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Die Evolution der Persönlichkeit

Nach dem Erwachen, philosophischer Austausch zu "Evolution von Erleuchtung", individuelle und kollektive Weiterentwicklung, Zukunft der Menschheit und Zukunft der Erde. Alpha bis Omega, Aurobindo bis Wilber, x, y, Z ...und darüber hinaus.
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Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Tobias » Fr 31. Jul 2009, 22:16

Es ist eigentlich erstaunlich, finde ich, dass man mit der Kindheit wie in einem Zeitraffer
die gesamte Evolution von Persönlichkeit durchläuft, bis sie mit der Adoleszenz -
der Reife des Körpers - dort angelangt, wo sie in der Kette der Evolution steht. Das
sogenannte Karma all der Körper die vor diesem Körper waren. Ihr Vermächtnis aus
einer unübersehbaren Kette von Leben.

So ist die Betrachtung Buddhas nicht falsch, sieht er sich als Resultat all der Leben,
und ja, geht sogar noch über die persönliche Evolution des Körpers hinaus.

Wenn man also über eine Ziel, wie einen "Globel Change" sinniert, ist das immer aus
der Warte, die physisch evolutionär erreicht ist. Eine spätere Warte ist uns als diese Menschen
nicht zugänglich, wobei sicherlich Unterschiede in den einzelnen Menschen bestehen, was
"Stand der Evolution" ist.

Es stehen sich da sicherlich nicht alle Menschen an genau derselben Stelle. In einigen
Körpern ging dieser Prozess in Teilaspekten immer über das allgemeine Niveau von
Evolution hinaus. Sie bilden eine Art Experimentierfeld der Evolution, in der sich eine neue
Richtung testet - in der experimentiert wird, wie es weitergehen könnte. Es ist ein
automatischer Prozess.

Was wir erleben, ist die Evolution des Lebens zu diesem Stadium, weit entfernt davon,
nicht Irrtümern ausgeliefert zu sein, darum, was hier geschieht.

Man wird sicher irgendwann über vieles, was wir heute sagen schmunzeln, und vielleicht
wird jemand in der dann gewaltigen Menge an Wissen, ein paar tausend Jahre zurück blättern,
und solche Texte aus den Anfängen des Internet lesen.

Es sind die Gründerjahre. Und Gründerjahre sind immer schön. So möchte ich heute all
die Menschen grüßen, die mich vielleicht in tausenden von Jahren zufällig lesen.

Und ihr dürft auch über mich schmunzeln, über meine Texte. Vielleicht erscheinen wir
euch wie Menschen aus der Steinzeit, und es fasziniert euch, zu lesen, was Menschen
früher dachten, so wie es mich faszinieren würde, einmal den Blog eines Neanderthalers
zu lesen. Ja, was haben diese Menschen so gedacht? Wie fühlte es sich an, unter
Mammuts zu hausen, Säbelzahntigern, Wollnashörnern - und ganz ohne Finanzamt?

So wünsche ich euch Freude daran, in der Vergangenheit der Erfindung zu stöbern, die
man heute Internet nennt. Aber vielleicht wird es auch nie jemand jemals wieder lesen,
wer weiß?

Was wir schreiben ist einfach Geschichte. Wir schreiben, diskutieren an der Geschichte
der Menschheit fort, der Geschichte von Persönlichkeit, deren eigentliches Potential wir nur
kennen, wie es in unserer Zeit möglich ist - mit all ihren "Irrtümern".

Denke ich an "Globel Change" grüße ich eine Generation von Menschen, die ich nicht
begreifen kann, aber dem Wesen nach auch nicht von ihnen zu trennen bin. Es ist die eigene
Zukunft, ohne jegliche Verbindung zu dieser Persönlichkeit. Aber wer weiß, was
Persönlichkeit einmal an Geschichte zu integrieren fähig ist - in einer Komplexität,
die unsere Vorstellung einfach übersteigt.

