Entidentifizierung und Reidentifikation

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
Forumsregeln
ACHTUNG: Neue Themen ab November 2011 werden hier künftig ÖFFENTLICH LESBAR sein !! Für weitere Informationen hier klicken.
Forenregeln
Vera

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Vera »

Edgar hat geschrieben:also aufgrund des berechtigten Einwands eines registrierten Users, daß ja das Thema hier in einem "nicht-ganz-öffentlichen" Bereich begonnen wurde (wo z.b. Google nix indexiert etc), das neue Unterforum aber voll öffentlich ist... ==> hab ichs wieder zurückverschoben !!

(Anmerkung 1: Im neuen Unterforum "Was ist Erwachen" lass ich es aber als reinen Link hierher stehen... - weils besser passt, und sehen tun diesen Link nur registrierte Benutzer...)

(Anmerkung 2: Das neue Unterforum lass ich öffentlich, weils eben als "Themenforum" als bestes passt...)

;-)

:bow:


Mein Gott, was machst du dir eine Arbeit, Ed...
wollt ich doch mal eben generell angemerkt haben.
Bist ein sehr, sehr umsichtiger Admin.
Fühl mich hier im Forum gut "aufgehoben".

Dankeschön!


:bow: vera

Benutzeravatar
Saradevi
Urgestein
Urgestein
Beiträge: 4527
Registriert: Di 4. Nov 2008, 12:44
Wohnort: Bergisch Gladbach
Kontaktdaten:

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Saradevi »

Dito und dafür gibt es auch mal ein Blööööööömschen Bild

Sara :-)

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Also, nochmal zum sortieren , angeregt durch die Threads "Satori" und "psychologische Integration..." und um das nicht so halbfertig stehen zu lassen ;-)

Erwachenserfahrungen, und zwar durchaus die volle Variante, also die volle Erkenntnis, können einen zu einem Zeitpunkt erwischen , der zu früh ist, und man steht da mit der Erkenntnis, hat aber keine Werkzeuge, das zu leben. Das drückt sich aus in Sprachlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, emotionalem Disaster. Auch Osho hat immer wieder davor gewarnt, daß das Ego nicht zu früh fallen darf, weil sonst "madness" daraus entstehen kann. Und das war auch sein Motiv, hat er immer wieder betont, das Ego seiner Sannyasins gehörig aufzublasen. ( Bevor er sich dran machte, es zu zerstören *lol* )...
"Ver-rücktheit" ist nichts anderes als ein unangemessenes Reagieren auf die Erkenntnis, abgesehen mal davon, daß es für die meisten die persönliche, vor allem emotionale Hölle ist. Das Erkenntnis ein Absturz ins Nichts bedeutet. Weil weder Verstand, noch Sprache, noch Fühlwelt, noch Handlung der Erkenntnis hinterherkommt. Und das ist es auch, was unter negativer Erwachenserfahrung zu verstehen ist. Gopi Krishna war meiner Meinung nach einer der älteren Schreiber, die einen Eindruck davon gaben, Jed Mckenna, Suzan Vega, soweit ich richtig informiert bin, neuere Schreiber.

Diese Art der Erfahrung ist landläufig eine Psychose, das heißt "pure soul awareness", aber ohne Verankerung in der Welt. Starke Wesen oder besonders mutige gehen durch die Hölle und stabilisieren sich, integrieren die Erfahrung nach langer Zeit, andere spielen mit Selbstmordgedanken oder landen tatsächlich in der Psychiatrie.
Für diesen Fall ist es, trotz Erkenntnis im Hintergrund, nötig, alles nochmal buchstäblich neu zu lernen, angemessene Sprache, angemessene Fühlwelt,angemessene Handlung, angemessene Denke....Und nötigenfalls mit konsequenter Abkehr von erkenntnisfordernden Themen, zumindest eine Zeitlang. Und das kann einfach viel Arbeit bedeuten....

Wenn die Grundlage sowohl als Meditierer als auch als damit gewachsenes psychosoziales Wesen einigermaßen da war, ist das Erwachen allenfalls ein stark transformierender, umwälzender Aspekt, aber auch hier ist die Gefahr, in der neuen Denke oder Handlung zu sein,nämlich der unidentifizierten, aber trotzdem realen, aber zum Beispiel die Fühlwelt nicht zu berücksichtigen groß....was kommt bei raus?....Verstandesbeobachtungen...Depressionen....Hier würd ich mal sagen, kann ich mir durchaus vorstellen, daß Param- Advaita die richtige Beschreibung ist...der größte Teil ist auf dem Weg, der Rest unterliegt den genannten "Verbrennungen", die durch das verankerte Leben angeschoben werden....

