Entidentifizierung und Reidentifikation

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
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Ashima

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Ashima »

Mara hat geschrieben:
Theresa hat geschrieben:Und um nix anderes gehts mir . Die Verwechslung. Und jetzt darf man meinen Beitrag getrost in die Tonne kloppen ;-)

Naaain ... :scared:

Du siehst doch, irgendwann kommt jemand vorbei - liest das und *pling* !!!


...und wenn's vier Wochen dauert. Hat mir viel gegeben, besonders der Eröffnungsbeitrag. Danke!

Liebe Grüße
Ashima

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Ashima hat geschrieben:
Mara hat geschrieben:
Theresa hat geschrieben:Und um nix anderes gehts mir . Die Verwechslung. Und jetzt darf man meinen Beitrag getrost in die Tonne kloppen ;-)

Naaain ... :scared:

Du siehst doch, irgendwann kommt jemand vorbei - liest das und *pling* !!!


...und wenn's vier Wochen dauert. Hat mir viel gegeben, besonders der Eröffnungsbeitrag. Danke!

Liebe Grüße
Ashima


Danke, mara und Ashima, auch Saradevi, für eure feedbacks, obwohl es mir mittlerweile lieber gewesen wär, er wär tatsächlich gelöscht worden. Ist für mich manchmal so ne Sache, darüber zu sprechen und gleichzeitig das Gefühl zu haben, das nehmen halt nur Frauen ernst....*g*...

Im übrigen war das Erlebnis bei mir keinesfalls aus dem Alltag isoliert passiert, ich hatte zu der Zeit täglich mein Einzelhandelsgeschäft zu führen, also nix Himalaya, nix Indien, nix Isolation, sondern Marktplatz....und auch da kanns einen erwischen, dem einen macht das alles nix, ( die Erfahrung aus dem Nachbarthread ) beim anderen legt es was frei...

Grüße zurück. :-)

Ashima

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Ashima »

Theresa hat geschrieben:Danke, mara und Ashima, auch Saradevi, für eure feedbacks, obwohl es mir mittlerweile lieber gewesen wär, er wär tatsächlich gelöscht worden. Ist für mich manchmal so ne Sache, darüber zu sprechen und gleichzeitig das Gefühl zu haben, das nehmen halt nur Frauen ernst....*g*...


Hey, wäre ja vielleicht mal 'ne Überlegung wert, einen Antrag zu stellen auf ein Frauen-Unterforum... :icon_cheesygrin: Mir ist da neulich ein Spruch begegnet: Männer sind wie Frauen. Nur anders. (Gilt natürlich auch andersherum. :cool: )

Ich finde, wenn das Ganze mit einem "kann" und nicht mit "man muss" gelesen wird, kann sich doch jede/r rauspicken, ob er oder sie davon was mitnehmen kann. Für mich war's jedenfalls hilfreich und hat mir zu mehr Klarheit verholfen.

Liebe Grüße
Ashima

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Saradevi
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Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Saradevi »

Von Trennung halte ich nix :closedeyes:

;-) :icon_cheesygrin:

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Ashima hat geschrieben:Ich finde, wenn das Ganze mit einem "kann" und nicht mit "man muss" gelesen wird, kann sich doch jede/r rauspicken, ob er oder sie davon was mitnehmen kann. Für mich war's jedenfalls hilfreich und hat mir zu mehr Klarheit verholfen.

Liebe Grüße
Ashima

Ja, da hast Du wohl recht, seh ich in der Regel auch so. Ich bin es eher gewohnt, daß Themenbeiträge von mir ignoriert werden, daß sich darüber lustig gemacht wird, war nur mal ne andere Art der Erfahrung, das war alles...aber, wie gesagt, Danke.