Alles, was jemals darin erreicht werden wird, erreicht jeder von uns mit, wie wir
all diese sind, die vor uns waren - ohne Erinnerung der Persönlichkeit, aber als das
immer seiende Wesen, das durch jedes Leben schaut im ewigen Blick auf sich selbst.

Und spüren wir das im Herzen, dann ist der "Globel Change" für jeden Wahrheit,
vielleicht nicht in diesem Leben, vielleicht nicht einmal in tausend Jahren, aber als
das Wesen.

Und vorstellbar ist er für uns nicht - vorstellbar, in seiner Bedeutung für Persönlichkeit,
in der Tiefe ihrer Einsichtnahme.
Tobias
 

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Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Timewarp Zee » Sa 1. Aug 2009, 01:22

Haha, was hast Du denn für ein Zeug geraucht Tobias ? *g*


Hehe, ne Spaß beiseite ...
Bin grad zu "müde" und werde mir das morgen in Ruhe mal durchlesen.
Klingt sehr cool.


Übrigends verstehen wir ja Evolution ja oft so als ein stetiges Fortschreiten, ein komplexer Werden.
Generell ein Werden welches auf dem was vorher war aufbaut.

Reden wir von der göttlichen Ordnung - nichts anderes als dieses Leben hier - dann dürfen wir allerdings auch nicht vergessen, dass es "plötzliche" Veränderungen gibt die nicht unbedingt auf linearer Kausalität beruhen. Typisches Beispiel wäre der sog. "Quantensprung" in der Physik. Das kam mir jetzt grad nur mal so - noch nicht mal wissend ob es textlich eigentlich so hier her passt ...

Also manchmal werden Dinge in die Existenz beschworen die dann einfach so "aus dem Nichts" erscheinen oder es tun sich gewisse Tore auf. Ich meine das jetzt nicht nur bezogen auf ein sog. "Global Change" sondern allgemein ...

Naja, sorry, bin grad etwas "out of order" in meinen Assoziationen ... naja gehört ja auch dazu, hehe ...:new_alien:



P.S.: durchaus sollten wir unser Tun nicht nur "bewertet" fühlen von unseren Zeitgenossen und dem aktuelen Zeitgeist, sondern allen möglichen Zeiten und deren "Bewohnern" sowohl in Vergangenheit als auch Zukunft. AO ... :tobroll:
Timewarp Zee
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Tobias » Sa 1. Aug 2009, 06:52

Timewarp Zee hat geschrieben:P.S.: durchaus sollten wir unser Tun nicht nur "bewertet" fühlen von unseren Zeitgenossen und dem aktuelen Zeitgeist, sondern allen möglichen Zeiten und deren "Bewohnern" sowohl in Vergangenheit als auch Zukunft. AO ... :tobroll: [/color]


Ich würde ja sagen, Evolution hat für uns gar keine verbindliche Richtung, also kein festes Ziel.
Somit ist sie eigentlich immer am Ziel. (Zumindest kann ich kein verbindliches Ziel erkennen). Aber
natürlich kann ich im Nachhinein (Geschichte) aus der Entwicklung ein Ziel konstruieren, was auch
nicht falsch ist (z.B. jemand in 100.000 Jahren). Man tut dann so, als ob z.B. der Mensch als
Ergebnis seiner Zeit das Ziel gewesen wäre - wobei aus der Urratte nicht nur der Mensch hevorgegangen ist,
sondern unzählige verschiedene Tiere.

Vermutlich gibt es auch noch ziemlich große Lücken in unserem Verständnis von Evolution selbst.
Aber sie ist in meinen Augen das klassische: Der Weg ist das Ziel (was aber ein Ziel des Weges
nicht ausschließt, Zwischenziele, in einem permanenten: am Ziel sein).