Und der glückliche dritte Part, der sowohl ausführlichst Lebenserfahrung sammelte auf allen Ebenen, Meditation seine zweite Heimat nennt, und einfach das Glück hat, daß es ihn am Ende seiner Wegstrecke erwischt...na der hat wohl kaum was negatives zu vermelden *lol*....der spricht verständlich, handelt verständlich, fühlt verständlich, hat ne praktikable Denke, so er sie grad braucht, oder grad keine *g* ,wohlgemerkt für sich selbst....ob das andere, die mit so einer Erfahrung nichts anfagen können, verstehen können ist nochmal ne andere Geschichte...*lol*..aber meist tickt das bei den richtigen Leuten schon das richtige an ;-)

Benutzeravatar
Kirstin
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 131
Registriert: Di 11. Nov 2008, 15:50
Wohnort: nähe Baden-Baden

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Kirstin »

Theresa hat geschrieben:Also, nochmal zum sortieren , angeregt durch die Threads "Satori" und "psychologische Integration..." und um das nicht so halbfertig stehen zu lassen ;-)

Erwachenserfahrungen, und zwar durchaus die volle Variante, also die volle Erkenntnis, können einen zu einem Zeitpunkt erwischen , der zu früh ist, und man steht da mit der Erkenntnis, hat aber keine Werkzeuge, das zu leben. Das drückt sich aus in Sprachlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, emotionalem Disaster. Auch Osho hat immer wieder davor gewarnt, daß das Ego nicht zu früh fallen darf, weil sonst "madness" daraus entstehen kann. Und das war auch sein Motiv, hat er immer wieder betont, das Ego seiner Sannyasins gehörig aufzublasen. ( Bevor er sich dran machte, es zu zerstören *lol* )...
;-)
ich hab nix zerstört :001_unsure:
Es gibt keine Missgeschicke wie -,,oh jetzt bin ich zu früh erwacht so ein Mist ,, wir können ja nicht mal wirklich frei handeln -mittlerweile schon von Gehirnforschern dokumentiert-und so hab ich es bis jetzt für mich auch erfahren -dann ist Fakt es kommt alles wie es soll und wenn nun mal einer Verrückt werden soll wird er das so oder so :irre: -ach ich hoffe das ich nicht zu den Glücklich erwählten durchgeknallten zähle doch im Moment hab ich da wenig Hoffnung :eusa_whistle:

Theresa

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Theresa »

Kirstin hat geschrieben:
Theresa hat geschrieben:Also, nochmal zum sortieren , angeregt durch die Threads "Satori" und "psychologische Integration..." und um das nicht so halbfertig stehen zu lassen ;-)

Erwachenserfahrungen, und zwar durchaus die volle Variante, also die volle Erkenntnis, können einen zu einem Zeitpunkt erwischen , der zu früh ist, und man steht da mit der Erkenntnis, hat aber keine Werkzeuge, das zu leben. Das drückt sich aus in Sprachlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, emotionalem Disaster. Auch Osho hat immer wieder davor gewarnt, daß das Ego nicht zu früh fallen darf, weil sonst "madness" daraus entstehen kann. Und das war auch sein Motiv, hat er immer wieder betont, das Ego seiner Sannyasins gehörig aufzublasen. ( Bevor er sich dran machte, es zu zerstören *lol* )...
;-)
ich hab nix zerstört :001_unsure:
Es gibt keine Missgeschicke wie -,,oh jetzt bin ich zu früh erwacht so ein Mist ,, wir können ja nicht mal wirklich frei handeln -mittlerweile schon von Gehirnforschern dokumentiert-und so hab ich es bis jetzt für mich auch erfahren -dann ist Fakt es kommt alles wie es soll und wenn nun mal einer Verrückt werden soll wird er das so oder so :irre: -ach ich hoffe das ich nicht zu den Glücklich erwählten durchgeknallten zähle doch im Moment hab ich da wenig Hoffnung :eusa_whistle:

