gefühl wäre noch fühlbar. :irre:

Unabhängig davon, dass in meinen Augen "Erwachen" die vielversprechendste "Trauma-"Therapie"" wäre, würde ich mal das Skalpell
zur Seite legen. Es ist in meinen Augen eine Illusion, zu meinen, man könnte sich von einem Gefühl trennen :icon_cheesygrin: :

"Guten Tag Gefühl XY. Das ist die Scheidung ... pack deinen Krempel und geh ...". :biggthumpup: :irre:

Und dann würde ich mal schauen, was mehr weh tut: "Das Gefühl" oder "das Gefühl nicht wollen"?

Einem Gefühl zu begegnen ist es zuzulassen, und je mehr ich es ablehne, desto stärker scheint es,
denn es verstärkt sich um die Kraft meiner Ablehnung.

Das geht meist nur in Tippelschritten, und man muss da auch nie perfekt darin sein, Gefühlen
einfach zu begegnen: komm halt, wenn du meinst ... aber sie sind eben (WICHTIG) auch nichts,
vor dem du wirklich Angst haben müsstest:

"Ich fühle - ach wie schrecklich."

Das Gefühlsleben im Menschen ist eigentlich permanent sehr intensiv. Den meisten fällt das direkt
nicht auf, da sie mehr auf die Gedanken achten, und weniger auf das, was sie treibt: fühlen.

Letztlich treiben die Gefühle, und sie bestimmen auch die Richtung des Denkens.

Und ich kann der Welt des Fühlens einfach neu begegnen, indem ich einfach mal schaue,
was alles durch "Fühlen" entschieden wird ... im Denken erscheint vieles rationale
Gründe zu haben, aber schaut man auf das, was das Denken treibt, erkennt man, wie sehr
dies auch "Selbstillusion" des Denkens ist.

Wenn du also den Umgang mit dem "Tollschen Schmerzkörper" suchst ist das einfach:
auf das Fühlen schauen, bewusst fühlen wollen ... eine Situation fühlt sich immer
irgendwie an ...

Das "Integrative" zum Fühlen ist das "ich" - "ich fühle" ... Gefühle sind das, was uns
antreibt, bis zum Griff zur Kaffeetasse ... ich fühle mich noch etwas müde.

Ich würde mich also in erster Linie gar nicht so sehr mit diesem "Traumata" beschäftigen,
sondern erst einmal mit dem Fühlen an sich - einfach einmal die "Welt des
Fühlens", die mit dem Denken, Sprechen und Handeln ist, genauer betrachten - indem
ich die Aufmersamkeit mehr zum Fühlen und weniger zum Denken ausrichte:

"Welches Gefühl trägt diesen Gedanken?" "Welche Grundstimmung trägt diese Gedanken?"

"Wie fühle ich mich?"

"Ist mir überhaupt bewusst, wie ich mich fühle?"

"Ich schaue also einfach immer wieder nach, mit der Absicht zu sehen, wie ich mich gerade
fühle", denn die Art meines Denkens fusst in meinem Fühlen ...

Viele Grüsse

Tobias

bob
Neuling
Neuling
Beiträge: 79
Registriert: Di 9. Jul 2013, 16:10
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von bob »

ja also das bhakti-yoga lehrt uns ja "hingabe", oder "aufgabe", man könnte auch sagen "halt's einfach aus."

eckhart tolles schmerzkkörperdings zielt ja auf genau das gleiche ab. dass du das möglichst bewusst miterlebst, zu was dich dein körper treibt. den impulsen und den ursachen der impulse auf den zahn fühlst, etc.

ansonten muss ich sagen, dass ich bei traumata eine psychotherapie, wohl am ehesten eine 1-2 jahre lange tiefenpsychologische therapie bei einem psychologen machen würde. die sind, was traumata angeht, soweit ich informiert bin, inzwischen schon sehr gut geworden!

