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Die menschliche Zukunft

Nach dem Erwachen, philosophischer Austausch zu "Evolution von Erleuchtung", individuelle und kollektive Weiterentwicklung, Zukunft der Menschheit und Zukunft der Erde. Alpha bis Omega, Aurobindo bis Wilber, x, y, Z ...und darüber hinaus.
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Die menschliche Zukunft

Beitragvon Timewarp Zee » Mi 25. Nov 2009, 10:24

Ich finde es ja oft recht interessant über die menschliche kollektive Zukunft und generell weitere Evolution zu spekulieren.
Man muss ja nicht gleich zum Propheten werden oder das Ganze zu ernst nehmen. *g*

Aber irgendwo isses ja nur allzu logisch, dass die Entwicklung des Menschen zum jetzigen Zeitraum nicht abgeschlossen ist sondern dies so gesehen nur ein Übergangsstadium ist. Die interessante Frage ist natürlich nun wie und wohin es weitergeht. Sowohl im biologischen, kulturellen, wirtschaftlichen, politischen als auch technischen Sinne usw.

Man spricht ja davon dass wir uns mittlerweile im Informationszeitalter befänden.
Voraus gingen das Agrarzeitalter und dann das Industriezeitalter.
Heute dreht sich der Großteil der Beschäftigung nicht mehr um Herstellung bzw. Erzeugung von Lebensmitteln oder dann Maschinen, sondern um Informationsverarbeitung.

Gehe ich mal ein bisschen weiter zurück dann hatten wir da so einige interessante Neu-Entwicklungen als Menschheit: Zu nennen wäre da z.B. die "Zähmung des Feuers", die Entwicklung von Sprache, Landwirtschaft, Erfindung des Rades, Schrift, Buchdruck, elektrische Maschinen, elektromagnetische Wellen als Informationsträger, Computer, Internet usw. usf ...

Wenn ich die Sache jetzt speziell unter dem Aspekt von "Informationsverarbeitung" bzw. "Informationszeitalter" betrachte dann zeigt sich eine interessante expotentielle Entwicklung. D.h. dauerte es von der Entwicklung der Sprache bis zur Entwicklung von Schrift noch zehntausende von Jahren. Von der Schrift bis zum Buchdruck dauerte es dann nur noch ein paar Tausend Jahre. Vom Buchdruck bis zum elektronischen Informationsaustausch (z.B. mit Telegraphen im 19. Jhrdt.) nur noch wenige hundert Jahre. Dann bis zum Computer nur ein paar Jahrzehnte.

Ich glaube die ersten Computer wurden im zweiten Weltkrieg benutzt. Damals waren das natürlich noch keine "PC's" wie wir es kennen. Nein so ein Computer war praktisch ein ganzer Raum voller Elektronik. Von da an wurden Prozessoren bzw. Computer immer günstiger, schneller und kleiner.

Heute haben wir in den kleinsten Notebooks die momentan so auf dem Markt sind ein Vielfaches an Rechenkapazität auf sehr kleinem Raum welches die teuersten Riesencomputer aus den 70ern niemals erreichen konnten.

Wenn man diese Entwicklungen graphisch darstellen mit dem Zeitfortschritt auf der X-Achse und z.B. der Informationsaustauschmenge auf der Y-Achse dann würde man einen sehr steil expotentiell steigenden Graphen erhalten.

An dieser Stelle darf man dann natürlich fragen wie das wohl so weitergehen würde, könnte oder "sollte" mit all der Technologie aber auch all den anderen Aspekten unserer modernen Kultur von denen viele einem ähnlich expotentiellen Wachstum unterlegen sind wie die Sache mit der "Informationsverarbeitung".

Hier mal zwei anschauliche Graphen :
Bild


Ähnlich expotentielles Wachstum lässt sich natürlich allgemein für z.B. das kollektive "Wissen" oder die steigende Komplexität vieler Bereiche unserer Welt beschreiben.

Viele "Technik-Freaks" und sog. Transhumanisten sprechen sogar von einer sog. "technologischen Singularität" als einem Zeitpunkt in der Zukunft, ab dem Maschinen sich mittels künstlicher Intelligenz selbst verbessern können und so den technischen Fortschritt massiv beschleunigen werden. Gleichzeitig könnte dann die Komplexität von Informationsverarbeitungsmaschinen und ihr Einfluß auf unsere Kultur die Verständnissmöglichkeit eines menschlichen Individuums immens und möglicherweise auch kritisch übersteigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Technologi ... rit%C3%A4t

Ray Kurzweil, Entwickler-Genie und Visionär sowie Träger von 15 (!') Ehrendoktortiteln rechnet mit einer "technologischen Singularität" um das Jahr 2045.

Bild


Wenn man sich mit einigen futoristischen Visionen - gerade aus dem Lager der Transhumanisten - beschäftigt dann klingt einiges sehr "far out", science-fiction-mäßig.

Trotzdem kommt man meiner Ansicht nach nicht umhin "einzusehen", dass in der heutigen Zeit viele Parameter unserer Welt und Kultur zu Extremwerten ansteigen und es sehr schwer zu sagen ist wie sich das alles weiterentwickeln könnte. Auch scheint es relativ ersichtlich, dass viele Dinge sich auch einfach massiv verändern müssen aus einer Notwendigkeit heraus. Gerade wenn man jetzt nicht nur von 5 - 20 Jahren in der Zukunft "nach vorne geht". Sondern auch bei der Frage von 30 - 100 Jahren Weiterentwicklung undsoweiter ...

Naja, wie gesagt ich finde "Futorologie" einfach interessant und so einige Sachen kreisen da in meinen Gedanken ihre Runden. Manchmal kristallisieren sich dabei weitere interessante Gedankengänge oder epistomologisch relevante Fragmente heraus.

Ich lasse den Thread jetzt erstmal so stehen. Die Betrachtungen haben sich hier wohl auf den Faktor "Technologie" konzentriert.

Vielleicht hat ja schonmal jemand ein wenig Lust sich als kleiner "Prophet" zu versuchen oder auch was Kritisches zur "Futorologie", dem Transhumanismus oder unserer modernen Kultur allgemein zu sagen.

Thank you for your attention. :tobroll:


Timewarp Zee
 

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Re: Die menschliche Zukunft

Beitragvon kogyo » Mi 25. Nov 2009, 18:22

Es gibt nur Gegenwart.

LG
kogyo
 



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