Hi Kirstin, da war jezz gar keine Wertung im "verrückt" ist nur eine Beschreibung dessen, was da nicht zusammengepaßt hat, das is ja das großartige, daß es nach der Erkenntnis die Wertung nicht mehr gibt. Wo jemand ist, kann er nur allein raus finden....ist nur eine Beschreibung, vielleicht kanns ja einer gebrauchen, wenn nich, dann nich....
Ich schriebs nur deshalb, weil ich die ganze Palette negativ erwacht durchhab und weiß, daß es einen turn gibt.Wenn man will. Und da ist der "göttliche" Wille und mein Wille, wenn man so will *g* identisch. Das Leben zeigt mir als Resonanz, daß es sich was dabei gedacht hat, daß es mich da buchstäblich reingeschmissen hat.... :-) ...und von mir sicher erstmal niente gewollt, darauf kannste Halleluja singen *g*... :biggrin:

Knuddler an Dich von Ex-verrückter an vielleicht Verrückte *hehehe* :knuddel:

Benutzeravatar
Kirstin
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 131
Registriert: Di 11. Nov 2008, 15:50
Wohnort: nähe Baden-Baden

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Kirstin »

Dann besteht ja doch noch Hoffnung für mich :w00t:
:eusa_whistle:
Liebe Grüße von der :irre: :knuddel:

Benutzeravatar
Saradevi
Urgestein
Urgestein
Beiträge: 4527
Registriert: Di 4. Nov 2008, 12:44
Wohnort: Bergisch Gladbach
Kontaktdaten:

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Saradevi »

Danke, liebe Theresa, für das Sortieren. Sehe ich genauso und in meiner Ausbildung wird auch immer wieder ausdrücklich betont, dass es einer gewissen 'Vorbereitung' bedarf und im Yoga hat man nicht umsonst Regeln aufgestellt, weil es eben sehr schnell passieren kann, dass man tatsächlich in der Klappse landet, weil es einen 'unvorbereitet' erwischt. Ich kann die Vorsicht und die Regeln immer mehr verstehen. Gerade durch die ganzen intensiven WE-Seminare oder sogar auch einwöchigen Intensivseminare ist auch eine verstärkte Praxis und was da manchmal nach oben kommt ist schon sehr heftig. Ich bin froh, dass ich diesen Weg gewählt habe. Es gibt zwar nichts, was mich 'schützt', aber doch ein wenig vorbereitet, wenn es soweit sein sollte. Das beruhigt und lässt mich meinen Weg weitergehen voller Vertrauen.

LG, Sara

Maraiah

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Maraiah »

Edgar hat geschrieben:"Erwachen" ist für mich auch keine "Vorschau auf den Dauerzustand". Dies hier festzustellen, ist mir sehr wichtig. Ein Erwachen, das nicht dynamisch weitergeht, keinen Prozess auslöst, der unaufhaltsam voranschreitet, keine absolute dauerhafte Veränderung in der Persönlichkeit bewirkt, kein langsames Verlöschen zur Folge hat... - keinen Weg beendet - oder wenigstens einen dieser Punkte erfasst, sondern eine "Vorschau" sein soll: Nö, dass ist für mich kein "Erwachen", sondern, ja, bestenfalls ein Satori oder n schönes Erlebnis zwischendurch...



Ich habe es damals immer wieder als eine "chemische Reaktion" bezeichnet oder auch als den Fuß auf ein Fließband setzen.
Nur wußt ich bis grad eben selbst nicht so klar, was ich damit gemeint hab.

Und jetzt versteh ich auch Thereses "Hallo Mara" :D

Hallo Therese !!! :-)

Ich hab grad so ein Gefühl als würd ich rückwärts erwachen *lach ...

Maraiah

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Maraiah »

Theresa hat geschrieben:Und um nix anderes gehts mir . Die Verwechslung. Und jetzt darf man meinen Beitrag getrost in die Tonne kloppen ;-)



Naaain ... :scared:

Du siehst doch, irgendwann kommt jemand vorbei - liest das und *pling* !!!

Maraiah

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Maraiah »

Hmm ... jetzt hab ich zu Ende gelesen hier und bin fast in meine alte Verhaltensweise gerutscht - nämlich zu schmollen :D


Nach einigem Sacken lassen kam mir der Satz:
Ein jeder erwacht wohl so, wie er lebt, zu dem Zeitpunkt.