"erwachen" kann ja leider keiner :stumm:

mfG

bob

Alexander Frenn
Neuling
Neuling
Beiträge: 11
Registriert: Fr 19. Jul 2013, 02:33

Re: Traumata

Beitrag von Alexander Frenn »

Tobias, Du meinst also, daß ich die Gefühle fühlen soll. Das heißt für mich, daß ich kurz an die Situation denke und dann den Gedanken daran ziehen lasse um das Gefühl zu fühlen. Gut, dann habe ich also ein bestimmtes Gefühl in Bereich XY des Körpers, etwa ein Drücken im Brustbereich. Und jetzt? Fühle ich es, solange bis es verschwindet. Und dann? Kommt das Gefühl eben wieder wenn eine vergleichbare Situation eintritt. Und dann erneut. Wenn es zur Minderung des Gefühles kommt, ist das ja in Ordnung. Aber das tut es normalerweise nicht. Jahre später kann das Gefühl genauso intensiv erscheinen, wie zum ersten Mal nur weil es einen ähnlichen Auslöser gibt. Daher ist dieser Weg der Falsche für einen Menschen. Ich glaube nicht, daß der Mensch dafür gebaut ist, ewig Ballast mit sich herumzutragen, wir haben schlicht keine Gebrauchsanleitung dafür, wie wir damit umgehen. Es ist im Grunde zynisch aber auch wahr zu sagen, daß ein Trauma doch eigentlich sehr nützlich ist, weil man dadurch in Echtzeit überprüfen kann, welche Traumatherapien funktionieren.
ansonten muss ich sagen, dass ich bei traumata eine psychotherapie, wohl am ehesten eine 1-2 jahre lange tiefenpsychologische therapie bei einem psychologen machen würde. die sind, was traumata angeht, soweit ich informiert bin, inzwischen schon sehr gut geworden!
Genau das meine ich. Wegen einem Ereignis, für das ich nicht verantwortlich bin soll ich Jahre meines Lebens in einer Therapie verschwenden und dafür auch Geld zahlen oder das Geld bei der Krankenkasse beantragen nur deswegen, weil die Menschheit keinen besseren Weg zu kennen scheint. Außerdem hat Eckhart Tolle schon Recht, man bewegt sich nur bei den dinglichen Sachen in der Psychotherapie. Und letzten Endes ist die Aussage, daß Psychologen bzw. Psychotherapeuten sehr effizient in diesem Gebiet sein sollten ohne Substanz und das weißt du genauso gut wie ich.
"erwachen" kann ja leider keiner
Was meinst du damit ?
Etwas auchließen zu wollen- weghaben zu wollen, ist so ziemlich der sicherste Weg, das, was man da "weghaben will" zu zementieren und zu verstärken.
Ja, den Satz haben wir schon tausendfach gehört. Hast du auch jemals erlebt, daß das regelmäßig so stimmt? Oder redest du nur dem nach, was alle anderen sagen?

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von Edgar »

Traumatherapie: Ich würde den Begriff mal googeln, da gibt es mittlerweile wirklich viel, auch wirklich viel mehr als reine "Bewusstseinsarbeit", sondern Arbeit mit dem Körper und seinen Energien. Wo es genau um das geht, was du beschreibst, sich end-gültig von Traumatas zu befreien.

z.b. ist das Zittern, das sich nach einer Schocksituation einstellt genau das, was auf natürliche Weise den Schock wieder "aus dem Körper rausbringt". Und da gibt es Körperübungen und Therapien, die genau dort, also auf Körperebene, ansetzen (Bio-Energetik) und dich wieder "frei-zittern" lassen, die Energien lösen.

Such mal nach Peter A. Levine, der hat auch viele Bücher zum Thema geschrieben (gibts bei Amazon).
Oder nach Dr. Alexander Lowen.

Vieles dieser Arbeit hat mit Bio-Energetik zu tun, mit lösen blockierter Energien im Körper... die lange Jahre sich im Körpergewebe "festfressen" sozusagen (als Zellmemory). Und da gibt es eben Übungen, die diese Energien wieder lösen und ent-spannen (Stress und Schock führt zu chronischer Verspannung, ganz tief im Gewebe). Betroffene Körperteile "Zittern lassen" ist dabei das A und O der meisten dieser Techniken. Gabs auch schon bei Schamanen, im Tantra, und vielen anderen alten Heiltechniken.