Ashima

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Ashima »

Saradevi hat geschrieben:Von Trennung halte ich nix :closedeyes:

;-) :icon_cheesygrin:


Na na na, die "Trennung" in "öffentlich", "registriert" und "privat" befürwortest Du doch auch. War ja von mir eigentlich einerseits spaßig gemeint, andererseits wäre (abgesehen davon, dass es technisch ja wohl eher schwierig durchzuführen wäre) doch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn es einen Raum gäbe, in dem sich Männer und Frauen auch mal "unter sich" austauschen könnten. (Wüsste zwar jetzt persönlich aktuell auch nicht, wegen welchen Themas, aber für die Idee gab es ja einen Impuls.)

Liebe Grüße
Ashima

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Mario
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Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Mario »

Hallo Theresa,
ich schreibe das folgende als Reaktion auf dein Eingangsposting.

Ich verstehe oder übersetze mir deine Überlegungen, als Anregung an solche die Erleuchtungserfahrungen gemacht haben, sich nicht auszuruhen oder stehen zu bleiben, falls sie nach ehrlicher Selbstprüfung zu der Einsicht gelangt sein sollten, dass das was ist oder so scheint, nicht "optimal" ist. Eine heikle Angelegenheit ich weiss. Irgendwie taucht in Folge dieser Überlegung dann doch wieder die Frage nach der Freiheit des Individums auf. Ich glaube soetwas gibt es. Nicht als Gegensatz zu "flow" oder "Willen Gottes" oder "Karma" sondern als kreativer Impuls aus dem freundlichem Mysterium durch uns zusammen mit jenem.
Ich bekomme es jetzt nicht mehr ganz auf die Reihe, es ist schon spät und ich etwas verschnupft.
Vieleicht das noch: Ich glaube Arbeiten und Verändern, was oder an was auch immer, mit Liebe und Spass am Spiel zum Wohle aller Wesen, ist eine gute Art zu sein, gerade für Buddhas und ähnlich Inspirierte.

lg, mario

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Ashima hat geschrieben:
Saradevi hat geschrieben:Von Trennung halte ich nix :closedeyes:

;-) :icon_cheesygrin:


Na na na, die "Trennung" in "öffentlich", "registriert" und "privat" befürwortest Du doch auch. War ja von mir eigentlich einerseits spaßig gemeint, andererseits wäre (abgesehen davon, dass es technisch ja wohl eher schwierig durchzuführen wäre) doch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn es einen Raum gäbe, in dem sich Männer und Frauen auch mal "unter sich" austauschen könnten. (Wüsste zwar jetzt persönlich aktuell auch nicht, wegen welchen Themas, aber für die Idee gab es ja einen Impuls.)

Liebe Grüße
Ashima

Hi Ashima und Saradevi,
hat sich für mich mittlerweile auch wieder erledigt, war was Altes, was durch die Reaktion im Thread getriggert wurde, hatte mich einfach verletzt.
Und wie man sieht kann man mit den Männern hier auch ganz hübsche Unterhaltungen haben :-) ....

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Mario hat geschrieben:Hallo Theresa,
ich schreibe das folgende als Reaktion auf dein Eingangsposting.

Ich verstehe oder übersetze mir deine Überlegungen, als Anregung an solche die Erleuchtungserfahrungen gemacht haben, sich nicht auszuruhen oder stehen zu bleiben, falls sie nach ehrlicher Selbstprüfung zu der Einsicht gelangt sein sollten, dass das was ist oder so scheint, nicht "optimal" ist. Eine heikle Angelegenheit ich weiss. Irgendwie taucht in Folge dieser Überlegung dann doch wieder die Frage nach der Freiheit des Individums auf. Ich glaube soetwas gibt es. Nicht als Gegensatz zu "flow" oder "Willen Gottes" oder "Karma" sondern als kreativer Impuls aus dem freundlichem Mysterium durch uns zusammen mit jenem.
Ich bekomme es jetzt nicht mehr ganz auf die Reihe, es ist schon spät und ich etwas verschnupft.
Vieleicht das noch: Ich glaube Arbeiten und Verändern, was oder an was auch immer, mit Liebe und Spass am Spiel zum Wohle aller Wesen, ist eine gute Art zu sein, gerade für Buddhas und ähnlich Inspirierte.