Ich denke, Gott weiß was er tut. Ich habe genau das gelernt während dieser Zeit,
dass etwas in mir völlig blind vertraut und weiß was es tut. Etwas in mir hat sich
ganz vertrauensvoll hingegeben und diesem armen "Ich" zugeschaut, wie es zitterte
zweifelte und vor Angst fast verrückt wurde.

Ich war sehr destruktiv ... ich konnte nur auf diese Art Erwachen. Ich habe immer
alles genau verstanden und die Einsichten die ich bekam, haben mich gleichzeitig
eine höhere Ordnung erkennen lassen, mich Zusammenhänge durchschauen lassen
und mich zielstrebig in die Liebe geführt und zu Gott.

Hehe ... die Sicht aus zwei Perpektiven. Ich sollte mich mal entscheiden.

Filomena

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Filomena »

Bewusst, dass da so ein Bewusstseinsprozess geschieht bin ich mir schon etwa 17 Jahre, obschon ich nichts von Erwachen und Erleuchtung wusste, das weiss ich erst seit der Einheitserfahrung, die hat dann einen ziemlich mächtigen Auflösungsprozess ausgelöst. Geschichten, Ideen, Vorstellungen, Ich-Idee, also das Konzept Filomena, Weltgeschichte, heilige Schriften, Religionen, inkl. allem was scheinbar existiert aufgelöst, vernichtet - diesen Prozess empfand ich teilweise als sehr anstrengend und schmerzhaft, und es geschah immer mehr von selbst. Es kam zu einem totalen Kapitulieren der Person Filomena - da war ein Punkt wo ich nicht mehr konnte: "es bringt alles nichts, ich renne meinem eigenen Schwanz nach". Das ist vermutlich das was Edgar mit Verbrennungsprozess meint. Mir erscheint es als Auflösung, der Verstand der sich regelrecht auflöst und stattdessen vernehm ich immer das ICH BIN DAS ICH BIN was ja der eigenname Gottes ist. Sein in dem Bewusst-sein, dass es nichts gibt ausser das Selbst. Identifikation und Re-identifikation mit allem was ist ist da im Wechsel - ich weiss da selber nicht so genau was da abgeht es ist was ist. Die Vorstellung von Zeit hat sich völlig aufgelöst, es gibt da keine Reihenfolge mehr, wie sie der Verstand scheinbar aufgestellt hat. Also z.B. das: ich mache jetzt Kaffee und danach trinke ich den Kaffe ist nicht mehr so. Sondern dieses ICH BIN DAS ICH BIN, das Kaffeemachen und Kaffeetrinken geschieht da, aber ohne eine Benennung was da genau geschieht. Also ein Einssein mit Allem was ist. Die Vorstellung von "ich bin die Mutter und dies meine Kinder" hat sich auch in dem ICH BIN DAS ICH BIN aufgelöst. Das heisst ich begegne mir in allem selbst und es gibt nichts ausser diesem Selbst. Die Vorstellung von, da kommt etwas, da vergeht etwas ist aufgelöst - es ist einfach - es geschieht gar nichts.

Benutzeravatar
Spydee
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 415
Registriert: Fr 21. Nov 2008, 15:58
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Spydee »

Liebe Freunde

Nur so am Rande:
Arbeit und Verpflichtungen haben sich aus meiner Beobachtung als sehr hilfreich und stabilisierend erwiesen.
Die meisten "Ausgeflippten" die ich kannte, hatten sich zuvor aus dem "normalen" Leben zurückgezogen und nur von Wasser und Meditation gelebt (oder Ähnliches).
Was man mit denen tun kann, die trotzdem einfach ins Unpersönliche plumpsen und dann verwirrt sind, ist wohl ein anderes Thema.
Als junger Bursche dachte ich mal: jetzt hab ichs. Zu dieser Zeit lebte ich im Wald und hatte die göttlichsten Erfahrungen. Dann holte mich das Bundesamt für Zivildienst und ich musste Leichen schleppen...Blut, Schweiss und Tränen..Tag und Nacht. Wie war ich damals verzweifelt. Ich klagte Gott an, dass er mir durch Erschöpfung, Überarbeitung und Kontakt mit den "Unreinen" alles nehme...
Später wurde klar....Gott sei dank war es so. Im Elfenbeinturm sich schönen Erfahrungen hingeben kann wohl fast jeder. Bewähren muss sich das Ganze notfalls auch auf dem Schlachtfeld. Eine gute Ausgewogenheit von Stille und Aktivität scheint mir von daher für angebracht....