Was die Bewertung betrifft, tja, sie ist immer virtuell, subjektiv. So kann ich mein Tun
bewerten, bewerten lassen, aber brauche es auch gar nicht zu bewerten, zumal mir
die Komplexität der Entfaltung, die sich als '"mein" Tun erwirkt, nicht wirklich durchschaubar ist.

Wir stecken halt darin meist in einer sozialen Überzeugung.

So ist Bewertung auch einfach ein natürlicher Prozess der Richtungsfindung, aber sie
ist nicht verbindlich, absolut - sondern auch wieder die subjektive Perspektive der
Persönlichkeit. Auch das spricht nicht gegen Bewertung an sich, sondern zeigt einem
selbst nur, dass sie eben subjektiv ist. So kann ich durchaus jemandem einen Ratschlag geben,
in Bezug auf Entwicklung (aus meiner Perspektive). Aber er ist nicht verbindlich.

Wir wissen auch nicht wirklich, woher all die technischen Errungenschaften eigentlich kommen,
die zur Zeit unser Leben und Weltverständis immer komplexer werden lassen. Sie sind ja
auch ein Finden von etwas, was eigentlich schon immer da war - und betrachtet man die Technikgeschichte,
und die Erwartungen der Menschheit darin, sieht man unschwer: auch sie ist nicht vorhersehbar.

So ist es durchaus möglich, dass einige Menschen Impulse erreichen, die "wie aus der Zukunft kommen"
(auf dein "Timewarp" hin gesehen), warum auch nicht. Ich selbst bekomme auch immer wieder Impulse,
von denen ich eigentlich nicht weiß, warum sie entstehen - und ich kann sie natürlich in der einen oder
anderen Weise interpretieren. Wichtig, empfinde ich darin für mich, ist nur zu sehen, dass meine
Stellungnahme dazu (die die Stellungnahme meines Körpers ist) durch seine Möglichkeiten der Einschtnahme
beschränkt ist - also "absolut" gesehen, nicht wirklich verbindlich ist. Trotzdem kann ich voll und ganz
zu ihr stehen.
Tobias
 

Zwischengeschichte: Der heilige Sixtus vom Walde

Beitragvon Tobias » Sa 1. Aug 2009, 08:09

Was einen Mensch für andere heilig erscheinen lässt, ist nicht ein wirkliches mehr wissen, in Bezug auf das Leben, sondern eher eine nicht so stark empfundene Bedürftigkeit, darin etwas erreichen zu müssen. Eine gewisse Selbstzufriedenheit - und was sich nicht ergibt, oder nur schwer zu erreichen ist – oder nicht unbedingt gebraucht wird – es motiviert nicht in derselben Weise, wie es motivierend auf Menschen wirkt, die sich im Unterschied zu "heilig" sehen. "Heilig" ist ein Zustand der Selbstzufriedenheit. Und so erging es auch Sixtus.

Er hatte eines Tages, es kam schleichend, einfach keine Lust mehr, in diesem Getriebe mitzumischen, und sich dann in den Wald zurückgezogen.

Heute würde man sagen "er lebte im Hier", aber wer lebt nicht im Hier? In seinem Hier stand einfach sein Hier im Mittelpunkt, und sein Blick hatte sich gelöst von dieser Fixierung auf Ziele, wie sie einem im menschlichen Leben oft begegnen.

Heute würde man sagen "er verweilte in sich selbst", aber wer tut das nicht? In seinem Verweilen in sich selbst stand einfach das Verweilen in seiner temporären Gestalt im Mittelpunkt, und sein Blick hatte sich gelöst von dieser Fixierung auf ein Ziel seiner Gestalt, wie sie einem im menschlichen Leben oft begegnet.

Sixtus dachte nach. Sein Nachdenken war dasselbe Nachdenken der anderen Menschen, doch war sein Nachdenken eher das Sprudeln einer Quelle, der er zuschaute. Er selbst suchte eigentlich kein Ziel darin, nicht mehr als sich in diesem sprudelnden Quell des Denkens selbst formte. Und wie Sixtus so nachdachte, und das Nachdenken sich von ihm wie löste, und ein sprudelnder Quell war, dem er zuschaute, sah er, dass er darauf keinen Einfluss hatte.

