Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
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Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Berta M hat geschrieben:
Norbert hat geschrieben:oh ja, das muss ich gleich mal bei meinem Schatzi ausprobieren: Schatz ich liebe dich, bin aber nicht dazu verpflichtet :eusa_whistle:


das is´n Satz, wo der Tonfall so ne Art Hauptrolle spielen könnte... :eusa_whistle:


In der Paxis... *hihi* ja, dat stimmt!

Absolut wahr was Du da sagst! :)
:laugh:

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Gelesen hab ich von Wilber eigentlich nix.

Aber ich hab das 5 oder 6-teilige CD-Interview vom "Random-House"-Verlag hier sowie noch so ein paar andere "Files" auf der Festplatte und mich dort vor einiger Zeit mal ein bisschen in die Welt Wilbers reingehört.

Der Typ ist schon irgendwie inspirierend, so wirkte es zumindest anfänglich auf mich. Auch wenn es nicht dazu reichte, dass ich mich wirklich tiefgreifender mit Wilbers "Welt" bzw. "Arbeit" auseinandergesetzt hätte.
Aber ingesamt ein bisschen "zu mindy". *g*
Cohen ist mir bisher auch ein bisschen suspekt. Aber habe nicht vieles von ihm gehört bisher.
Ich vernehme von diesen enlightenment.com Leuten halt so ein bisschen den Eindruck die stellen sich ein bisschen "über andere" und meinen ihr "integraler Ansatz" sei der letzte Schrei des Universums und der Zukunft und Evolution oder so ähnlich.
Dabei verbleiben manche "Dinge" noch mehr "intellektuell verstanden bzw. integriert" ansatt total (!) im Wesen aufgenommen.

Aber auch hier sicher wieder sehr pauschalisierend von mir... (macht aber Spaß*g*)...

Eigentlich find ich Wilber ja symphatisch.
Aber Cohen nicht so... :irre:

Achja, Olaf Du erwähnst Saul Williams.
Ja, der Typ ist mir ein Begriff.
Kenne ihn in erster Linie vom Hip-Hop her.
Auf Youtube gibts einige krasse Videos von ihm und seinen Wort und Vortragekünsten...

Time

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Zur Erinnerung: Das Thema dieses Thread ist NICHT Ken Wilber und seine Arbeit und Freunde, sondern psychologische Ansätze zur Integration der mystischen Einheitserfahrung, wie sie im Rahmen der transpersonalen Psychologie Anwendung findet.

Mir ist klar, dass das ein sehr spezielles Thema ist. Aber vielleicht liest ja jemand mit, der sich einer psychologischen Behandlung unterzogen hat, in der transpersonelle Psychologie angewendet wurde und kann dann mal aus der Praxis heraus berichten, ob es hilfreich war.

Da ich mich selbst noch in der Phase dieser Integration befinde, kann ich dazu noch nichts sagen. Vielleicht später. Mich hat das Thema nur interessiert, weil ich selbst betroffen bin.

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Hi Norbert.

Ja, mir war schon klar, dass es nicht um Wilber speziell geht.
Aber wie das so ist schweift man manchmal ein bisschen ab.
Trotzdem gut dass Du nochmal drauf hinweist um was es Dir eigentlich ging.

Ja, Du schreibst Dich interessiert das Thema weil Du selbst "betroffen" bist.

Geht mir im Grunde absolut genauso. "Betroffen" klingt zwar ein bissel doof *g* aber naja...
Und finde das Thema deshalb auch spannend.

Ich lese gerade ein Buch von Samuel Widmer.
"Ins Herz Der Dinge lauschen".
Das ist im Grunde genau das.
Nämlich transpersonale Psychologie.
Also eine Psychologie die nicht ausschliest.
Sondern integrieren möchte...

Ich muss ehrlich sagen ich hätte auch gerne mehr Kontakt zu Menschen die auf dieser Ebene arbeiten, also eben mehr praktisch als nur "ein Buch lesen" z.B...
Es gab viele Zeiten in meinem Leben da hätte mir das möglicherweise auch wirklich gut getan.

Es ist da schon so was wie ein gewisser Wunsch, dass in Zukunft unseren Nachfahren oder eigentlich allen Menschen solche Räume offener sind. Es geht ja letzendlich um Heilung aller Ebenen...
Beziehe ich die non-duale Ebene mit ein, z.B. auch im Sinne von Carl Jung, sehe ich aber auch, dass es letzendlich um ICH genauso geht wie um DU, weil es letzendlich genau DAS SELBE ist und so gesehen auch alles Heil im Sinne von Ganz ist. Mit anderen Worten das Äußere ist hier auch ganz einfach Spiegel des Inneren.

Ein spannendes Thema...

Gerade auch aus dem Hintergrund von Advaita, Erwachen usw. aus betrachtet.
Beides schliesst sich ja nicht aus, ergänzt sich.

In welcher Weise fühlst Du Dich denn "betroffen" wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße
Timiii
Zuletzt geändert von Timewarp Zee am Do 8. Jan 2009, 15:07, insgesamt 2-mal geändert.

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Timewarp Zuvuya hat geschrieben:In welcher Weise fühlst Du Dich denn "betroffen" wenn ich fragen darf?

Nach einer anfänglichen Welle der "Begeisterung" für die Essenz dessen, was in der mystischen Erfahrung vor 4 Jahren erkannt wurde, ist seit ca. 1 Jahr vieles zusammengebrochen bei mir. Ich kann meinen Job nicht mehr nachgehen, weil meine mentale Leistungsfähigkeit "ausgebrannt" ist. Dadurch bin ich in eine Depression gerutscht und offiziell arbeitsunfähig. Ich finde im Außen nichts, was mir Spaß macht. Am liebsten liege ich einfach im Bett oder auf der Couch und habe meine Ruhe. Dann geht's mir auch gut. Dann horche ich nach innen und nähre mich von der Quelle einer Art "inneren Reichtums". Das ist für mich auch ok, nur irgendwann möchte ich gerne mal wieder "am Leben teilnehmen", wie es so schön heißt. Aber ohne Motivation läuft da nichts. Ich kann zwar tun, was ich will, aber ich kann nicht wollen, was ich will. Das nennt man wohl "Antriebslosigkeit".

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Ohjeeohjeeohjee Lieber Norbert *smileeeeee*

Du glaubst gar nicht in welch ähnlicher Situation "ich mich befinde".
Kommt mir schon unverschämt bekannt vor was Du da beschreibst!!

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Timewarp Zuvuya hat geschrieben:Kommt mir schon unverschämt bekannt vor was Du da beschreibst!!

Das glaube ich dir Timii, das geht vielen so. Ich kann es mittlerweile akzeptieren und muss mich nicht mehr hinter eine fiktiven Person verstecken, die mehr weiß als andere und anderen helfen muss, um mir damit selbst zu helfen. Auch dieses Konzept hat sich in Luft aufgelöst. Das ist das eigentlich "Schlimme". Nicht einmal mehr das ist da. Diese Leere ist grausam, wenn ich darüber nachdenke und wunderschön, wenn ich das bin, was diese Leere ist. Nur alles um mich herum "verbrennt" darin. Und kann nichts anderes tun, als dabei zuzuschaun. Von außen betrachtet bin ich krank, von innen betrachtet bin ich ok damit. Das mal als Versuch, das darzustellen, was hier bei mir abgeht.

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Jo. :biggrin:

Verstehe sehr gut was Du schreibst.

Hmmm... könnte jetzt einiges dazu schreiben...

Ist eben gerade auch interessant dass Du hier diesen Zusammenhang der "transpersonalen Psychologie" bringst.
Wie gesagt Stanislav Grof, Christina Grof, Samuel Widmer und andere haben da sehr gute Ansätze wie ich finde und auch ganz praktisch eine Menge (!) Erfahrungen auf diesen Gebieten.

So als äußere Referenz.

Wesentlich spannender - das ist mir klar - ist aber das Innere. :thumbup:
Ich möchte gar nicht mal sagen "eigene" Innere. Weil "eigen" ist es ja auch nur aus der Sichtweise der Trennung.

Ich wäre schon gerne mal in Behandlung bei so einem Psychologen der auf solchen Ebenen auch arbeitet. *g*
Am besten dass der mich dann auch gleich arbeitsunfähig schreibt. Das wäre fein, dann müsst ich mich nicht mehr um Hartz IV-Kram kümmern und dieser ganze Widerspruch darin...

Bei mir persönlich isses halt so, dass ich mich halt gesellschaftlich gesehen als ziemlich "unfähig" manchmal betrachte.
So von außen als Mensch betrachtet. Ich habe auch sehr wenig bis gar keine Motivation manchmal für gar nix. Und so generell gesehen einen eigenen Lebensunerhalt zu bestreiten. Gähnende Leere manchmal sag ich nur...

Und doch dieser immense Frieden.
Dieser so große innere Reichtum.

Ich kann das alles schlecht beschreiben.
Es kommen so viele verschiedene Ebenen hinzu.
Und psychologisch gesehen sind noch nicht alle "integriert". (*g*)
Was ja auch gar nicht nötig ist und auch gar nicht geht.

Momentan merke ich, dass es für mich wichtig ist Gefühle von "Sehnsucht" einfach so sein zu lassen wie sie sind - ohne Bewertung - diese zu fühlen - aber ohne die Geschichte. Das Geschenk in diesen Gefühlen von "Sehnsucht" anzunehmen.


P.S.: Ich glaube in gewisser Weise sind solche jahrelangen "Auszeiten" die wir uns selber "geben" einfach wichtig zur Integration. Keine Ahnung wie lange sie dauern. Aber ich muss schon sagen dieser Wunsch nach Raum und Zeit für den inneren Heilungsprozes, so dass er ganz in Frieden stattfinden kann, ist hier und da in mir schon recht stark irgendwie. Und irgendwie ja auch total verständlich. Ich vertraue darauf, dass alles richtig ist so wie es ist.

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Ich kann das alles schlecht beschreiben.

und ich habe auch keine Lust dazu gerade, wollte nur mal auf das Thema verweisen *g*

Danke für's Plaudern!

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Jo. Passt. ;-)

Und wenn Du mal Lust hast, dann schreib einfach. :-)
Helfen kann uns ja eh niemand... *g*

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Olaf hat geschrieben:Was mir geholfen hat (oder hilft), war eine ganz "normale" Therapie, ohne irgendwelchen "Schnickschnack", wo ich einige Dinge für mich klären konnte auf ganz normaler persönlicher Ebene.

Das mache ich auch, ganz einfach weil ich in diesen Flow hineingeraten bin. Und ich hatte bisher auch sehr viel Glück mit Ärzten. Es ist nicht so, dass die alle keine Ahnung haben, wovon wir reden, wenn wir von unseren mystischen Erfahrungen reden. Mein Doc sagte sogar, dass diese Depression natürlich ist und ich sie einladen kann, weil sie einfach nur ein Sympton eines Veränderungsprozesses ist. Und da bin ich ziemlich offen für, für Veränderungen meine ich. Und da muss ich auch nicht wissen, WAS da genau geschieht. Ich kann es geduldig geschehen lassen und bin froh darüber, dass mir das gegeben ist.

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:
Olaf hat geschrieben:Was mir geholfen hat (oder hilft), war eine ganz "normale" Therapie, ohne irgendwelchen "Schnickschnack", wo ich einige Dinge für mich klären konnte auf ganz normaler persönlicher Ebene.

