Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Param-Advaita, jenseits Erleuchtung und jenseits Erwachen; nicht dies und nicht das und sowohl als auch; Abstieg von Kundalini, Tod des Buddha, Wiederauferstehung des Ich, Eins-Sein und Keins-Sein - jenseits aller Konzepte und jenseits von Konzeptlosigkeit.
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Berta M

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Berta M »

elena hat geschrieben:"ich kann mich über alles aufregen, bin jedoch nicht dazu verpflichtet."

an der wand als erinnerung hingeklebt.


*g*
ja, das kann man immer weiter spinnen:
Ich bin erwacht, bin jedoch nicht dazu verpflichtet.
Ich bin intelligent, bin jedoch....
oder auch
Ich bin nicht der von dem ich denke dass ich der bin, bin jedoch zu nix verpflichtet.
oder so :tobroll:

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Berta M hat geschrieben:ja, das kann man immer weiter spinnen:

oh ja, das muss ich gleich mal bei meinem Schatzi ausprobieren: Schatz ich liebe dich, bin aber nicht dazu verpflichtet :eusa_whistle:

elena
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Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von elena »

Berta M hat geschrieben:oder auch
Ich bin nicht der von dem ich denke dass ich der bin, bin jedoch zu nix verpflichtet.
oder so :tobroll:


hihi, der gefällt mir :icon_cheesygrin: und jetzt, so aufgeschrieben ... ne ahnung war ja schon immer da ... :irre:

Berta M

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Berta M »

Norbert hat geschrieben:oh ja, das muss ich gleich mal bei meinem Schatzi ausprobieren: Schatz ich liebe dich, bin aber nicht dazu verpflichtet :eusa_whistle:


das is´n Satz, wo der Tonfall so ne Art Hauptrolle spielen könnte... :eusa_whistle:

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DonKarotte
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Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von DonKarotte »

Norbert hat geschrieben:
DonKarotte hat geschrieben:
ich weiß das dir das auch klar ist, umso mehr hatte ich mich gewundert, das du deinen geist wohl einige zeit auf diät gesetzt hast... hatte da sone advaita moral draus vernommen.

Das klingt so, als ob ich da einen Einfluss drauf hätte, wann der Geist sich austoben und wann er still sein soll. Dem ist aber nicht so. Es gibt Momente in meinem Leben, da bringt mein Geist enorme kreative Leistungen zustande und andere Momente, da ist er wie abgestorben. Ich habe da nichts mit zu tun, echt nicht.

ne,- habe ich mich falsch ausgedrückt.. es ging mir um die bewertung die wohl da war... du bist jetzt erleichtert das du dir zugestehst verstehen zu dürfen.. also war vorher ein verbot und nu nicht mehr.. das ist gut für die allgemeine entspannung. :thumbup:

Norbert hat geschrieben:
DonKarotte hat geschrieben:solange du nicht auf rezepten kaust gibt es kein problem , denn das studium der millonen kochbücher ist nicht nahrhaft sondern kurzweilig.

Ich habe nichts gegen Rezepte, je mehr desto besser. Heute hat mir das Wilber-Rezept eben geschmeckt. Ob es mir morgen zum Hals raushängt, kann ich dir nicht sagen.


Irgendwie hast du echt einen scheiß Job dort oben auf dem Pferd mit der Lanze, kann das sein? :icon_cheesygrin:

ach was solange diese fiesen (konzept)riesen hier die gegend unsicher machen braucht die welt den don... und das mir jetzt keiner mit den windmühlen kommt... das ist ja das hinterlistige an den konzepten, die lernen sich zu tarnen.
wohlan rosinannte *schnalz*
lg. dk
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Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

DonKarotte hat geschrieben:ach was solange diese fiesen (konzept)riesen hier die gegend unsicher machen braucht die welt den don...

wenn's Spaß macht ...

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:Willigis Jäger, ein christlicher Mystiker und Zen-Meister unserer Zeit hat die Prä/Trans-Verwechslung in folgendem Dialog thematisiert:

Wir bezeichnen Psychosen als Krankheit. Mir scheinen sie jedoch teilweise so etwas zu sein wie "Experimente der Evolution", in denen sie neue Bewusstseinsebenen ertasten will, die sie aber wieder fallen lässt, weil sie nicht - oder noch nicht - lebbar sind.