lg, mario


Hallo Mario,
gefällt mir Dein Beitrag.
Die Freiheit des Individuums ist zentral, claro, sollte auch nicht als verkrampfter Behandlungsansatz rüberkommen. Ist einfach ne Frage der Umgehensweise. "Kreativer Impuls" gefällt mir. Wie das jemand erlebt, und wie er darauf reagiert, seine eigene Individualität dem Kern anzunähern, auf ganz persönlicher Ebene, ist natürlich Geschmackssache. Ich empfinde im Nachhinein meinen Beitrag als etwas zu rigide, aber so ist das wohl, wenn Beiträge dem Moment entspringen. Ich selber bin strecken weise "Macher"(Yogi)....und dann wieder "Geschehenlasser"(Tantriker), wobei mir sehr bewußt ist, daß es schwierig ist, beides zu vermischen, und in den meisten Traditionen auch nicht empfohlen wird. Vielleicht wird sich das nochmal zu einem grundsätzlichen Dilemma auswachsen, keine Ahnung, aber ich bin Zwilling, hab eh zwei Seelen in meiner Brust *g*....mal schauen ;-)

Norbert

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Norbert »

Also ich halte gar nichts davon, die (Prä/Re-)identifikationen von denen Theresa hier spricht zu idealisieren, ganz einfach weil eine Identifikation immer nur ein Vehikel für die Entfaltung einer Situation ist, die aus dem Moment heraus geschieht und sich personifiziert. Gestern war ich der nette, lächelnde Nachbar, der der Nachbarin ein Paket rübergebracht hat, das der Postbote bei uns hinterlegt hat. Heute morgen war ich der griesgrämige Vater, der darüber gemeckert hat, dass der Sohnemann das Nutella-Glas leer in den Schrank zurückgestellt hat, weil er zu faul war, es entsprechend zu entsorgen. Und so wandelt es sich den ganzen Tag über. In jeder Situation entsteht eine andere Person, die sich völlig anders verhält. Wie sie sich verhält ist völlig unberechenbar. Für meine Freunde bin ich einer der nettesten Menschen, den sie kennen. Für andere bin ich das größte A*loch, das ihne je über den Weg gelaufen ist. Vor ein paar Monaten habe war ich sehr kreativ tätig, was mir sehr viel Freude gemacht hat. Heute sitze ich hier und finde gar nichts, was mich kreativ inspiriert. Was ist jetzt meine wahre Identifikation? Ich sag's euch: Die gibt's ganz einfach nicht. Selbst der Vorzeige-Erleuchtete aus der Bibel ist manchmal ausgeflippt. Und dass er sich prügeln lässt, statt sich zu verteidigen klingt auch nicht ganz gesund.

Filomena

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Filomena »

Norbert hat geschrieben:Also ich halte gar nichts davon, die (Prä/Re-)identifikationen von denen Theresa hier spricht zu idealisieren, ganz einfach weil eine Identifikation immer nur ein Vehikel für die Entfaltung einer Situation ist, die aus dem Moment heraus geschieht und sich personifiziert. Gestern war ich der nette, lächelnde Nachbar, der der Nachbarin ein Paket rübergebracht hat, das der Postbote bei uns hinterlegt hat. Heute morgen war ich der griesgrämige Vater, der darüber gemeckert hat, dass der Sohnemann das Nutella-Glas leer in den Schrank zurückgestellt hat, weil er zu faul war, es entsprechend zu entsorgen. Und so wandelt es sich den ganzen Tag über. In jeder Situation entsteht eine andere Person, die sich völlig anders verhält. Wie sie sich verhält ist völlig unberechenbar. Für meine Freunde bin ich einer der nettesten Menschen, den sie kennen. Für andere bin ich das größte A*loch, das ihne je über den Weg gelaufen ist. Vor ein paar Monaten habe war ich sehr kreativ tätig, was mir sehr viel Freude gemacht hat. Heute sitze ich hier und finde gar nichts, was mich kreativ inspiriert. Was ist jetzt meine wahre Identifikation? Ich sag's euch: Die gibt's ganz einfach nicht. Selbst der Vorzeige-Erleuchtete aus der Bibel ist manchmal ausgeflippt. Und dass er sich prügeln lässt, statt sich zu verteidigen klingt auch nicht ganz gesund.