Ebenfalls sehr sehr zu empfehlen ist dabei die Arbeit von David Berceli.... - der hat auch viel mit Kriegstraumatisierten gearbeitet, weltwei. Ist ein sehr moderner wissenschaftlicher Ansatz.

Hier ein Link zu einem tollen Buch von ihm:

Bild
David Berceli: Körperübungen für die Traumaheilung

Das geht schnell und schmerzlos und die Heilung gleicht - subjektiv empfunden - dann einem "Wunder". Das Buch kostet 10 Euro.

Hier noch ein deutschsprachiger Link zum Thema:
http://traumadurchleben.wordpress.com/t ... d-berceli/

lg, Edgar

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von Edgar »

bob hat geschrieben:man könnte auch sagen "halt's einfach aus."
.... und "verkrampf dich noch mehr" und "verdränge es". :wohow:

Ne.... das Gegenteil ist der Fall... hinfühlen...... entspannen.... geschehen lassen.... nicht "aushalten" (und zähne zusammenbeissen) sondern "ja sagen" und den Mund öffnen und den Atem fliessen lassen und hinspüren. Das ist ein großer Unterschied zu "einfach aushalten".

Alexander Frenn
Neuling
Neuling
Beiträge: 11
Registriert: Fr 19. Jul 2013, 02:33

Re: Traumata

Beitrag von Alexander Frenn »

Edgar, beschreib doch mal, wie eine solche Zitterübung aussieht.

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von Edgar »

Alexander Frenn hat geschrieben:Edgar, beschreib doch mal, wie eine solche Zitterübung aussieht.
Das Buch kostet 10 Euro. Wenn ich mich jetzt hinsetz, und da ein Kapitel abtippe, dauert das 1-2 Stunden. Mein Stundensatz ist 75 Euro. Ich glaube, das lohnt sich nicht... :-) ;-)

In dem Buch sind das verschiedene Körperstellungen und -Übungen und -Belastungen (mit Eigengewicht), wo man dann innehält und wartet, daß sich ein Zittern einstellt (oder auch leichte Balanceübungen macht). Das können verschiedenste Stellungen sein, im Buch sind einige Grundstellungen beschrieben. Gibt diese Techniken auch als schamanische Körperübungen verbunden mit Rasseltrance - Felicitas Goodman hat da früher in den 90ern viel gemacht, und da war ich damals auch in einem Seminar in Wien... wo gerasselt wurde und dann halt bestimmte Körperpositionen eingenommen wurden... und auch da wartet man einfach nur aufs zittern (dass sich meist von selbst ergibt...).

Meine eigene Erfahrung zu dem Thema war dann aber vor allem aus dem bioenergetischen-tantrischen Bereich.... wo sich ein solches Zittern durch "Verausgabungsübungen" einstellt (das kann einfach wildes freies Tanzen sein, zu natürlichen Rhymten ala Trommeln etc - oder auch einfach guter wilder Musik; - und dann irgendwann Musik aus, und bleibt man einfach stehen, und lässt dieses Zittern, von den Beinen kommend, "hochsteigen" (in den ganzen Körper letztlich). Und lässt sich zittern "solange es eben dauert" (kann 10-15 Minuten dauern, selten länger). Da löst sich dann vieles und der Prozess ist eher angenehm (als Tantriker geniesst man dann dieses Zittern, Schütteln, Zucken; kann regelrecht orgastisch sein. Orgasmus ist ja auch "nur eine Energieentladung"). Ditto beim Sex... fliessen lassen... zittern lassen... aber das ist halt ne eigene Arbeit mit viel Vertrauen, Öffnen, Liebe, echte Intimität.