Wollen Sie damit sagen, dass Psychotiker schlicht und einfach Menschen sind, die in der falschen Zeit leben?

Vielleicht besser gesagt: In der falschen Welt. In dieser unserer Welt werden Psychotiker sich in der Evolution wohl kaum durchsetzen können. Weshalb es auch richtig ist, wenn Josef Campbell sagt, zwischen dem Psychotiker und dem Mystiker bestehe zunächst kein Unterschied. Beide seien in das Meer des Bewusstseins gestoßen; nur könne der Mystiker schwimmen, während der Psychotiker in ihm untergehe. Denn anders als der Psychotiker habe der Mystiker nicht den Rettungsring seiner Ich-Struktur verloren, in die er immer wieder zurückfinden kann und die er unweigerlich braucht, um all die psychischen Energien, die auf ihn eindringen, ordnen und strukturieren zu können.


Das hier ist ein sehr guter Abschnitt.
Ich hatte das mal so erlebt, als ich 25 war, kurz nach der Sannyaseinweihung,mit Sannyasins hatte ich schon zu tun als ich 22 war, mit meinem damaligen Partner, auch Sannyasin, zu viel Extasy erwischt, war damals noch schwer einschätzbar, is ja auch 20 Jahre her, war viel speed dabei, war ne Humaniversity connection, und ich hab zuviel erwischt, was danach kam war eine mittlere Katastrophe, ich war mit Sicherheit in dem erwachtesten Zustand, den ich mir vorstellen konnte, und ich hatte bis dahin ja schon einiges an spirituellen Sachen erlebt, viel meditiert, viel kathartisches Zeug gemacht, aber das sprengte alles. Und hörte nach der Drogeneinnahme nicht auf.....hinterließ aber eine grenznahe bis volle Psychose. Keiner konnte das einordnen und keiner verstand das, zumal es zu der Zeit noch nicht mal Ärzte gab, die wußten, was das für ne Droge ist und was die kann. Und Verständnis der Umgebung, im besonderen von den Spirituellen gleich null.

Nu ja, ich hab mich weder in Therapie noch in sonstige Behandlung begeben, sondern mich aufgemacht, den Weg ohne alles allein zu gehen, weg von den Sannyasins,Jahre gebraucht, um vollständig zu verstehen, was da ablief, und hab alles, was auf meinem Weg lag und mir half, aufgesammelt und als Schätze verwahrt, mein Kind bekommen und meine Persönlichkeit langsam wieder hochgezüchtet, denn das war nötig ( siehe obiges Zitat ).

Während der ganzen Zeit war es nötig, fast vollständig Abstand von Themen wie diesen zu nehmen, um das Gleichgewicht nicht wieder zu gefährden. Erst ab einem gewissen Zeitpunkt war die Persönlichkeit so stabil, daß ich mich wieder verstärkt diesen Dingen zuwenden konnte. Nun, das ist mittlerweile sogar eine Berufung geworden, ich hab alles, was mir geholfen hat zum Beruf ( HP) gemacht, und führ das sogar noch weiter, in dem ich noch ein Studium dranhängte(Medizin, kurz vorm Physikum)
Und lächelnderweise seh ich manchmal die Ironie des Kosmos darin, daß man gar nicht entspannter - nicht vollkommen unberührt, nicht falsch verstehn! - ein Studium machen kann, als unter so einer Vorrausetzung, daß letzlich hinter allem eine Sache steht, die wir hier ja nicht näher diskutieren müssen, das Forum ist voll davon. :-)

Willigis Jäger hat es sehr schön formuliert, ohne Rettungsring geht gar nichts. Und so bin ich mittlerweile im Alltag ganz besonders ein Magnet für Menschen, die einen sehr schmale Rettungsringe haben, die leicht kaputtgehem können, und die erstmal einen kräftigen brauchen, um sich gewissen inneren Prozessen überhaupt stellen zu können. Ja, so sind die Geschichten manchmal...

Danke für den Text, hat nochmal ganz schön was hochgebootet...sorry, wenns a bisserl lang wurde.

LG,
Theresa

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Danke für diese interessante Geschichte Theresa. Ja, ich kann das total nachvollziehen, dass man mal Abstand braucht zwischendurch von der "Spiri-Szene", um sich mal wieder ordentlich zu erden. Ich habe das ja auch ein Jahr gemacht, keinerlei Beschäftigung damit, keine Bücher, keine Foren, kein Psychoterror am Arbeitsplatz, nichts. Ich brauchte das.

Aus dieser Erfahrung heraus bin ich davon überzeugt, dass auf einem ernsthaften spirituellen Weg eine gewisse innere Stärke sogar wichtig ist. Und da wird in der Advaita-Szene so gern rumgekloppt, weichgeklopft statt im Herzen stark gemacht. Da wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und man landet in der Klappse.

Es ist eben nicht alles so einfach. Ich empfehle eine gesunde Differenzierung zwischen psychologischer Persönlichkeit und menschlicher Individualität und mag vor allem die Meister und Lehrer, die hierfür ein Händchen haben. Ich habe da großen Respekt vor, weshalb ich mich von einer Therapie- oder Lehrfunktion auch distanziere. Ich sehe mich selbst als Lernenden und da ist vorläufig kein Ende in Sicht.

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:Aus dieser Erfahrung heraus bin ich davon überzeugt, dass auf einem ernsthaften spirituellen Weg eine gewisse innere Stärke sogar wichtig ist. Und da wird in der Advaita-Szene so gern rumgekloppt, weichgeklopft statt im Herzen stark gemacht. Da wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und man landet in der Klappse.

Da haben wir die gleiche Interessen, Norbert, es ist schon notwendig, daß der Advaitist, der Einheit lehrt , auch über die Psyche bescheid weiß und nicht hemmungslos drauflospredigt, daß persönliche Belange sekundär sind und nur die Einheit zählt. Aber was sag ich sind wir eh einer Meinung.
Es ist eben nicht alles so einfach. Ich empfehle eine gesunde Differenzierung zwischen psychologischer Persönlichkeit und menschlicher Individualität und mag vor allem die Meister und Lehrer, die hierfür ein Händchen haben. Ich habe da großen Respekt vor, weshalb ich mich von einer Therapie- oder Lehrfunktion auch distanziere. Ich sehe mich selbst als Lernenden und da ist vorläufig kein Ende in Sicht.

Ja, es gibt sie, die ne Ahnung davon haben, und die fallen mir auch immer besonders auf. Und das eine schließt das andere nicht aus, Lehrender und Lernender kann man gleichzeitig sein. Wie professionell, ist immer eine persönliche Entscheidung. Vorrausgesetzt, man hat etwas zu geben, das anderen auch nützt. Und , Du tust es doch schon, hier zum Beispiel, Deine Erfahrung ist ja auch eine ganz persönliche, die andere Menschen berührt, und Du lehrst sie dadurch etwas. Nur meine Meinung...*g*... :-)

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Saradevi
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Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Saradevi »

Norbert hat geschrieben:The Mystic Heart - Part 5 - Psychosis or Mystical State?

In this dialogue series, Brother Wayne Teasdale and Ken Wilber discuss the advent of an integral mysticism in the postmodern world. Reflecting on their own spiritual experiences, the relation of science to spirituality, the lives of the great inter-spiritual pioneers, and how youth culture is revitalizing the mystical traditions, Brother Wayne and Ken show how an integral perspective can bring the revelations of mysticism into everyday life. In so doing, we learn to give fullest expression—as parents and professionals, students and seekers—to the Mystic Heart in each of us.


Besonders der letzte Satz ist sehr treffend: "I don't trust voices and visions." :thumbup:

Schöner Thread...ich mag da eigentlich gar nichts zu sagen...wollte nur mal 'hallo' sagen und lese gern still mit.

