wie es sich lebt

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
Forumsregeln
ACHTUNG: Neue Themen ab November 2011 werden hier künftig ÖFFENTLICH LESBAR sein !! Für weitere Informationen hier klicken.
Forenregeln
Tobias

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Tobias »

"Ich bin das Selbst" ist eigentlich die einzige Wahrheit, die ich greifen kann, denn sie umfasst alles,
was ich greifen kann, als das Selbst - und damit mich selbst.

Das Selbst mag unerklärlich sein, aber ist jederzeit greifbar, und nicht nur das, es ist jeder Zeit
umgriffen, durch das Selbst - und damit: durch mich selbst.

Das Selbst ist das Geheimnis meiner Selbst, in dem ich als Mensch erscheine. Die Ursache liegt
im Selbst, in mir selbst, so unerklärlich sie aus meiner jetzigen Perspektive sein mag.

Ich muss mich nicht erklären können, um mich selbst zu sein - ich bin es auch in einem
völligen "mich mir nicht erklären können", als mein Sein: ich bin.

Genau hier: das unerklärliche Selbst - ich bin das, was sich zu erklären versucht - egal, was
ist, ist schon immer mein wahre Natur:

Ich bin das Selbst.

Das "Selbst sein" empfinde ich wie ein "identisch sein", mit was? Mit dem, was gerade ist: das Selbst

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Hallo Tobias,

eigentlich kann ich es im Moment nur so annehmen, wie es bei mir ankommt. Das heißt, ich muss euch glauben, oder??????
Was gibt es sonst noch????? :confused1: :confused1: :confused1: :confused1:

Schauen auf das HIER.
Das ist im Moment das einzige, was "ich tun" kann.

Mein Gott, das kann doch nicht so schwer sein?
Die meisten schreiben ja, dass es sooooo einfach ist, fühlt sich aber gar nicht so an.

alles liebe

Angy
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Tobias

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Tobias »

Nun ja, du bist das Hier ... :angel:

Wo sollst du sein? Du bist doch hier? Hier. Wo anders sollte man sein, als bei sich, hier?

Was kann am Hier so schwer sein? Es ist doch so nah bei dir. Wem? Dir - nicht mir,
nicht meinen Beschreibungen übereinstimmend müssend -

Bei dir ist bei dir. Also nicht bei mir - sondern bei dir. Wo bist du? Hier.

Du warst ja noch nie woanders, als immer hier.

Am Hier kann man nichts falsch machen, da man immer nur hier sein kann, in egal was.

Das macht das Hier so einfach, und gleichzeitig so schwer, sucht man es an einem
Ort in der Lebensgeschichte, Zukunft - es ist immer hier, natürlich auch in der
Zukunft, aber war auch in der Vergangenheit immer hier.

Du liest das alles hier - dort, wo du selbst bist: hier. :icon_wink_small:

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Danke Tobias, gut erklärt
<3 <3
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Tobias

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Tobias »

Angy hat geschrieben:Danke Tobias, gut erklärt
<3 <3
:angel:

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Heute ist mir mal wieder danach ein bisschen von mir zu erzählen.

Also das mit dem Alkohol, da dachte ich immer, dass ich doch keine Alkoholikerin werden wollte. :ziped:
Manchmal war mir klar, dass ich daran keine Schuld hatte. Es ist einfach passiert.
Und doch waren da sehr sehr viele Schuldgefühle, auch wegen meiner Kinder, die ich grob vernachlässigt habe.
Da ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorgen musste, war mein Pflichtgefühl in dieser Hinsicht so hoch, dass ich einfach arbeiten musste, ob besoffen oder nicht.
Tja und als ich dann trocken war, und mir da ganz klar war, dass ich das nicht getan habe, war mir auch ganz klar, dass ich nichts dazu konnte, dass ich Alkoholikerin wurde.
Ich ging dann zu den Anonymen Alkoholikern um einfach nicht rückfällig zu werden.
Aber als ich da sagte, dass falls ich doch nochmal trinken müsste, ich keine Schuld hätte.
Meine Güte, die gingen mir fast an den Hals, wie ich nur sowas sagen könnte, ich wollte doch nur wieder saufen.