LG
Sypdee

Filomena

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Filomena »

Hallo Spydee

das Selbst erfährt sich selbst durch jedes Individuum was auch nichts anderes als das Selbst ist anders, aber das weisst du ja weil du es selbst bist. Ich derfahre mich selbst z.B. meistens durch Arbeit, ich war nie in Indien, habe nie meditiert, aber gekrüppelt wie ein Ochse und gebetet, dass der Scheiss bald aufhört, bis ich sah dass ich das alles selbst bin und eben nichts geschieht, alles ist das Selbst und es gibt nichts ausser dem Selbst. Und so arbeite ich immer noch geht ja nicht anders, bin auch aus der Schweiz wie du, dort ist Arbeit an der Tagesordnung. Aber es ist einfach das Selbst, was sich selbst so erfährt weil es nichts anderes sein kann als das Selbst selbst.

Liebe Grüsse
Filo

Benutzeravatar
Spydee
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 415
Registriert: Fr 21. Nov 2008, 15:58
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Spydee »

Huhu Filomena
Na dann erst mal nen schönen Gruss in die CH....Heil dir Helvetia!

das Selbst erfährt sich selbst durch jedes Individuum was auch nichts anderes als das Selbst ist anders, aber das weisst du ja weil du es selbst bist. Ich derfahre mich selbst z.B. meistens durch Arbeit, ich war nie in Indien, habe nie meditiert, aber gekrüppelt wie ein Ochse und gebetet, dass der Scheiss bald aufhört, bis ich sah dass ich das alles selbst bin und eben nichts geschieht, alles ist das Selbst und es gibt nichts ausser dem Selbst. Und so arbeite ich immer noch geht ja nicht anders, bin auch aus der Schweiz wie du, dort ist Arbeit an der Tagesordnung. Aber es ist einfach das Selbst, was sich selbst so erfährt weil es nichts anderes sein kann als das Selbst selbst.


Glückwunsch. Mir gehts wie dir...;-)
Dennoch war da mal (scheinbar) eine Filomena die es anders sah. Aus diesem Blickwinkel ergibt sich eine Didaktik. Mit anderen Worten: obwohl es nie etwas anderes geben kann als das Selbst, musst du jemanden darauf hinweisen, der es anders sieht. Der Rest ist eine Frage der gewählten Worte und hängt wohl auch davon ab, wem du wann was sagen willst. Beispiel: Jemand kommt zu dir und fragt dich: ich bin verwirrt und leide und habe von Advaita gehört; aber ich weiss nicht was das Sein ist. Du musst ihn korrigieren. Selbst wenn du sagst: du bist es ja schon, behebst du den Irrtum, dass er es nicht ist. Dieser Irrtum bedeutet Leiden...bewusst oder unbewusst. Natürlich kannst du auch einfach nix sagen... ;-) Aber ich glaub das liegt dir nicht.

LG
Spydee

Filomena

Re: Entidentifizierung und Reidentifikation

Beitrag von Filomena »

Jemand kommt zu dir und fragt dich: ich bin verwirrt und leide und habe von Advaita gehört; aber ich weiss nicht was das Sein ist. Du musst ihn korrigieren. Selbst wenn du sagst: du bist es ja schon, behebst du den Irrtum, dass er es nicht ist. Dieser Irrtum bedeutet Leiden...bewusst oder unbewusst. Natürlich kannst du auch einfach nix sagen... Aber ich glaub das liegt dir nicht.


Danke, werde es Helvetia ausrichten wenn ich sie seh :icon_cheesygrin: Es ist so, dass ich noch nie gefragt wurde was du als Beispiel aufführst. Über Advaita kann ich nichts erzählen, weil ich es einfach zu wenig kenne. Es war einfach so, dass ich mal zwei Bücher von Ramana las und merkte, dass das mit meiner Lebensfilosofie übereinstimmt. Wenn mich dann mal jemand fragt kommt mir sicher was in den Sinn :biggrin: Doch im Park kommen schon manchmal Gespräche vor über die Thematik suchen und finden. Leidende kenne ich gar keine, jedenfalls hat mir noch niemand über das Leben geklagt, wobei ich eher so kurze Bekanntschaften mache mit den Menschen.

Gesperrt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast