Dogen

Zen und Chan, japanische und chinesische Traditionen der höchsten Weisheit.
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Norbert

Dogen

Beitrag von Norbert »

Dogen (1199-1253)

Der japanische buddhistische Mönch Kigen Dogen studierte zunächst Zen in Japan. Im Alter von 24 Jahren ging er 1223 nach China, wo er sich intensiv mit der Lehre der Soto-Schule auseinander setzte. Dort erlangte er Erleuchtung unter dem chinesischen Zen-Meister Ju-ching (1163-1228), der ihn zu seinem Nachfolger bestimmte. 1227 kehrte er nach Japan zurück, um die Soto-Schule in Japan zu begründen. Er lehrte eine Disziplin des "Nur-Sitzens" (Zazen), eine Meditation, um die Erfahrung der Erleuchtung herbeizuführen. Mit ihren 15 000 Tempeln ist die Soto-Schule neben der Rinzai-Schule eine der Hauptrichtungen des Zen.

Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken.

(Dogen)



Alles ist euer Leben. Tag und Nacht, was immer euch begegnet, ist euer Leben; daher sollt ihr euer Leben der Situation anpassen, die euch im Augenblick begegnet. Verwendet eure Lebenskraft dazu, aus den Umständen, die auf euch zukommen, eine Einheit mit eurem Leben zu gestalten und die Dinge an ihren richtigen Platz zu setzen.

(Dogen)

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Kirstin
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Re: Dogen

Beitrag von Kirstin »

:confused1: = :w00t: DANKE

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