Es hat nichts genützt mich zu verteidigen, es hat mich niemand verstanden. Also ließ ich es bleiben.
Nach 10 Jahren verließ ich dann die Gruppe, da ich das Gefühl hatte, die treten alle auf der Stelle.
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Tobias

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Tobias »

:hallo:

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Jetzt erzähle ich mal, wie ich zu meinem Guru fand.
(Übrigens gefällt mir das Wort "Guru und Satguru", deshalb habe ich keine -Schwierigkeiten es zu benutzen) :biggrin:

Mir ging es 2 Jahrzehnte lang sehr schlecht. Immer wieder hatte ich Panikattacken und Angstzustände.
Auch als ich nichts mehr getrunken habe, hielt das an. War da gerade auf der Schiene "Esoterik" und habe oftmals im TV bei den Kartenlegern angerufen. Keiner konnte mir helfen. :thumbdown:
Jeder sagte was anderes. Ich bin manchmal fast durchgedreht. Habe Unmengen an Geld dafür ausgegeben. Dann habe ich zwischendurch mal aufgehört. War bei einigen Heilern Therapeuten usw. habe alles durch. Keiner konnte helfen. Ein Psychiater sagte mir mal, dass ich heiraten sollte, dann würde es besser werden. Da ich dachte, ich muss bald sterben, habe ich dann den Vater meiner Tochter geheiratet. Sie war damals 10 Jahre alt, und wenn mir was zugestoßen wäre, dann käme sie in ein Waisenhaus, so wurde es mir gesagt, als ich mich erkundigte. Besser wurde dadurch aber nichts.
Also wieder bei den Kartenlegern im TV angerufen, aber dieses Mal gab sie mir keine Ratschläge, sondern sie gab mir einen Hinweis auf eine HP und da würde demnächst ein Seminar sein, und da solle ich mich doch mal anmelden.

Ja, das habe ich dann getan. Das Seminar fand schon eine Woche später statt.

Meine Güte, mir sind fast die Ohren abgefallen. Ständig musste ich lachen einfach weil ich nix verstanden habe. :confused1:
Aber es hat was in mir entzündet. Mir wurde gar nicht klar, dass das mit meinen Angst-und Panikattacken nicht das geringste zu tun hatte.
Das war komischerweise auf einmal Nebensache.

Von da an kaufte ich mir gaaaaaaanz viele Bücher die dieses Thema beinhalteten. Da ich kein Englisch kann, konnte ich mir nur die deutschsprachigen kaufen.
Aber das ist ja auch genug, wie ich mittlerweile feststelle.


"Falls sich jemand mir mitteilen möchte, nur zu, habe nichts dagegen."


Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Tobias hat geschrieben::hallo:
freu :hallo: zurück
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

nuri

Re: wie es sich lebt

Beitrag von nuri »

Angy hat geschrieben:"Falls sich jemand mir mitteilen möchte, nur zu, habe nichts dagegen."
;-) einfach weiterschreiben ... :biggrin: ... dann erfahr ich vielleicht auch noch die Gurugeschichte :icon_cheesygrin:

Lieben Gruss <3

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Heute bin ich scheinbar in Schreib-Laune, also erzähle ich mal meine Geschichte weiter. :thumbup:

Der erste Tag bei diesem Satsang war echt der Hammer.
Ich kann mich da nur noch erinnern, dass da soviel Ängste abgefallen sind.

Meine Heilerin und Lehrerin damals hatte mir immer irgendwie Angst gemacht. Also z.B. du musst deine Aufgabe im Leben finden,
oder du musst dich von deinen negativen Energien befreien. Dann hat sie oft an mir rumgezupft, und gesagt, dass da viele
schwarze Männchen wären, von denen sie mich befreien muss. Oder sie hat mich in meine Kindheit geschickt, also mental, und da muss doch etwas sein, was mir so Angst macht. Natürlich hat mein Kopf da dann was zusammen fabriziert, ich selbst konnte das jedenfalls nicht glauben.
Ich habe immer gesagt, wenn ich das selbst erinnern würde, dann würde ich mich schon darum kümmern.