Das mache ich auch, ganz einfach weil ich in diesen Flow hineingeraten bin. Und ich hatte bisher auch sehr viel Glück mit Ärzten. Es ist nicht so, dass die alle keine Ahnung haben, wovon wir reden, wenn wir von unseren mystischen Erfahrungen reden. Mein Doc sagte sogar, dass diese Depression natürlich ist und ich sie einladen kann, weil sie einfach nur ein Sympton eines Veränderungsprozesses ist. Und da bin ich ziemlich offen für, für Veränderungen meine ich. Und da muss ich auch nicht wissen, WAS da genau geschieht. Ich kann es geduldig geschehen lassen und bin froh darüber, dass mir das gegeben ist.


Hi Norbert,
auch auf die Gefahr hin, daß ich mal wieder Dresche krieg, muß ich doch mal was loswerden....

Du schreibst hier irgendwo, Grundlage deiner Depression sei ein burnout, also extremster Energiemangel und leere Speicher. Nun, man kann natürlich auf dem Sofa liegen und warten, bis die wieder aufgefüllt sind, geht immer, die Leere genießen....und ist gar nichts dagegen einzuwenden. Kann halt unter Umständen Jahre dauern, bis sich alles wieder reorganisiert hat.

Wenn es Dir zu lange dauert, gibts auch Möglichkeiten, die einem Leben des "Selbst" gar nicht widersprechen....*g*....

ich fang mal nochmal mit dem psychotischen Ansatz an. Psychose heißt, die Persönlichkeit kommt vollständig zum erliegen und das Selbst ist freigelegt, man ist sozusagen "schutzlos". Das kann je nach Zeitpunkt der Erfahrung der reine Horror sein. Psychose und Erwachen sind sich im Ansatz völlig gleich, nur hat man bei psychotischem Erleben nicht die Möglichkeit, zu einer funktionierenden Persönlichkeit zurückzukehren, im Zustand des positiven Erwachens aber schon, mit Abstrichen, versteht sich. Deshalb erlebt der Psychotiker das Erfahren des Selbst als negativ, angstmachend, evt. paranoid. Bei mir war es nach kurzem Zeitraum, also nach 3 Tagen, ein Angsteinbruch...

Mir hat damals im ersten Schritt geholfen, so banal das klingt, Magnesium stofflich wie homöopathisch einzunehmen, weil das die Drüsentätigkeit und damit die Chakren wieder reorganisiert. Und Persönlichkeit besteht aus nix anderem wie ein Gemisch aus Erfahrung, die in basalen Gehirnanteilen gespeichert ist und aus der Steuertätigkeit der Chakren gespeist wird, ebenso steuern Chakren Organsysteme via Drüsen. Eigentlich sowas von simpel, aber macht halt das unikate Gemisch von Individuen aus. Ohne Regulation der Drüsen bzw. Chakrentätigkeit, was wie ein Steuermodul auf die Kundalini wirkt, knallt die durch, soviel ist klar und man hat den Salat. Medizinisch gesprochen ist der Vorzimmerchefsekretär, der Thalamus, nicht mehr als Filterinstanz tätig und läßt alle Informationen an den Neokortex durch, was soviel heißt wie komplette Informationsüberflutung und Gewahr sein über Dinge, die einem vorher nie bewußt geworden wären. Bis an den Punkt, wo nichts mehr wahrgenommen wird, man ist Bewußtsein.
Wie Einstein ja so schön sagt, der Mensch nutzt nur 10 % seines Potentials, dann rechne mal aus wieviel so jemand zu bewältigen hat....

Mein damaliger Partner hatte die gleiche Menge an Drugs eingenommen, aber, er ein Schrank von Mann und knapp zwei Meter groß, hatte das ganze "nur" mit einem herben Serotonineinbruch weggesteckt, Grundlage von Depressionen, ich eben 1.70 und 55 kg und mit massiver Erschöpfung davor, weil ich ja auch ein großer Verausgabungstyp war, hatte gleich den Vollständigen wipe out. 3 Tage lang hielt sich der vollkommen Gedankenlose und erfüllende Zustand, dann ging der Horror los. Lag unter anderem an der hohen Speedbeimengung, und ich war ja in Sachen Drogen relativ unerfahren, paarmal gekifft, das wars.

Unter Magnesium war ein rascher Fortschritt zu sehen. Hab ich rein zufällig entdeckt. Die Reorganisation kam wieder, Magnesium kurbelt die Drüsen bzw. Chakren wieder an und man kann wieder da anknüpfen, wo auffgehört wurde, mit anderem Hintergrund halt, die Erfahrung konnte angefangen integriert zu werden. Mit Hilfsmitteln, die hier zu erwähnen wäre Werbung und das ist nicht die Absicht meines postings. Aber der Baustellen waren natürlich unter dem Aspekt der Erfahrung massig. Ich hatte vorher nie Angst gekannt, bin auch mal zeitenweise nachts Taxi gefahren, gefragt worden, ob ich denn keine hätte, Ich: nö, wieso? Danach war ich eigentlich "Angst pur".....Also massive Emotionen, dabei dachte ich, ich hätte doch schon genug Dynamische gemacht *g*....
Soviel zur Reorganisation.

Bei Burnout gibts auch die Möglichkeit, mit sekundären Pflanzenstoffen schneller Speicher aufzufüllen. Die Früchte werden bei guten Pflanzensäften vollreif geerntet und sorgen für ein schnelles Auffüllen der Speicher und für ein gutes funktionieren des Immunsystems, das meist bei burnout auch noch brach liegt. Sekundäre Pflanzenstoffe sind sozusagen das Immunsystem der Pflanze und die geben sie gerne weiter , wenn es ein Produkt mit hoher Bioverfügbarkeit ist. Burnout heißt immer auffüllen. Nicht therapieren, kann ma auch, wenn man ( wie ich`*g*) dazu neigt , Raubbau zu betreiben, Verhalten modifizieren, aber wesentlich ist, daß dem Körper Stoffe fehlen, Vitamine Mineralien, etc, ne ganze Latte halt. Er kann sich natürlich in Geduld üben und vertrauen, daß da im Zuge der Nahrungsaufnahme immer mal wieder eines dringend benötigten Bröselchens für ihn abfällt, von dem er eigentlich viel mehr bräuchte, und über lange Zeit wieder Speicherenergie aufbauen, er kann aber auch gecoached werden, freie Wahl. Burnout ist oft mit einem massiven Sympathikotonus verbunden, der sich nur langsam auflöst, manchmal gar nicht, aber auch da gibts Schubmöglichkeiten.

Ist immer ne Geschmackfrage, was man lieber mag, Schicksalsergebenheit und Vertrauensaufbau, manchmal ist aber Handlung auch ne gute Alternative.
Mir selbst blieb gottseidank keine andere Wahl , weil ich sehr kurz nach dem Erleben schwanger war und "funktionieren" mußte, also nen Tritt in den Hintern bekam....heut ne gute Sache, soviel ist klar. Und Handlung und Vertrauensaufbau müüsen sich ja nicht unbedingt widersprechen.

Also, jezze darfste draufhauen, nur zu ;-)

Theresa

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Danke für deine Tipps Theresa. Warum sollte ich draufhauen? Ist doch lieb gemeint von dir.

:knuddel:

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:Danke für deine Tipps Theresa. Warum sollte ich draufhauen? Ist doch lieb gemeint von dir.

:knuddel:


Na denn is ja jut... ;-) ...*g*

:knuddel:

Christine
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Registriert: So 21. Dez 2008, 20:01

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Christine »

@Olaf - Ich sags mal so:
wenn Dir das Leben Lösungen anbietet und Du Dich von ihnen angezogen fühlst,
also was von Theresas "Mittelchen" nehmen möchtest - aber hallo - dann mach.
Nix kommt umsonst auf (k)einen zu. :icon_biggrin:

@Theresa : interessantes Konzept dank Dir

Liebe Grüße
Christine

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