:bow:

Norbert

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Norbert »

Theresa hat geschrieben:Du tust es doch schon

Mag sein Theresa, aber dann vollkommen absichtslos und im Flow des Geschehens. Ich möchte mir darüber gar nicht bewusst sein, was das Leben mit mir vorhat, wozu ich lebe usw. Wenn so ein Bewusstsein mal einströmen sollte, wäre das das Ende. Ich habe keine Lust ein Spielball von etwas zu sein, ich habe immerhin auch noch mein eigenes Leben inkl. meiner eigenen Wünsche und Vorlieben. Wenn mich etwas anderes steuern will, dann muss es als mein eigener Wunsch in Erscheinung treten. Sonst hat es schlechte Karten. *g*

Tobias

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Tobias »

Norbert hat geschrieben:
Theresa hat geschrieben:Du tust es doch schon

Wenn mich etwas anderes steuern will, dann muss es als mein eigener Wunsch in Erscheinung treten. Sonst hat es schlechte Karten. *g*


Der ist gut :bgdev:

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Norbert hat geschrieben:
Theresa hat geschrieben:Du tust es doch schon

Mag sein Theresa, aber dann vollkommen absichtslos und im Flow des Geschehens. Ich möchte mir darüber gar nicht bewusst sein, was das Leben mit mir vorhat, wozu ich lebe usw. Wenn so ein Bewusstsein mal einströmen sollte, wäre das das Ende. Ich habe keine Lust ein Spielball von etwas zu sein, ich habe immerhin auch noch mein eigenes Leben inkl. meiner eigenen Wünsche und Vorlieben. Wenn mich etwas anderes steuern will, dann muss es als mein eigener Wunsch in Erscheinung treten. Sonst hat es schlechte Karten. *g*

War auch nicht als Aufforderung gedacht. Nur wie es hier bei mir ankommt, also flow *g*...wer weiß, ist wahrscheinlich auch der Clou des Ganzen, daß es so schön funzt, weil Du kein Lehrer sein willst, who knows. Ich les Dich jedenfalls gern. Bis die Tage. :time:

Theresa

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Theresa »

Olaf hat geschrieben:Auch interessant hier. Vor allem Danke für deine offenen Berichte, Theresa. Spricht mich an.

Freut mich, Danke. :bow:

Timewarp Zee

Re: Die psychologische Integration der mystischen Erfahrung

Beitrag von Timewarp Zee »

Norbert hat geschrieben:Eine mystische Erfahrung ist ein krasser Einschnitt ins Leben, die sich unterschiedlich auf uns Menschen auswirkt. Ken Wilber's theoretischer Beitrag zum Verständnis einer "Psychologie der Spiritualität" wird „Prä/trans-Verwechslung" genannt.

Dazu ein Auszug aus Wilbers Buch "Eros, Kosmos, Logos":

. . .



In der modernen "Klappse" wird Wilbers "Evolutionsphilosophie" aufgegriffen und im Rahmen einer "integralen Psychotherapie" praktiziert. Die integrale Psychotherapie pathologisiert transpersonelle Erfahrungen nicht als krankhafte Persönlichkeitsstörung, sondern bezieht das transrationale Erleben und Erfahren in die Reintegration des Patienten ein.

Aus meiner Sicht ist dieses ein wichtiger Schritt der westlichen Gesellschaft, auf einem vernünftigen Weg mit dem zunehmenden "Einleuchten" des Bewusstseins in die Psyche des Menschen umzugehen. Ein sinnvoller wissenschaftlicher Ansatz zur Integration von Psychologie und Spiritualität, der uns Menschen mit mystischen Einsichten von der verzweifelten Situation bewahrt, ob wir mit unserem Anliegen besser bei einem Guru, Priester oder Psychologen wenden sollen


Hab das jetzt alles mal überflogen.
Ich gebe zu fällt mir gerade ein bissel schwer die Auszüge aus Wilber zu lesen.
Vielleicht ist das ja wegen Wilber's Tendenz alles irgendwie "integriert" haben zu wollen.
Was ich ihm jetzt mal bewusst ganz provokant und naiv plump und ohne ihn allgemein besonders gelesen zu haben unterstelle.
Wozu ich weiter sage, dass es letzendlich doch auch "nur" auf der Ebene des Minds eine Tendenz ist, eine Vorstellung - eben dieser Wunsch irgendwie eine "Karte für alles zu haben".

Doch jede "Karte" repräsentiert konzeptual gesehen im besten Fall maximal (!) 49% eines jeweiligen Ausschnittes von Wirklichkeit. *wennüberhauptmandassosagenkannwasmannatürlichnichtwirklichkannunddochkannmaneshihi*

Hey, wer von der "Human Potential-Bewegung", die es ja gar nicht offiziell gibt war es eigentlich der gesagt hat "the map is not the territorium" (auf deutsch "die Landkarte ist nicht die Landschaft selbst"), oder so ähnlich (?) *Gedankensprung*

Ich denke aber auch der Typ ist sich dessen vielleicht auch bewusst (der Ken)?
Doch wer weiss.,.. (?)
Da könnte man ja endlos weiterfragen?
Und was sagt Barby dazu? (die weibliche Seite, wäre ja auch nochma interssant gell!)
Nicht dass diese Fragen sinnlos wären würden sie sich stellen?
Aber sie haben auch keinen essentiellen Sinn... *rumhirn*

Also Ken Wilber ist mir ein Begriff.

Verbindung von Spiritualität und Psychologie.

Eine Psychologie in der Spiritualität.
Und eine Spiritualität in der Psychologie.
Und das ganze dann spiralförmig ineinandergewurschtelt.

Tata! Ein psychologisch korrekter spiritueller Spiral-Moebius-Donut! *g*

Ist ja eigentlich auch "nur" ein Ausdruck des Verbindens der Elemente.
Des Sehnens nach Einheit, Natürlichkeit, Integration.

Und doch...
...sicherlich der richtige Ansatz.
Auf diesen Ebenen. Und ist ja auch Integrativ.

Ist ja auch Weisheit die da durchscheint. *rumtexte*

Je freier von Konzepten oder Vorstellungen das dann praktisch gelebt wird, ohne Vorstellungen, desto klarer, leuchtender isses. D.h. da ist Bewusstsein für die jeweilig vorhandene Ganzheit hier und Jetzt und einfach Beobachtung ohne Beobachter, d.h. "Erleuchtung".

In der Psychologie gibt es die Gefahr sich im Mind und der "Person"/Geschichte zu verlieren.
In der Spiritualität gibt es ähnlich gelagerte Falllöcher...
Natürlich gibt es all das nicht wirklich... auch nur wieder im Mind...
D.h. erst in einer Art Einfachheit hier und Jetzt verschwindet all das...

So kommt es halt drauf an wie es sich dann jeweilig darstellt...
Aber an sich scheint mir da bei vielen ein sehr sinnvoller Ansatz durchzuscheinen wenn sie von der Verbindung von Spiritualität und Psychologie reden.

Transpersonale Psychologie wird das dann ja auch vielerseits genannt.
Und das scheint mir eine interessante Sache zu sein, viele Leute mit klugen Ansätzen.
Stanislav Grof und Christina Grof scheinen mir da auch zwei zu sein die in dem Bereich einiges "geleistet" haben durch ihre Arbeit in der Vergangenheit.

Als wesentlich sehe ich allerdings, dass wir in unserer Spiritualität und unserer Psychologie sowie der Verbindung von beidem unseren Kopf frei kriegen von (diesen) Konzepten (*g*) - oder besser gesagt zumindest ansatzweise frei haben (*g*), zumindest jedoch Bereitschaft dazu - und am Besten auch bereit sind immer mehr zu erkennen, dass da eigentlich gar niemand ist. Zumindest ist es von Vorteil wenn ein vertiefendes Bewusstsein dazu präsent ist. (Was entweder da ist oder nicht *g*)
Weil sonst machts ja auch nur bedingt Sinn...

Trotzdem - und das ist das Paradoxe - mag es manchmal gerade hier bei der psychotherapeutischen Praxis ganz wichtig sein die Person, das Individuelle in den "Vordergrund" zu stellen. Gewisse Sinne für Ego, für Individualität, für "Ich". Feingefühl ist hier sicher eine hohe Kunst...

Ich weiss nicht ob ich das dann so hätte... *g*

Naja... jeder Moment ist neu...
wer könnte das schon alles so verallgemeinern wie ich das gerade hier tue... *g*

Ich höre jetzt auf so schlau zu schreiben.,,
Es ist ja eigentlich eh alles klar ihr endlosen FreAKs iHR!!... *g*

Timewarp Zuvuya

P.S.: ich klick mal weiter auf dat Youtube Video vom Ken. *hust*

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