Auch Oshos "Kundalinimeditation" geht in die Richtung (die beginnt mit Zittern in den Beinen und Hüften, viele machen da aber ein "Schütteln" draus, was aber nur dazu dient, um den Prozess anzuregen). Gibt aber auch eine ähnliche Übung im Tantra, die nennt sich "Shakti-Zittern", da stehst du schulterbreit, locker, Knie leicht gebeugt, und beugst dich ganz langsam nach vor und zurück (pendeln; mit gerader Wirbelsäule), ganz sanft, nur 10 cm vor zurück. bis sich von Selbst ein Zittern ergibt in den Knien. Das lässt man dann mehr und mehr aufsteigen (versucht den Focus auf "genießen" zu legen; viele haben Angst vor Zittern, dabei kann das reinster Genuß sein). Leider bin ich da nicht gut in Beschreibung, üblicherweise zeige ich sowas lieber direkt vor... (in obigem Buch sind die Übungen aber super erklärt und auch mit einigen Fotos versehen).

Im QiGong gibt wieder eigene Punkte, wo Zitterreflexe ausgelöst werden, z.b. der "Frühlingspunkt" unten am Fußballen, wo man die Füße am Boden stellen kann während man sitzt, und dann das Bein vibrieren lässt, von selbst, rauf und runter (das sind dann solche Übungen, die andere "nervös" machen, wenn sie sie beobachten müssen; dieses "macht mich nervös" ist eigentlich nur ein Echo eigener verdrängter Traumatas...).

Überhaupt ist das halt ein Drama, daß wir da verlernt haben, die natürlichen Heilmechanismen des Körpers einfach zuzulassen; das gilt halt nicht als schick sondern als ängstlich oder sonstwie gestört, wenn man nach nem Schock zum zittern anfängt... wird unterdrückt.... und schon hat man das Trauma manifestiert. Und ALLE Situationen wo man im Leben von selbst zum Beispiel zum zittern anfängt sollte man da als Geschenk sehen und es zulassen und sich nicht schämen... weil das ist einfach Heilung. Da wurde dann durch ne Situation unbewusst was vergangenes erinnert und aufgebrochen und man hat ne zweite Chance, es nun rauszulassen... (jedes nicht-zulassen kann dann weitere Retraumatisierung sein - oder eben Unterdrückung des Heilreflexes).

Der Körper kann das alles tatsächlich einfach wieder loslassen... und "rauszittern". Danach ist das Gewebe tief entspannt. Einfach dazu atmen (Mundatmung besser als Nasenatmung), evt sogar stöhnen und Laute dazugeben (wie sie kommen). Egal wie "bekloppt" das wirken mag (man kanns ja mit Humor sehen). Wenn Bilder auftauchen: Wahrnehmen, bezeugen, aber nix analysieren und nix damit "machen". Allein daß die Bilder auftauchen ist schon ein Heilungsprozess, sehen ist genug ("im Lichte des Bewusstseins"; verbrannt).

Im erwähnten Buch sind Übungen für alle Körperzonen.

lg, Edgar

Alexander Frenn
Neuling
Neuling
Beiträge: 11
Registriert: Fr 19. Jul 2013, 02:33

Re: Traumata

Beitrag von Alexander Frenn »

Deine Methode scheint nicht fokussiert zu sein. Du scheinst nicht wegen eines ganz bestimmten Traumas zu zittern sondern du erzeugst ein Zittern und hoffst, daß damit alle Traumata aufgelöst werden. Unklar ist auch, wie Du das Zittern aufrechterhälst. Denkst du an die Situation, malst sie dir in den schlimmsten Facetten aus und läßt dabei deinen Körper zittern?
Edgar hat geschrieben:Wenn ich mich jetzt hinsetz, und da ein Kapitel abtippe, dauert das 1-2 Stunden. Mein Stundensatz ist 75 Euro. Ich glaube, das lohnt sich nicht... :-) ;-)
Mich ärgert die Arroganz in diesem Zitat. Ich möchte sowas nicht mehr lesen.

Benutzeravatar
Nayana
Administrator
Administrator
Beiträge: 1628
Registriert: So 2. Nov 2008, 12:04
Wohnort: La Gomera

Re: Traumata

Beitrag von Nayana »

Alexander Frenn hat geschrieben:Mich ärgert die Arroganz in diesem Zitat. Ich möchte sowas nicht mehr lesen.
Mich ärgert dieser Befehlston, ich möchte sowas nicht mehr lesen. :tobroll:
Nichts läßt sich besser verschleiern als Nichts.