Hi Norbert

jetzt sprichst du mir einfach aus dem nackten Herzen :icon_cheesygrin:

die Beobachtung der Person Filou, oder wie sie sich auch immer mal bezeichnet, ergibt auch genau das: in jedem Moment was neues, einfach nicht vorhersehbar, was da kommt. Weiss ich bevor ich in den Spiegel schaue, welches Gesicht mir da entgegenblickt, ob Filou im nächsten Augenblick einen Schrei ausstösst, weil z.B. der Kleine soeben Wasser auf dem Boden auskippt. Weiss ich, wie im nächsten Augenblick die Kinder in Erscheinung treten? Schaue ich ein Fotoalbum an und sehe die vielen Fotos, die Filou darstellen sollen, so sehe ich derart viele verschiedene Gesichter, dass ich sagen muss: Hej, das kann doch unmöglich eine einzige kompakte Person sein... eine Identifikation mit der in erscheinung tretenden Vielfalt wäre für mich gleichbedeutend, wie ein permanentes festhalten an einer Statue. Dein Beitrag gefällt mir echt, Norbert...der Vielfältige :biggthumpup:

Liebe Grüsse
und einen schönen Tag

Filou

Norbert

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Norbert »

Hallo Filou,

Filomena hat geschrieben:Schaue ich ein Fotoalbum an und sehe die vielen Fotos, die Filou darstellen sollen, so sehe ich derart viele verschiedene Gesichter, dass ich sagen muss: Hej, das kann doch unmöglich eine einzige kompakte Person sein...


ja, das ist ein gutes Beispiel. Das geht mir genauso, wenn ich ältere Fotos sehe. Ich erinnere mich dann zwar noch an die ganzen Geschichten von damals, aber da ist auch ein starkes Empfinden von "nöööööööö, das bin ich nicht (mehr)". Auch all die anderen Leute auf den Fotos gibt es nicht mehr für mich. Vielleicht halte ich darum auch nicht von den Internet-Portalen, in denen sich "alte Freunde" wiederfinden. Ich habe da keine guten Erfahrungen mit gemacht. Klar, man teilt ein paar Erinnerungen, aber ich habe immer komplett andere Menschen angetroffen, wenn ich alten Bekannten mal begegnet bin. Am Neujahr bei einer Party habe ich jemanden getroffen, den ich ca. 30 Jahre nicht mehr gesehen habe. Ich habe ihn absolut nicht erkannt, auch nicht am Verhalten. Und er konnte es gar nicht glauben, dass ich der Norbert von damals bin. Er hat mich nur an den Augen erkannt. Er kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Und ich hatte das Gefühl mit einem Fremden zu sprechen. Den Typen kannte ich nicht. Das war also ein völlig neues Kennenlernen.

Und das finde ich auch schön. Es gab Momente in unserem Leben, da haben meine Frau und ich uns völlig neu kennengelernt. Sie schmunzelte dann immer, wenn ich sagte "das kenne ich gar nicht von dir" und antworte mit "du kennst vieles noch nicht von mir". Und das nach 27 Jahren. Ist das nicht schön? Ich find's wunderbar. In jedem Moment kann man nicht nur andere, sondern auch sich selbst völlig neu begegnen.

Und bezüglich meiner Depression ... irgendwann werde ich Fotos von heute sehen und denken "was, dieses depressive A*loch bin ich mal gewesen?" *ggg*

Vera

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Vera »

Norbert hat geschrieben: Es gab Momente in unserem Leben, da haben meine Frau und ich uns völlig neu kennengelernt. Sie schmunzelte dann immer, wenn ich sagte "das kenne ich gar nicht von dir" und antworte mit "du kennst vieles noch nicht von mir". Und das nach 27 Jahren. Ist das nicht schön? Ich find's wunderbar. In jedem Moment kann man nicht nur andere, sondern auch sich selbst völlig neu begegnen.


:thumbup:
Ich erfahre das auch so...
und finds ebenfalls wunderbar.

vera

(auch seit etwas mehr als 27 Jahren in Liebe
mit meinem Mann :icon_wink_small: )

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:Also ich halte gar nichts davon, die (Prä/Re-)identifikationen von denen Theresa hier spricht zu idealisieren, ganz einfach weil eine Identifikation immer nur ein Vehikel für die Entfaltung einer Situation ist, die aus dem Moment heraus geschieht und sich personifiziert. Gestern war ich der nette, lächelnde Nachbar, der der Nachbarin ein Paket rübergebracht hat, das der Postbote bei uns hinterlegt hat. Heute morgen war ich der griesgrämige Vater, der darüber gemeckert hat, dass der Sohnemann das Nutella-Glas leer in den Schrank zurückgestellt hat, weil er zu faul war, es entsprechend zu entsorgen. Und so wandelt es sich den ganzen Tag über. In jeder Situation entsteht eine andere Person, die sich völlig anders verhält. Wie sie sich verhält ist völlig unberechenbar. Für meine Freunde bin ich einer der nettesten Menschen, den sie kennen. Für andere bin ich das größte A*loch, das ihne je über den Weg gelaufen ist. Vor ein paar Monaten habe war ich sehr kreativ tätig, was mir sehr viel Freude gemacht hat. Heute sitze ich hier und finde gar nichts, was mich kreativ inspiriert. Was ist jetzt meine wahre Identifikation? Ich sag's euch: Die gibt's ganz einfach nicht. Selbst der Vorzeige-Erleuchtete aus der Bibel ist manchmal ausgeflippt. Und dass er sich prügeln lässt, statt sich zu verteidigen klingt auch nicht ganz gesund.


Für das Nutellaglas kann jetzt aber keiner was...*g* ....btw, das regt mich auch auf, wenn mein Sohnemann das macht ...*g*

Ich empfand das nicht als Idealisierung. Wenn Du auf Durchzug gepolt bist, fein. Läßt Dir auch jeder. Das spricht auch in meinen Augen für eine für Dich brauchbare Art, mit Impulsen umzugehen. Edgar und ich waren uns ja schon mal einig darüber, daß der Beitrag hier nicht so gut herpaßt. Es gibt hartnäckigere Konditionierungen, da kann es schon mal brauchbar sein, genauer hinzuschauen. Und das fällt auch in den Bereich, wo Erwachen in einen Zeitraum fällt, wo noch einiges Geradezurücken ist, aber ich wiederhole mich.

Gibt nichts dagegen zu sagen. "Wahre Identifikation" gibt es tatsächlich nicht, Identifikation ist nur ein Werkzeug. Wahre Identifikation wäre ja sonst Bestandteil Deiner Persönlichkeit oder Ausdruck des Selbst, wobei die Advaitisten jetzt sagen würden, eben Beides. Ich seh es einfach als Werkzeug, wie vieles andere auch, um sich selbst , oder das Selbst , zu erfahren.

Grüße von Mutter an Vater :icon_biggrin:

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Olaf hat geschrieben:
Es gibt hartnäckigere Konditionierungen, da kann es schon mal brauchbar sein, genauer hinzuschauen.


Sicherlich. Immer nur zu sagen: Ich bin halt so, wie ich bin, langt meines Erachtens nicht immer. Manche Dinge, die einen binden, gilt es durchzuarbeiten, damit sie sich wandeln können. Ist zumindest meine Erfahrung.


Freut mich, daß Du das ähnlich siehst :-)

Grüßle,
Theresa

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