Es war ein Wirken von Kräften des Denkens, so wie in der Atmosphäre Wind und Wolken entstehen, es stürmt, es regnet – und sein Einfluss darauf war in derselben Weise eigentlich unmöglich: "Alles was Leben ist, gehört den Körpern" so dachte er – und es war erstaunlich, denn eigentlich dachte er das nicht selbst – es dachte der Körper nach, über sich selbst.

Er was das Subjekt der Betrachtungen des Körpers, nahm sie wahr, durch die Körpersinne selbst, aber in seinem Wesen nicht das, was geschah, was sich als sein Leben entfaltete, was sich sein Körper erdachte.

"Losgelöst von aller Gestalt bin ich" dachte er, und beobachtete das Spiel, das Zusammenspiel, in dem er losgelöst vom Körper war, aber dennoch dadurch wie einen Einfluss auf das Denken seines Körpers hatte. Den Körper durchstrahlte gleichsam etwas, was eigentlich völlig unabhängig dieses Körpers er selbst war – und formte sein Denken mit.

Seine Persönlichkeit wurde von etwas durchstrahlt, was sie eigentlich als Gestalt nicht selbst war, aber was in innigster Beziehung zu dieser Gestalt Sixtus stand. Er selbst.

"Wie könnte man eigentlich diese Wirkung beschreiben, die das das Leben Umgreifende auf das Leben ausübt, schaut es sich?" dachte er weiter.

"Heilig werden" hatte für ihn einen Inhalt bekommen. Aber es hatte nichts damit zu tun, sich etwas zu versagen, sich Eigenschaften zu erwerben, die als heilig galten. Es war Selbstbesinnung, die die Persönlichkeit durchdrang, auf sie Einfluss nahm, und sich auch wieder als Gedanken artikulierte.

Hinter all dem Denken und Fühlen war eine Stille, die er selbst war, und je mehr er sich auf sie besann, desto stiller schien der Quell des Denkens und Fühlens selbst zu werden, ja zu sein.

So nimmt Selbsterkenntnis Einfluss auf etwas, auf was sie eigentlich gar keinen Einfluss hat. Und dieser Einfluss wurde in der Geschichte oft als "heilig" also "heil werden" beschrieben.
Tobias
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Timewarp Zee » So 2. Aug 2009, 01:53

Tobias hat geschrieben:Alles, was jemals darin erreicht werden wird, erreicht jeder von uns mit, wie wir
all diese sind, die vor uns waren - ohne Erinnerung der Persönlichkeit, aber als das
immer seiende Wesen, das durch jedes Leben schaut im ewigen Blick auf sich selbst.

Und spüren wir das im Herzen, dann ist der "Globel Change" für jeden Wahrheit,
vielleicht nicht in diesem Leben, vielleicht nicht einmal in tausend Jahren, aber als
das Wesen.

Und vorstellbar ist er für uns nicht - vorstellbar, in seiner Bedeutung für Persönlichkeit,
in der Tiefe ihrer Einsichtnahme.


Ich erlaube es mir mal diese Worte ein wenig zu "bewerten".
Und die beiden letzten Abschnitte die ich gerade zitiert habe halte ich für wirklich sehr schön, andächtig.
Es schwingt da etwas für mich mit was über diese Zeit halt hinausgeht ... Ist es unser kosmische Geist ?
Und damit meine ich den der Menschheit, sozusagen aller Zeiten ...

Richtig schön künstlerisch dichterisch ist es wohl auch dann immer, wenn es was Zeitloses hat, in welcher Art auch immer.