Niranjana

Re: Traumata

Beitrag von Niranjana »

Alexander Frenn hat geschrieben: Mich ärgert die Arroganz in diesem Satz. Ich möchte sowas nicht mehr lesen.
und mich ärgert die arroganz in deinem satz - nachdem du zahlreiche fundierte informationen bekommen hast -

bist n kleiner kotzbrocken, hm ?


ah ja..und dazu :
Alexander Frenn hat geschrieben: Wegen einem Ereignis, für das ich nicht verantwortlich bin soll ich Jahre meines Lebens in einer Therapie verschwenden
Alexander Frenn hat geschrieben:Vor kurzem war ich zuhause gewesen und in einem relativ entspannten Zustand. Ich hatte keine größeren Probleme, ein Dach über den Kopf, ausreichende Einnahmen, mir war aber etwas langweilig. Also habe ich etwas gewagt, das in einem traumatischen Erlebnis mündete.

ja, dumm gelaufen würd ich sagen. tut mir ja jez auch leid. aber ..weisste, so is das halt. - eine runde mitleid für den gelangweilten herr fenn, der sich über sich hinaus gewagt hat, und sich die pfötchen verbrannt hat - jemand da, der gerne pusti-pusti machen würde ? wo war nochmal der zauberstab für unfälle gelangweilter möchtegernpsychonauten ? (du .....xxxxxxxx.......xxxxx ...xxxx. xxxxx ECHT MAL!! noch ganz sauber ? :icon_evil: )

wenn mir sowas passieren würde, und ich hätte das scheiss verdammte glück, einen haufen wirklich gut informierter leute an einem platz zu treffen, dann würd ich mich ein wenig freundlicher verhalten.

gehe hin in frieden !

amen.

Benutzeravatar
Nayana
Administrator
Administrator
Beiträge: 1628
Registriert: So 2. Nov 2008, 12:04
Wohnort: La Gomera

Re: Traumata

Beitrag von Nayana »

@Herr Frenn: Und ausserdem möchte ich dass Du Dich mal ordentlich vorstellst.
Du kommst hier neu in ein Forum und stellst ganz schön Forderungen, und stellst dich nicht mal vor.
einfach nur schräg.
Nichts läßt sich besser verschleiern als Nichts.

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von Edgar »

Alexander Frenn hat geschrieben:Deine Methode scheint nicht fokussiert zu sein. Du scheinst nicht wegen eines ganz bestimmten Traumas zu zittern sondern du erzeugst ein Zittern und hoffst, daß damit alle Traumata aufgelöst werden.
Ich hoffe gar nix und ich mache gar nix und ich hab auch keine "Methode". Sondern hab dir einfach nur ein Buch empfohlen. Take it or leave it.
Unklar ist auch, wie Du das Zittern aufrechterhälst.
Das Zittern wird nicht *getan* - also braucht man auch nichts "aufrechterhalten". Es ist ein "geschehen lassen".
Denkst du an die Situation, malst sie dir in den schlimmsten Facetten aus und läßt dabei deinen Körper zittern?
Nein, da wird nichts mit "denken" gemacht, sondern reine Körperübungen.

Ich mach da selbst gar nix, das ist alles Jahre her, und ich wollte dir nur Tips geben, sonst nix. Ich verkaufe auch keine Methode.

Dein unhöflicher Ton animiert mich aber nicht dazu, mich weiter mit dir auszutauschen. Du hast die Links, mach was damit oder nicht.
Mich ärgert die Arroganz in diesem Zitat. Ich möchte sowas nicht mehr lesen.
Ditto. Nicht vorstellen. Verlangen. Befehlston ohne jedes Bitte. Ne. Da kannst du mich jetzt mal kreuzweise. Mach einfach ne Therapie, gibt genug Quellen und Möglichkeiten.

o.w.k.

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: Traumata

Beitrag von Edgar »

@Nira: <3

Gesperrt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste