• Advertisement

Über die Alternative

Nach dem Erwachen, philosophischer Austausch zu "Evolution von Erleuchtung", individuelle und kollektive Weiterentwicklung, Zukunft der Menschheit und Zukunft der Erde. Alpha bis Omega, Aurobindo bis Wilber, x, y, Z ...und darüber hinaus.
Forumsregeln
ACHTUNG: Neue Themen ab November 2011 werden hier künftig ÖFFENTLICH LESBAR sein !! Für weitere Informationen hier klicken.
Forenregeln

Über die Alternative

Beitragvon Tobias » Do 25. Okt 2012, 18:36

Eigentlich ist die Alternative, als die Abwägung der eigenen Erfahrung, eine nette
Sache, macht man sie sich nicht zum Kreuz - was heißt: hadert nicht den scheinbaren
Alternativen nach, die man in der Vergangenheit nicht nutzte.

Spreche ich über "Alternativen", spreche ich nicht von Vergangenheit, denn die Vergangenheit
ist gerade das, in dem ich die Alternative, die ich nun sehe, gar nicht hatte - ich kann sie
erst aufgrund dieser Vergangenheit sehen.

Eine Alternative habe ich also grundsätzlich maximal für die Zukunft, nie für die
Vergangenheit - sie ist alternativlos - geschehen. Und wenn man "Alternative" nicht dazu missbraucht,
mit etwas zu hadern, was unveränderbar ist, sondern um Bewegungsfreiheit für die
Zukunft zu sehen, dann gleicht sie vielfach einem Ratespiel. Nach hinten gibt es nichts zu
ändern. "Nach hinten" ist vorbeit, aus, geschehen, wie diese Worte.

Der Mensch ist ja lernfähig. Man sagt ja nicht umsonst "das gebrannte Kind scheut das Feuer".

Die menschliche Persönlichkeit ist ja wie ein Autopilot, der lernt. Er hat noch gar keine "Karte".
Die muss er sich erst aus den Ereignissen konstruieren, was heißt, er muss erst das, durch das er
"steuern" soll, kennenlernen.

Religionen sind solche Karten - aber vorsicht; lausigste Qualität.

Ismen, Sozialismen, Buddhismen, ...ismen, sind solche Karten, alle alt und staubig.

Ein Autopilot sollte das tun, zu was er da ist --- das Leben erforschen. Erst dadurch hat
er die Karte, durch die er steuern soll. Und dazu sollte er alles immer wieder infrage
stellen, den immer neuen Blick auf das, wovon er eine Karte zeichnen will,tun -um sich
selbst zu orientieren: hier, das Leben - das ist das, worauf seine Karte bezug nimmt.

Und wirklich ist dieser Bezug immer hier - und alle Karten sind so schnell veraltet,

Wer hier ist, ist am nächsten an der Zukunft, und das ist eine Alternative.
Tobias
 

Advertisement

* Newsletter *



  • Advertisement

Zurück zu Evolution & Integration

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

  • Advertisement
Werner-Edgar
cron