Übrigends, ja. Auch die Persönlichkeit mag so einiges zu integrieren ...
Bin mir aber nicht sicher ob wir "mit Persönlichkeit" hier das Selbe meinen.
Timewarp Zee
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Timewarp Zee » So 2. Aug 2009, 02:20

Ich würde ja sagen, Evolution hat für uns gar keine verbindliche Richtung, also kein festes Ziel.


Ja, also das kommt für mich darauf an aus welcher Perspektive man es betrachtet.
Ich sehe es ja im Grunde so, dass rein gar nichts irgendein Ziel oder eine bestimmte Bedeutung hat !
Dies ist aber nicht negativ gemeint, sondern eher positiv, denn es ist ja im Endeffekt eine Freiheit, Potential(e) ...

Wenn ich die sog. Evolution aus anderer Seite betrachte dann wird es schwierig, denn eigentlich könnte ich nicht viel darüber sagen. Ich müsste sagen "Ich weiss es nicht" ...
Wir gehen davon aus, dass Leben/Evolution relativ "wild" in die Zukunft hinein evolviert ...
Wir gehen davon aus, dass Leben/Evolution nur genauso linear mechanisch zeitlich von A nach B funktionieren kann wie die Maschinen die wir lernten zu konstruieren.
Wie wenig wir wissen !
Wir wissen nichts über die Intelligenz des Lebens ... *ggg*


Somit ist sie eigentlich immer am Ziel. (Zumindest kann ich kein verbindliches Ziel erkennen). Aber
natürlich kann ich im Nachhinein (Geschichte) aus der Entwicklung ein Ziel konstruieren, was auch
nicht falsch ist (z.B. jemand in 100.000 Jahren). Man tut dann so, als ob z.B. der Mensch als
Ergebnis seiner Zeit das Ziel gewesen wäre - wobei aus der Urratte nicht nur der Mensch hevorgegangen ist,
sondern unzählige verschiedene Tiere.


Naja, oder man sagt halt einfach "Ziel" ist nichts weiter als ein "Wort", eine Projektion im menschlichen Verstand ...

Vermutlich gibt es auch noch ziemlich große Lücken in unserem Verständnis von Evolution selbst.
Aber sie ist in meinen Augen das klassische: Der Weg ist das Ziel (was aber ein Ziel des Weges
nicht ausschließt, Zwischenziele, in einem permanenten: am Ziel sein).


Also ich denke ja schon dass da viel mehr dahinter ist als wir denken.
Ich gehe mal davon aus dass es verschiedene BewusstseinsFORMEN gibt ...
Also wenn ich mir die Natur anschaue, dann sehe ich z.B. Vögel, Blumen, Bäume oder Insekten etc ...
Offensichtlicherweise hat hier Bewusstsein eine andere Ausdrucksform angenommen.
Es ist ein ganz anderes Bewusstsein in gewisser Weise welches den Vögeln innewohnt als das menschliche.
Und doch ist es letzendlich das Selbe ... oder besser gesagt gibt es hier keine Unterscheidung. Keine Trennung, keine Zwei ...

Naja, ich sage mal so: Da ist Intelligenz dahinter !
Und die menschliche humanoide Form sehe ich auch als eine geplante Form an ...
Wenn auch geplant in einem Sinne der unsere menschliche Vorstellung übersteigen mag ...
Wir verstehen "Pläne" ja oft als statisch ...

Letzendlich liegt es auf der Hand:

Wir sind es selbst.
Waren es selbst.
Und werden es auch immer sein. *g*

Was die Bewertung betrifft, tja, sie ist immer virtuell, subjektiv. So kann ich mein Tun
bewerten, bewerten lassen, aber brauche es auch gar nicht zu bewerten, zumal mir
die Komplexität der Entfaltung, die sich als '"mein" Tun erwirkt, nicht wirklich durchschaubar ist.


Ja, man lässt es lieber ...
Ist weiser ...

Wir stecken halt darin meist in einer sozialen Überzeugung.


Ohja ! Wie sehr !!


Wir wissen auch nicht wirklich, woher all die technischen Errungenschaften eigentlich kommen,
die zur Zeit unser Leben und Weltverständis immer komplexer werden lassen. Sie sind ja
auch ein Finden von etwas, was eigentlich schon immer da war - und betrachtet man die Technikgeschichte,
und die Erwartungen der Menschheit darin, sieht man unschwer: auch sie ist nicht vorhersehbar.


Tja, vielleicht kommt ja so einiges aus "der Zukunft" ...

Ne es gibt ja Persönlichkeiten die sagen dass vieles was wir heute so benutzen an "High-Tek", also z.B. auch einiges an Computertechnologie usw. von gewissen alienartigen Wesen kommt die mal die Regierungen vor Jahrzehnten meinten zu besuchen ... :eusa_whistle:
Aber sind sehr verquirlte Storys scheint mir ...
Obwohl ich damit nicht mal sagen möchte dass da nix dran sei ...

So ist es durchaus möglich, dass einige Menschen Impulse erreichen, die "wie aus der Zukunft kommen"
(auf dein "Timewarp" hin gesehen), warum auch nicht. Ich selbst bekomme auch immer wieder Impulse,
von denen ich eigentlich nicht weiß, warum sie entstehen - und ich kann sie natürlich in der einen oder
anderen Weise interpretieren.


Ok, du sprichst da auf meinen Namen Timewarp an ...
Hmmm ... also du sagst "Impulse" ... *g* :eusa_whistle:
Neinnein, es sind nicht nur Impulse ...

Es ist integriert in meine Persönlichkeit ...

Ansonsten haben Impulse natürlich auch ihren Platz, klar ...
Der Witz ist ja bloss, dass alle Zeit JETZT ist.
Ich sage immer gerne "in einem Kreis" ...
Von daher ist das echt ein wunderschööööönes Mysterium wie ich finde.
Zu schööön eigentlich für alle Ewigkeit.
Aber darum gibt es vielleicht auch all dies ... wer weiss es schon ... wer möchte es schon wirklich wissen ...



Huiii, ich hoffe ich habe das jetzt nicht nur auseinandergenommen ... sondern einen Beitrag geleistet.
Wieder einer mehr auf meinem Konto ...

peace :new_alien: :angel: :-)
Timewarp Zee
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Tobias » So 2. Aug 2009, 09:39

Timewarp Zee hat geschrieben:Der Witz ist ja bloss, dass alle Zeit JETZT ist.


Ja, dem Wesen nach schon, in der Geschichte gliedert sich "Wesen", um sichtbar zu werden.
Dimension ist ein Instrument der Beschreibung, und des Erlebens, könnte man sagen, so wie
das neben der Zeit analog der Raum ist - und in ihrer Einheit die sogenannte Raumzeit bilden.

Der physikalischen Theorie nach gibt es ja noch weitere Formen der Gliederung
(Dimensionen), um zu einer noch komplexeren Beschreibung zu kommen. Aber
als Mensch erleben wir Gliederung als Raumzeit, und das genügt auch. :icon_wink_small:

Vielleicht gehe ich später auf noch mehr ein, wenn ich es mir nochmal genauer durchlese,
was du geschrieben hast, Timewarp.

:tobroll:
Tobias
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Timewarp Zee » So 2. Aug 2009, 10:36

Ja, vielleicht lieber Tobias, vielleicht auch nicht ...

wie es halt kommt oder be-kommt ... ;-)

Ich werde mir evtl. bei Gelegenheit auch noch die Geschichte "des heiligen Sixtus vom Wald" durchlesen !
Mal sehen ...


Hier noch was von Platon aus "Timäus" :

"Da nun die Natur dieses Lebenden aber eine unvergängliche ist, diese Eigenschaft jedoch dem Erzeugten vollkommen zu verleihen unmöglich war: so sann er darauf, ein bewegliches Bild der Unvergänglichkeit zu gestalten, und machte dabei zugleich den Himmel ordnend als dasjenige, dem wir den Namen Zeit beigelegt haben, zu einem in Zahlen fortschreitenden, unvergänglichen Bilder der in dem Einen verharrenden unendlichen Welt."


Also bei dem "in Zahlen fortschreitenden Bilde" hatte ich beim ersten Durchlesen so meine Schwierigkeiten ...
Das ist so eine Spur die ich evtl. mal weiter verfolgen werde. Diese Faszination für die Zahl(en) als unvergängliche Idee ist etwas was schon bei Pythagoras sehr stark auftaucht und vielleicht auch anders verstanden wurde als wir es betrachten.
Trotzdem sehe ich darin auch sowas wie einen "Denkfehler". Denn Zahlen sind für mich letzendlich auch nur Erscheinungen ... Denn Wirklichkeit ist un-teilbar ... Aber vielleicht sahen es - wie gesagt - diese unsere "Vor-väter" der Philosophie auch ein bisschen anders mit den Zahlen als wir. Sie haben sie ja teilweise richtiggehend beschworen ...

"Beschwörung" ... eh ein Wort welchem ich zur Zeit ein wenig Zuwendung erweisen möchte ...
Timewarp Zee
 

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Petra » So 2. Aug 2009, 12:33

Timewarp Zee hat geschrieben:Wie wenig wir wissen !
Wir wissen nichts über die Intelligenz des Lebens ... *ggg*

>Ich weiß, dass ich nichts weiß.<
Ist das Wissen oder Nicht-Wissen? :icon_wink_small:
Gibt es überhaupt etwas zum Wissen?
Oder glaubt bloß der Verstand, dass es etwas zum Wissen gibt?
:icon_mrgreen_small:
Petra
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Registriert: Fr 5. Jun 2009, 18:16

Re: Die Evolution der Persönlichkeit

Beitragvon Tobias » So 2. Aug 2009, 13:17

Timewarp Zee hat geschrieben:
Hier noch was von Platon aus "Timäus" :

"Da nun die Natur dieses Lebenden aber eine unvergängliche ist, diese Eigenschaft jedoch dem Erzeugten vollkommen zu verleihen unmöglich war: so sann er darauf, ein bewegliches Bild der Unvergänglichkeit zu gestalten, und machte dabei zugleich den Himmel ordnend als dasjenige, dem wir den Namen Zeit beigelegt haben, zu einem in Zahlen fortschreitenden, unvergänglichen Bilder der in dem Einen verharrenden unendlichen Welt."


Also bei dem "in Zahlen fortschreitenden Bilde" hatte ich beim ersten Durchlesen so meine Schwierigkeiten ...
Das ist so eine Spur die ich evtl. mal weiter verfolgen werde. Diese Faszination für die Zahl(en) als unvergängliche Idee ist etwas was schon bei Pythagoras sehr stark auftaucht und vielleicht auch anders verstanden wurde als wir es betrachten.
Trotzdem sehe ich darin auch sowas wie einen "Denkfehler". Denn Zahlen sind für mich letzendlich auch nur Erscheinungen ... Denn Wirklichkeit ist un-teilbar ... Aber vielleicht sahen es - wie gesagt - diese unsere "Vor-väter" der Philosophie auch ein bisschen anders mit den Zahlen als wir. Sie haben sie ja teilweise richtiggehend beschworen ...

"Beschwörung" ... eh ein Wort welchem ich zur Zeit ein wenig Zuwendung erweisen möchte ...[/color]


Ja, so wie Platon kann man es schon beschreiben, und die Tücke liegt in
der Zeit, in der die Beschreibung entstand, und das Bild dazu lieferte ...

sie lässt sich für uns nicht wirklich nachvollziehen, und man übersieht
dann gerne das unverbindliche und spielerische in solchen Gleichnissen. :icon_wink_small:
Tobias
 



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