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Meister Eckhart

Gottes-Schau, Erlösung, "Ich und der Vater sind eins".

Re: Meister Eckhart

Beitragvon Raggi » Mo 12. Dez 2011, 17:55

@Larc_Vincent:
jetzt sehe ich, dass ich Dein letztes Posting nicht zitiert, sondern geändert habe. Es war ein Versehen und tut mir leid!
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Re: Meister Eckhart

Beitragvon Tobias » Di 13. Dez 2011, 07:18

Raggi hat geschrieben:@Larc_Vincent:
jetzt sehe ich, dass ich Dein letztes Posting nicht zitiert, sondern geändert habe. Es war ein Versehen und tut mir leid!


Das ist mir auch schon mal passiert Raggi. :w00t: :w00t: :w00t: :irre:

Und dann wusste ich nicht mal mehr, wie das ursprüngliche Postin aussah. :wohow: :irre: :stumm:

Einen schönen Tag. :icon_wink_small:

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Re: Meister Eckhart

Beitragvon Raggi » So 18. Dez 2011, 15:32

Es gibt ihrer viele,
die Licht und Wahrheit gesucht haben,
aber immer nur außen, wo sie nicht war.
Denn die Wahrheit ist innen in dem Grund
und nicht außen.
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Beitragvon Raggi » So 1. Jan 2012, 20:08

"Die Seele befällt Erneuerung, insofern sie Seele heisst, denn sie heisst darum Seele, weil sie dem Körper Leben gibt und eine Form des Körpers ist. Sie wird auch von der Erneuerung betroffen, insofern sie Geist heisst.

Darum heisst sie ein Geist, weil sie von hier und von jetzt und von aller Natürlichkeit abgeschieden ist. Aber insofern sie ein Bild Gottes ist und namenlos wie Gott, da tritt keine Erneuerung an sie heran, sondern allein Ewigkeit, wie in Gott."
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Beitragvon Raggi » Fr 6. Jan 2012, 13:10

"Ich sage in guter Wahrheit: dieses Licht begnügt sich nicht mit dem einfachen stillstehenden göttlichen Wesen, das weder gibt noch nimmt, sondern es will wissen, woher dieses Wesen kommt, es will in den einfachen Grund, in die stille Wüste, wohin nie etwas Unterschiedenes, weder Vater noch Sohn noch heiliger Geist, gedrungen ist.
In dem Innigsten, wo niemand heimisch ist, da begnügt es sich in einem Lichte, und da ist es einiger als in sich selbst; denn dieser Grund ist eine einfache Stille, die in sich selbst unbeweglich ist, und Beweglichkeit werden bewegt und da empfangen ihr ganzes Leben alle Dinge, die vernünftig leben und sich in sich selbst versenkt haben."
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Beitragvon Raggi » Do 17. Mai 2012, 11:19

"Die Menschen sollten nicht soviel über ihr Tun nachdenken, sondern vielmehr darüber, was sie sind… Bist du gerecht, dann sind auch deine Werke gerecht. Gedenke nicht, deine Heiligkeit zu gründen auf ein Tun. Man muss Heiligkeit auf ein Sein gründen. Denn nicht die Werke heiligen uns, sondern wir müssen die Werke heiligen."
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Beitragvon Raggi » Fr 8. Jun 2012, 09:42

Denn, wer kommen will in Gottes Grund, in dessen Innerstes, der muss zuvor in seinen eigenen Grund, in sein Innerstes kommen;
denn niemand kann Gott erkennen, der nicht zuvor sich selbst erkennen müsste.
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Beitragvon Raggi » Sa 23. Jun 2012, 15:51

Einfältige meinen, sie könnten Gott in der Erleuchtung ansehen, als stünde Er dort und sie hier. So ist es nicht. Gott und Ich sind im Erkennen eins. Gottes Wesen ist sein Erkennen, und Gottes Erkennen macht, dass ich ihn erkenne. Darum ist mein Erkennen sein Erkennen.
Gott ist uns nahe – aber wir sind ihm fremd. Gott ist drinnen – aber wir sind draußen. Gott ist unsere innere Heimat – aber wir sind uns selbst Fremde. Du brauchst Gott nicht zu suchen. Er ist nicht ferner als vor der Tür deines Herzens; da steht Er und wartet und harrt, dass Er dich bereit findet, dass du Ihm auftust und Ihn einlässt. Du brauchst Ihn nicht von fern her zu rufen, sondern dich nur nach innen wenden: Gott wartet ungeduldiger als du, dass du dich ihm öffnest; Ihn verlangt tausendmal dringender nach dir, als dich nach Ihm. Dein Auftun und sein Eingehen geschieht in einem Augenblick.
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Re: Meister Eckhart

Beitragvon Tobias » Sa 23. Jun 2012, 16:41

Viele Grüße an dich Raggi. :icon_wink_small:

Schönes Zitat. :thumbup:
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Beitragvon Raggi » So 24. Jun 2012, 19:00

Beste Grüße zurück, Tobi!
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Beitragvon Raggi » Do 28. Jun 2012, 17:43

Der Mensch soll ich in keiner Weise je als fern von Gott ansehen, weder wegen eines Leidens noch wegen einer Schwäche noch wegen irgendetwas sonst. Und wenn dich auch je deine großen Vergehen so weit abtreiben mögen, dass du dich nicht als Gott nahe ansehen könntest, so solltest du doch Gott als dir nahe annehmen. Denn darin liegt ein großes Übel, dass der Mensch sich Gott in die Ferne rückt; denn ob der Mensch nun in der Ferne oder in der Nähe wandle: Gott geht nimmer in die Ferne, er bleibt beständig in der Nähe.
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Beitragvon Raggi » Sa 24. Nov 2012, 15:47

Die Tage, die seit sechs oder sieben Tagen verflossen sind, und die Tage, die da waren vor sechstausend Jahren, die sind dem heutigen Tage so nahe wie der Tag, der gestern war. Weil die Zeit in einem gegenwärtigen Nun ist.
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Re: Meister Eckhart

Beitragvon Margret » Do 12. Sep 2013, 15:34

Raggi hat geschrieben:
Gott will nur eines von dir:
dass du als Geschöpf aus dir heraustrittst
und Gott in dir Gott sein lässt.

Danke, Raggi.......für M.E. ich finde ihn einfach suuuuuuuuper.Manchmal wird mein Kopf ballongross wenn ich etwas von ihm lese.

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