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9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Nach dem Erwachen, philosophischer Austausch zu "Evolution von Erleuchtung", individuelle und kollektive Weiterentwicklung, Zukunft der Menschheit und Zukunft der Erde. Alpha bis Omega, Aurobindo bis Wilber, x, y, Z ...und darüber hinaus.
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon oceanico » Do 13. Jan 2011, 23:16

Frauke hat geschrieben: Hinterfrage einfach nur denjenigen, der erkennt, dass da niemand ist, und die Reise geht weiter. <3

Falls du mir das nicht abkaufen magst, oceanico, ist ok, aber dann nimm dir z.B. Nisargadatta
vor oder Ramana, und bleib einfach hartnäckig dran. Ich steig hier mal aus, wünsche dir viel Erfolg damit. :bow:


Da ist in Wirklichkeit kein denjeniger, der erkennt, dass da niemand ist.
Also gibt es auch keinen denjenigen, den ich hinterfragen könnte.
Und tatsächlich ist da auch keine Reise.
Da ist nur das Phänomen einer Reise in der Erscheinung. Ein Film, weiter nichts.

Aber was ist da?
Deine Wahre Natur!
Keine Person!
Niemand!

Wenn von niemand erkannt wird,
dass da niemand ist,
ist das Befreiung!
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon oceanico » Sa 15. Jan 2011, 10:04

Der Mensch als Erscheinung ist kein Unfall,
geschehen beim göttlichen Spiel,
als würde Gott sich selbst betrügen.
Er ist kein Irrläufer der Evolution,
sondern weiter nichts als eine Geschichte in Zeit
und Raum,
wie das übrige Universum auch.

Das Gefühl, eine Person zu sein,
ist aufgetaucht,
ganz ohne Grund,
und so wird es auch wieder verschwinden,
ganz spontan.
Das nennt man dann Befreiung.

Du kannst nichts dafür,
auch nichts dagegen tun.
Befreiung ist kein Ziel,
sie geschieht ganz einfach,
ebenfalls spontan.

So bist du auf geheimnisvolle Weise
Alles und auch nichts.
DAS ist es,
was du WIRKLICH bist!
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon LaMer » Sa 15. Jan 2011, 18:52

Schöne Worte.
Was hälst du davon:

Wenn ALLES nur eine Illusion ist, dann muss diese Aussage (dass alles nur eine Illusion ist) auch Illusion sein.

Es ist unendlich schön, wenn man endlich eine Wortinsel gefunden hat, die das was erfahren wurde beschreiben kann. Aber bedenke, Alles was mit Worten ausgedrückt werden kann ist IMMER zugleich wahr und unwahr. Denn das was du bist ist ALLES, also in der Welt der Dualität immer auch das Gegenteil, sonst wäre es nicht bedingungs-los.

Wo niemand ist, ist auch jemand. Du kannst dir nirgendwo entkommen, als was auch immer.

Gib einfach auf...
>Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück <
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon Herz » Sa 15. Jan 2011, 20:55

Dazu möchte ich gerne einen Text reinstellen, hab mir die Genehmigung der Autorin geholt, hier die Quelle (in etwas ausführlicherer Form): http://klanggebet.wordpress.com/2011/01/13/nondualitat-kein-freier-wille-da-ist-niemand-der-spricht/
Von Giannina Wedde

Es ist heute populär, zu sagen, die dualität sei illusion, der wille existiere nicht, da sei niemand als person, und sowieso gelte es allenfalls die illusion zu überwinden, wenn es denn schon etwas zu tun gäbe. wenn willensfreiheit aber eine illusion ist ist es auch eine illusion erkannt zu haben dass es keine willensfreiheit gibt. wenn dualität eine illusion ist die es zu überwinden gilt, dann ist auch das konzept der überwindung der illusion hin zu einer nondualität eine illusion, denn wie sollte der vorstellung zu entrinnen sein?

jene die von der überwindung der dualität sprechen, tun dies häufig so, als sei die dualität das illusorische, das "falsche", und die nondualität das wahre und "richtige". man müsse in seinem leben die bewegung vom falschen zum richtigen vollziehen, vom schlaf zum erwachen, vom zappeln zum sein.

hier gilt es aber zu bedenken, dass es keinen absoluten standpunkt gibt von dem aus das zu beurteilen wäre. und gibt es ihn, so stehen wir sicher nicht auf ihm.

zu sagen "das ich ist eine illusion" wird nicht von einem "absoluten bewusstsein" gesprochen sondern von einem ich. zu sagen die dualität sei eine illusion setzt ein konzept der nondualität voraus, das ebenfalls illusion ist, da von einem dualistisch denkenden menschen artikuliert. zu sagen, es gebe keinen willen, wird ausgesprochen von einem menschen, der gerade wenigstens den willen aufbringt, dies anderen mitzuteilen, offenbar in der annahme, andere seien davon zu überzeugen, wie vom "falschen" ins "richtige" zu gelangen sei.

dass das göttliche seinen willen in zahlreichen manifestationen (wie der des menschen) im ewigen spiel gestalte, sagen jene dann oft, so als seien wir wirtskörper, in denen ein göttlicher alien tut was ihm gefällt. und nicht selten wird dies dann schleichend zur rechtfertigung eigener tatenlosigkeit, denn wenn gott tut was er will, was sollte ich dann schon tun oder wollen?

wer ist das ich, das spricht, und was ist die welt, wenn nicht die welt der erscheinungen, die subjektiver wahrnehmung unterliegt? das ist sozusagen die grundfrage der philosophie, der sich üblicherweise studenten im ersten semester ihres studiums stellen, aber wie man sieht, kommen wir ja alle nicht an der frage vorbei.

einbrüche des "absoluten" seins, etwa wie man sie in der mystischen erfahrung erlebt, in erleuchtungs-, dissoziations- und verschmelzungserfahrungen, finden ungeachtet ihrer gefühlten bedeutungssschwere innerhalb eines menschlichen denkens, fühlens und lebens statt. wer meint, aufgrund einer dieser erfahrungen, die zugegebenermaßen dramatisch und gewaltig sein und eine ganze innere weltordnung erschüttern können, ausserhalb des "ich", der "dualität" oder des "willens" zu stehen, schätzt nach meinem ermessen die situation falsch ein. es gibt kein ausserhalb davon - momentweise wird es uns geschenkt, doch eingebettet bleibt es ins irdische leben, spätestens wenn wir zurückkehren in den alltag.

ich bin bisweilen müde, immer wieder zu lesen es gebe keine dualität, keinen freien willen, kein individuum usw. weil es nirgends hinführt und weil es nur behauptet, vom absoluten standpunkt aus dinge überschauen zu können. wir aber sind immer eingebunden in die welt der erscheinungen, immer am rande unseres erkenntnishorizonts, immer im spannungsfeld zwischen dem was ist und dem was auch ist, illusorisch oder nicht.

wir können allenfalls der rinnsal des göttlichen nachspüren in unserem leben, und das ist schon genug denn das ändert bereits alles, und das bringt uns auf verschlungenen pfaden zum ozean, um den sich doch ohnehin alles dreht.
Herz
 

Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon Tobias » Sa 15. Jan 2011, 21:47

Herz hat geschrieben:Dazu möchte ich gerne einen Text reinstellen,


Im Prinzip ein schöner TeXt, aber einen "Freien Willen" gibt es halt nicht.
Es gibt zwar einen Willen, aber der bestimmt sich aus "dem Ganzen"
heraus.

Und das halte ich persönlich für einen wichtigen Punkt, da es den Menschen
etwas (so weit er es erfassen kann = Verständnis) aus dem Hadern um "richtig
und falsch" befreit.

Und da gibt man sich sozial viel zu sehr der Illusion (Interpretation) eines
"freien Willens" hin, weil man der ist, der das Lenkrad in der Hand hält.

Aber ich kann im Grunde noch nicht einmal wirklich über die Worte
bestimmen, die ich hier schreibe.

Aber da gibt es halt auch keine Regel, oder ein "muss" - nur, wenn ich schaue,
sehe ich halt, dass wir uns in einem "Mystischen Raum" bewegen, der durch
unsere soziale Vorstellung nur sehr beengt und mangelhaft abgebildet wird.

Da bin ich eigentlich wieder einer Meinung mit Karl Renz, der mir in diesem
"mystischen Raum" zu Beginn des "Erwachens" auch mehrfach begegnete.

Die Weichheit dieses Lebensgefühls, das der "mystische Raum" hinter der
Enge unserer menschlichen Vorstellungen vermittelt, ist halt doch eine höhere
Lebensqualität - und hier kann ich guten Gewissens tatsächlich von Qualität
sprechen - von einer Mehrqualität zur bestehenden soziale Weltsicht des sogenannten
Mainstream.

:tobroll: :icon_wink_small:
Tobias
 

Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon oceanico » So 16. Jan 2011, 01:13

LaMer hat geschrieben:Wenn ALLES nur eine Illusion ist, dann muss diese Aussage (dass alles nur eine Illusion ist) auch Illusion sein.


Ersetzen wir mal das Wort Illusion, das in diesen Zusammenhang einfach nicht hineinpasst, durch Traum – dann wird ein Schuh draus:
Wenn ALLES nur ein Traum ist, dann muss diese Aussage (dass alles nur ein Traum ist)
auch Traum sein.


Ich möchte noch hinzufügen, dass ich mit ALLES Erscheinung meine und nicht meine Wahre Natur, die kein Traum ist, sondern ewig ist.
Jetzt wird es noch klarer:
Wenn Erscheinung nur ein Traum ist, dann muss diese Aussage (dass Erscheinung nur ein Traum ist)
auch Traum sein.


Eine Aussage besteht ja aus Worten und Worte sind dual, also in der Dualität, in der Erscheinung.
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon oceanico » So 16. Jan 2011, 01:40

Herz hat geschrieben:Dazu möchte ich gerne einen Text reinstellen, hab mir die Genehmigung der Autorin geholt, hier die Quelle (in etwas ausführlicherer Form): http://klanggebet.wordpress.com/2011/01/13/nondualitat-kein-freier-wille-da-ist-niemand-der-spricht/
Von Giannina Wedde

... zu sagen "das ich ist eine illusion" wird nicht von einem "absoluten bewusstsein" gesprochen sondern von einem ich ...


Das ist der Knackpunkt.
Das Ich kann sich als Illusion, als Traum gar nicht erkennen.
Das kann nur "unpersönlich" und spontan geschehen. :bow:
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon oceanico » So 16. Jan 2011, 01:57

Tobias hat geschrieben:Im Prinzip ein schöner TeXt, aber einen "Freien Willen" gibt es halt nicht.

Und das halte ich persönlich für einen wichtigen Punkt, da es den Menschen
etwas (so weit er es erfassen kann = Verständnis) aus dem Hadern um "richtig
und falsch" befreit.


Genau :exclaim: :coolp:
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Re: 9 Developments That Prove We Really Are Living In The Future

Beitragvon Caspar » Mi 9. Feb 2011, 18:28

oceanico hat geschrieben:
Tobias hat geschrieben:Im Prinzip ein schöner TeXt, aber einen "Freien Willen" gibt es halt nicht.

Und das halte ich persönlich für einen wichtigen Punkt, da es den Menschen
etwas (so weit er es erfassen kann = Verständnis) aus dem Hadern um "richtig
und falsch" befreit.


Genau :exclaim: :coolp:


Dass es keinen feien Willen gibt, ist eine zwanghafte Vorstellung die wahnhaft werden kann.
Du kannst nichts geben, was nicht genommen werden kann
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