Reinkarnation, meine Aufgabe im Leben finden, (da habe ich mich immer gefragt, was denn für eine Aufgabe, denn wenn ich eine Lebensaufgabe habe, dann sollte doch ich wenigstens was davon wissen) das hat mir alles so eine Angst gemacht, dazu noch, wo ich doch
fast jede Woche einmal bei ihr war wegen Panik-und Angstattacken. Es war eine ganz, ganz schreckliche und angstvolle Zeit.

Ich sags euch, welch eine Freude, als ich hörte, das gibts alles nicht. :dance:
Mein Herz hat es sofort kapiert. wow
Und damit sind all diese Ängste auf einen Schlag weg gewesen.
Klar habe ich auch vieles neues gehört bei diesem Satsang, aber das hat mir überhaupt keine Angst gemacht.

Hatte eigentlich nur das Gefühl, dass ich bei meiner Suche auf dem richtigen Weg bin. :rofl:

Habe mich dann auch von dieser Heilerin getrennt, da ich merkte, das alles geht gar nicht mehr.
Vor kurzem habe ich sie mal getroffen, und da habe ich ihr dann auch das alles gesagt, dass sie mir mit ihrer Sichtweise nur Angst macht.
Tja, da war sie dann beleidigt, aber das ist mir so wurscht.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass sie mir trotz alledem viel beigebracht hat. Zum Beispiel hat sie mir gelernt bei anderen deren Allergien raus zu finden, und sie dann zu heilen.
Das hat tatsächlich funktioniert. Habs selbst an mir erlebt.

so, jetzt fällt mir grad nix mehr ein, bis zum nächsten mal
Angy <3 <3
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Benutzeravatar
Edgar
Administrator
Administrator
Beiträge: 7102
Registriert: So 2. Nov 2008, 11:49
Wohnort: Bali
Kontaktdaten:

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Edgar »

das klingt ja cool...... :thumbup:

Vera

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Vera »

*Wow* :w00t: :-)

mouna
Veteran
Veteran
Beiträge: 2370
Registriert: Mo 3. Nov 2008, 18:11

Re: wie es sich lebt

Beitrag von mouna »

Angy hat geschrieben:Jetzt erzähle ich mal, wie ich zu meinem Guru fand.
bei wem warst du denn, Angy?

Benutzeravatar
Angy
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 491
Registriert: Sa 18. Aug 2012, 12:26

Re: wie es sich lebt

Beitrag von Angy »

Ich war nicht nur, ich bin noch bei,

Werner Ablass <3 <3

Eine wirklich glückliche Fügung, denn er ist so ein Lieber,
und dann wohnt er von mir gerade mal eine halbe Stunde entfernt,
da kann ich jederzeit zu ihm kommen. :angel:

Von meinen vielen Panik-und Angstzuständen sind mir noch ein paar geblieben.
Wenn ich weiter als 30 km von meinem Wohnort weg bin, bekomme ich immer noch Panik.
Auch Flug-Zug-und Bahnreisen geht bei mir gar nicht.
Denn damals als ich das alles hatte, bin ich trotzdem überall hingefahren, aber das war dann oft so schlimm auf der Autobahn,
dass ich das dann einfach nicht mehr gemacht habe. Wollte so gegen meine Angst kämpfen, aber es wurde nur noch schlimmer.
So bin ich wirklich froh, dass Werner nicht so weit weg von mir wohnt.

Als ich jetzt bei Edgar las, dass er auf der Insel La Gomera ein Intensiv-Satsang gibt, da würde ich am liebsten sofort losfahren.
Soooooo gerne würde ich ans Meer fahren, aber es geht einfach nicht.
Die Angst und Panik wäre nicht so schlimm. Aber ich bekomme dann immer so arge Atemnot, und das hält oft noch Wochen an, obwohl ich da schon zu Hause bin.
Schade,schade :crying: :crying:
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong

Gesperrt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast